Die Immunität durch mRNA-Impfstoffe wird durch die Umleitung der Zielzellen in Hepatozyten verstärkt und ist nicht von der Expression in dendritischen Zellen abhängig
Das widerspricht allem, worauf die modRNA-Technologie basiert
Die Hersteller waren davon ausgegangen, dass Dendritische Zellen das wichtigste Ziel sind
Sowohl Ugurs Sahin als auch Katalin Karikó schreiben explizit, dass das Ziel der modRNA-LNP Technologie immer die Dendritischen Zellen waren.
Ugur Sahin:
„Die Aufgabe dieser neuen Lipide war dieselbe wie jene der Krebsvakzine: die mRNA zu den dendritischen Zellen zu transportieren,“ (Projekt Lightspeed, S. 158)
Katalin Karikó:
„Bei der Impfstoffherstellung wollte Drew vor allem dendritische Zellen ansprechen. […] Drew erklärte, dass dendritische Zellen für Impfstoffe ein gutes Ziel seien, weil sie die angeborene Immunantwort – eine Reihe allgemeiner und unmittelbarer Reaktionen auf eine Infektion – mit der adaptiven Immunantwort verbinden.“ (Durchbruch - Mein Leben für die Forschung, S. 255)
„Dendritische Zellen sind, wie Drew erklärte, ein ideales Ziel für Impfungen, weil sie alle diese Immunrekationen anstoßen können.“ (Durchbruch - Mein Leben für die Forschung, S. 256)
„Wenige Stunden, nachdem wir die mRNA in die dendritischen Zellen eingeschleust hatten, konnten wir sehen, dass sie translatiert worden war. […] Und es gab außerdem Anzeichen dafür, dass eine Immunreaktion ausgelöst wurde.“ (Durchbruch - Mein Leben für die Forschung, S. 260)
Die dendritischen Zellen sind DER GRUND warum man mit modRNA gearbeitet hat, weil:
„Gleichzeitig passierte etwas Merkwürdiges. Drew erzählte mir, dass die dendritischen Zellen zusätzlich Unmengen von entzündlichen Zytokinen produzierten – mehr als wir erwartet hätten.“ (Durchbruch - Mein Leben für die Forschung, S. 260)
Nun stellt sich heraus, dass die komplette wissenschaftliche immunologische Grundlage, auf der die modRNA-Plattform basierte, immunologischer Humbug ist.
Die Immunität durch mRNA-Impfstoffe wird durch die Umleitung der Zielzellen in Hepatozyten verstärkt und ist nicht von der Expression in dendritischen Zellen abhängig
Die Überschrift des Papers sagt eigentlich bereits alles. Die Dendritischen Zellen sind nicht notwendig, damit modRNA-LNP eine Immunreaktion erzeugen. ABER darauf basierte das ganze immunologische Glaubenskonstrukt. Die LNPs wurden auf dendritische Zellen hin optimiert.
Marks, A., Siu, S., Bianchini, F., Wang, C., Lakshmi, A., Phelan, M., Zhu, A., Moon, C., Morla-Folch, J., Teunissen, A. J. P., Amabile, A., Baccarini, A., Merad, M., Brody, J. D., Dong, Y., & Brown, B. D. (2026). mRNA vaccine immunity is enhanced by hepatocyte detargeting and not dependent on dendritic cell expression. Nature Biotechnology. https://doi.org/10.1038/s41587-026-03099-z
Proteine, die von mRNA-Impfstoffen kodiert werden, können von einer Vielzahl transfizierter Zelltypen exprimiert werden, doch ist bislang kaum bekannt, wie sich die zelltypspezifische Expression auf die Immunität auswirkt. Um dies zu untersuchen, haben wir synthetische microRNA-Zielsequenzen (miRT) in mRNA-Impfstoffe integriert, die mittels Lipidnanopartikeln (LNP) verabreicht wurden, um die mRNA-Expression spezifisch in professionellen Antigen-präsentierenden Zellen (pAPCs), Hepatozyten oder Myozyten zu unterdrücken. Wir stellten fest, dass die mRNA-Expression in pAPCs für die Priming-Reaktion antigenspezifischer T-Zellen entbehrlich war, während die mRNA-Expression in Myozyten ähnliche oder stärkere Immunantworten induzierte, auch gegenüber SARS-CoV-2. Dies deutet darauf hin, dass die Antigen-Cross-Präsentation oder das Cross-Dressing möglicherweise einen größeren Einfluss haben als die direkte mRNA-Expression in pAPCs. Im Gegensatz dazu unterdrückte die mRNA-Expression in Hepatozyten die antigenspezifische T-Zell-Reaktion, teilweise über PD1/PDL1. Bei Mäusen mit Lymphomzellen, die tumorassoziierte Antigene (TAA) exprimieren, verstärkte ein miRT-vermittelter, durch Hepatozyten stillgelegter TAA-mRNA-Impfstoff die Immunantwort und reduzierte die Tumorlast. Somit prägt die Expression außerhalb von pAPCs die Immunität gegenüber mRNA-kodierten Proteinen, und die Einbeziehung von miRTs kann die Immunogenität von mRNA-LNP verstärken oder abschwächen.
Die Forscher wollten herausfinden, welche Körperzellen das Protein herstellen müssen, damit der Impfschutz am besten funktioniert. Um das herauzusinden, haben sie microRNA-Zielsequenzen (miRT) verwendetmicroRNA-Zielsequenzen (miRT) kann man Gene in bestimmten Zellen gezielt ausschalten.
Wenn Muskelzellen das Protein herstellen, führt das zu einer sehr starken Immunantwort. Das reicht völlig aus.
pAPCs sind professionelle Antigen-präsentierende Zellen (englisch: professional Antigen-Presenting Cells).
Zu den pAPCs gehören:
Dendritische Zellen
Makrophagen
B-Zellen (B-Zell Aktivierung ist Mittelstufenbiologie)
Die pAPCs sind nicht das eigentliche Ziel der modRNA. Es reicht vollkommen, wenn die pAPCs das Protein auch einfach von den Muskelzellen übernehmen und dem restlichen Immunsystem präsentieren.
Leberzellen bremsen das System: Wenn Leberzellen das Protein herstellen, wird die Immunantwort abgeschwächt. Die Leber wirkt hier wie eine Bremse für das Immunsystem.
microRNA target sites (miRTs)
Das für mich wirklich spannende neben der Erkenntnis, dass dendritische Zellen das falsche Ziel waren, ist die Funktionsweise der microRNA target sites (miRTs).
miRTs sind Sequenzen, die zu einer bestimmten miRNA komplementär sind und in die untranslatierte Region (UTR) der mRNA eingebaut sind. Gelangt die mRNA in eine Zelle, die die entsprechende miRNA nicht exprimiert, wird die mRNA translatiert; gelangt die mRNA jedoch in Zellen, die die miRNA exprimieren, bindet die miRNA an das miRT und baut die mRNA ab11. Im Genom von Säugetieren sind mehr als 1.000 miRNAs kodiert, wobei viele miRNAs zellspezifische Expressionsmuster aufweisen, wie beispielsweise miR-122 in Hepatozyten , miR-142-3p in hämatopoetischen Zellen15 sowie miR-133 und miR-206 in Skelettmuskelzellen. Durch die Einbindung spezifischer miRTs in LNP-vermittelte mRNA können wir die mRNA-Expression in Hepatozyten, pAPCs oder Skelettmuskelzellen in vivo selektiv unterdrücken. Wir fanden heraus, dass die mRNA-Expression des Antigens in pAPCs nicht erforderlich ist, um eine antigenspezifische Immunantwort auszulösen, während die Expression in Muskelfasern die Expansion von CD8-T-Zellen fördert, was darauf hindeutet, dass die Kreuzpräsentation von mRNA-abgeleiteten Antigenen möglicherweise wirkungsvoller ist als die direkte Expression in pAPCs. Die mRNA-Expression in Hepatozyten unterdrückte die Anzahl der Payload-spezifischen CD8-T-Zellen, und durch die Unterdrückung der mRNA in Hepatozyten mittels eines miRT für miR-122 führte die intravenöse (i.v.) mRNA-LNP-Impfung zu einer stärkeren Expansion von Antigen-spezifischen Effektor-CD8-T-Zellen und einer verbesserten Kontrolle der Tumorlast. Die Stillegung von mRNA-LNP in Hepatozyten reduzierte zudem die Abtötung von Hepatozyten durch mRNA-verstärkte, adoptiv transferierte antigenspezifische T-Zellen. Diese Studien liefern Einblicke, wie spezifische zelluläre Expressionsmuster von mRNA-LNP die adaptive Immunantwort auf kodierte Proteine beeinflussen, und zeigen, wie die Einbindung von miRT diese Reaktion bei RNA-Impfstoffen und Therapeutika steuern kann.
Zelle OHNE die miRT: Das Medikament funktioniert normal. Die Zelle stellt das gewünschte Protein her.
Zelle MIT der miRT: Die miRT erkennt das eingebaute Gegenstück. Sie heftet sich daran und zerstört das Medikament. Es wird kein Protein hergestellt.
Viele Organe haben ganz eigene, spezifische miRNAs. Zum Beispiel hat die Leber eine andere miRNA als die Muskeln oder das Herz. Dadurch kann man genau steuern, in welchen Organen das Medikament wirken soll und in welchen nicht.
Hätte man also in die modRNA-LNP entsprechende miRT verbaut, die vom Herz erkannt wird, hätte man eine Expression des Spike-Proteins vom Herzen verhindern können!
Die gezielte Nutzung von künstlich eingebauten miRT begann 2006!1
Nachdem die Methode bei DNA- und Virus-basierten Therapien erfolgreich war, begann man 2015 das Prinzip in hämatopoetischen Stammzellen zu testen.2
Man hätte miRT miR-208a oder miR-1 in die Impfstoff-mRNA geben müssen, die nur im Herzen vorkommt. Gelangt die Impf-modRNA zum Herzen, würde die herzspezifische miRNA die mRNA sofort zerstören. Es gäbe keine Expression des Spike-Proteins im Herzen und das Risiko einer Myokarditis wäre zumindest theoretisch eliminiert, wenn man die Toxizität der Lipide ignoriert.
Unerwartete Ergebnisse
Die Forschung ist voller Überraschungen. Unverhofft kommt oft. Daher ist in der Biologie der letzte Beweis immer das Experiment. Es ist schön wenn eine theoretische Ableitung korrekt vorhersagen kann, was Biochemisch passieren wird. Dennoch ist das Wissen um die Komplexität der Biochemischen Reaktionen im Körper noch so gering, dass eine Hypothese immer durch ein Experiment belegt werden muss, um sicher zu sein.
So war es letztendlich auch in dieser Publikation.
Wie bei den Antikörpern war die mRNA-Expression in dendritischen Zellen (DCs) oder anderen pAPCs für die Induktion von GFP-spezifischen CD8+-T-Zellen nicht erforderlich, obwohl die Anzahl zurückging: Bei mit RNA.WT behandelten Tieren waren 10 % der CD8+-T-Zellen GFP-spezifisch, bei mit RNA.142T behandelten Tieren waren es 5 %. […]
Diese Ergebnisse waren unerwartet, da pAPCs für die Priming von antigenspezifischen T-Zellen erforderlich sind und die Fähigkeit von RNA-LNPs, DCs zu transfizieren und von sich aus Antigene für die MHC-I-Präsentation zu produzieren, als wichtiges Merkmal für die Wirksamkeit von RNA-LNPs angesehen wird. Wir stellten die Hypothese auf, dass DCs zwar die mRNA nicht direkt exprimierten, aber Antigene von RNA-LNP-transfizierten Zellen aufnahmen.
Die Versuche an den Mäusen zeigten, dass mRNA-Impfstoffe (RNA.142T) mit einem Ausschalter für Immunzellen (pAPCs) trotz fehlender direkter Antigenexpression in diesen Zellen eine vergleichbare Impfantwort auslösen wie Standard-mRNA (RNA.WT). Auch bei Impfungen gegen SARS-CoV-2 Spike- und OVA-Proteine induzierten beide Varianten ähnlich starke spezifische CD8+ T-Zell-Antworten, was darauf hindeutet, dass pAPCs Antigene von transfizierten Zellen wie Muskelzellen aufnehmen.
Der wirklich wichtige Satz ist gelb hinterlegt: Diese Ergebnisse waren unerwartet.
Man ist in Millionen von Menschen mit einem Produkt reingegangen, dass unerwartete Ergebnisse gebracht hat, die der Ausgangshypothese widersprachen. Da man die Ausgangshypothese seitens der Hersteller aber nicht hinterfragt oder überprüft hat, ist man nun überrascht über die überraschenden Nebenwirkungen.
Um zu untersuchen, ob transfizierte Muskelzellen eine Antigenquelle darstellen könnten, transfizierten wir C2C12-Myozyten mit GFP-RNA.WT oder RNA.142T. Nach dem Waschen kultivierten wir sie gemeinsam mit RAW-Makrophagen. Innerhalb von 24 Stunden wurden ~12 % der Makrophagen GFP-positiv. Dies geschah sogar bei Myozyten, die mit RNA.142T transfiziert waren, die in Makrophagen stillgelegt wird, was darauf hindeutet, dass Protein übertragen wurde. Dies zeigt, zumindest in vitro, dass transfizierte Muskelzellen Antigene freisetzen können, die von pAPCs aufgenommen werden. Diese Experimente zeigen, dass in vivo verabreichte mRNA nicht direkt in DCs oder anderen pAPCs exprimiert werden muss, um eine Immunität gegen die Nutzlast zu induzieren, und legen nahe, dass die Kreuzübertragung von Antigenen aus RNA-LNP-transfizierten Nicht-pAPCs eine kompensatorische Antigenquelle für die CD8-T-Zell-Aktivierung darstellen kann. Dies stellt eine zentrale Annahme zur Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen in Frage und ist relevant für die Entwicklung von mRNA-Therapeutika, bei denen eine Immunität unerwünscht ist.
Man hat Muskelzellen im Labor mit zwei verschiedenen mRNA-Varianten transifziert:
RNA.WT: Die normale mRNA ohne Ausschalter.
RNA.142T: Die mRNA mit dem Ausschalter für Immunzellen.
Danach wurden die Muskelzellen mit den Immunzellen zusammengebracht.
Das überraschende Ergebnis
Schon nach einem Tag hatten rund 12 % der Immunzellen das grüne Leucht-Protein (GFP) in sich. Das Spannende: Das passierte auch bei der RNA mit dem Ausschalter.
Da der Ausschalter das Herstellen des Proteins in den Immunzellen blockiert, gibt es nur eine Erklärung: Die Muskelzellen müssen das fertige Protein selbst hergestellt und dann an die Immunzellen übergeben haben.
Bisher dachte man immer: Ein mRNA-Impfstoff ist nur dann richtig gut, wenn die Immunzellen die mRNA direkt selbst schlucken und das Protein selbst herstellen.
Das hat man in den Systemmedien den menschlichen Versuchstieren jedoch nicht gesagt. Da hat man gesagt, das bliebe alles im Muskel.
Tatsächlich wollte man die Immunzellen direkt transifizieren und hat daraus nie ein Geheimnis gemacht, wenn man die richtige Literatur gelesen hat.
Diese Studie zeigt nun aber das Gegenteil:
Es reicht völlig aus, wenn die Muskelzellen den Job erledigen und das fertige Protein danach wie ein “Paket” an die Immunzellen übergeben.
Der Haken ist aber das Detail.
Wie übergeben die Muskelzellen oder andere Körperzellen das Protein an die Immunzellen. Diesen Teil fassen die Autoren wohlweißlich nicht an.
Dafür schauen wir in eine andere, neue Publikation von meinem Lieblingspathologen Michael Mörz, denn nur Experimente sind echte Daten. In diesem Fall Gewebeschnitte von verstorbenen Impfgeschädigten.
Mörz, M., Donzelli, A., Clancy, R. L., Sano, S., Fukushima, M., & Polykretis, P. (2026). Detection of Vaccine-Derived Spike Protein Associated with Immune Cell Infiltration in the Heart and Liver: A Report of Two Cases. Cells, 15(11), 978. https://doi.org/10.3390/cells15110978
Schematische Darstellung der durch den Impfstoff ausgelösten autoimmunen Entzündungsreaktion. (A) Die LNPs transportieren die Impfstoff-mRNA in die Endothelzellen, wo sie von Ribosomen translatiert wird; das daraus resultierende, vom Impfstoff abgeleitete Spike-Protein wird dann sowohl in seiner vollständigen Form als auch als an MHC I gebundene Peptidfragmente auf der Zellmembran präsentiert. (B) Eine Endothelzelle, die das vom Impfstoff abgeleitete Spike-Protein dem B-Zell-Rezeptor (BCR) einer B-Zelle präsentiert. (C) Das MHC I einer Endothelzelle präsentiert Peptide, die aus dem proteasomalen Abbau des endogen synthetisierten Spike-Proteins stammen, dem T-Zell-Rezeptor (TCR) eines CD8+-Lymphozyten. (D) Das MHC-Klasse-II-Molekül eines Makrophagen präsentiert Peptide, die aus dem Spike-Protein stammen, nach Apoptose und anschließender Phagozytose einer Endothelzelle dem T-Zell-Rezeptor (TCR) eines CD4+-Lymphozyten.
Der Impfstoff bringt Zellen der Blutgefäße dazu, das Spike-Protein zu zeigen. Das Immunsystem hält diese körpereigenen Zellen fälschlicherweise für infizierte Feinde und bekämpft sie. Dadurch entsteht an dieser Stelle eine Entzündung.
Also in etwa das, was im Biologiebuch schon vor 20 Jahren steht, nur nicht ganz so komplex, weil man Zellen, die nicht explizit Schulstoff sind, weg lässt.
Die Abbildung findet man auf Seite 238 unten im Linder Biologie Gesamtausgabe 23. Auflage.
Zurück zum Nature Biotechnology Paper vom Anfang.
Um festzustellen, ob die mRNA-Expression durch Hepatozyten die antigenspezifische CD8+-T-Zell-Reaktion über den PD1/PDL1-Signalweg dämpft, verabreichten wir Mäusen intravenös zwei Dosen GFP RNA.WT oder RNA.122T und behandelten sie zwischen den beiden Dosen mit Anti-PD1-Antikörpern oder Isotyp-Kontrollantikörpern. Bei Verwendung des Kontrollantikörpers stellten wir erneut fest, dass RNA.122T mehr antigenspezifische T-Zellen induzierte. Bei Mäusen, die mit Anti-PD1 behandelt wurden, war der Unterschied bei den antigenspezifischen T-Zellen zwischen RNA.WT und RNA.122T hingegen aufgehoben (Abb. 4l,m). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die durch LNP vermittelte mRNA-Expression in Hepatozyten die CD8+-T-Zell-Reaktion auf das RNA-kodierte Antigen unterdrückt, und legen nahe, dass eine Entzielung der Hepatozyten die RNA-Impfstoffreaktionen verbessern könnte.
Die Studie zeigt, dass eine LNP-vermittelte mRNA-Expression in Hepatozyten über den PD1/PDL1-Signalweg die antigenspezifische CD8+-T-Zell-Reaktion unterdrückt. Durch den Einsatz von Anti-PD1-Antikörpern wurde dieser unterdrückende Effekt aufgehoben, was belegt, dass ein Stilllegen der Reaktion der Leber die Wirksamkeit von RNA-Impfstoffen verbessern kann.
Dumm nur, dass die modRNA-LNPs vor allem ein Ziel haben: Die Leber.
Das liegt vor allem mit an ApoE in der Corona der LNP.
Injection Side = Muskel in den gespritzt wurde. Fairer Weise muss man sagen, dass da nach 48h immer noch die allerhöchste Konzentration ist. Erst danach kommt die Leber.
RNA-LNPs können durch Antigen-spezifische T-Zellen eine Schädigung der Hepatozyten auslösen, die durch 122T gemildert wird
Was Du nicht sagst, Sherlock.
Die Untersuchung der Leber ergab, dass RNA.WT zu einer starken Infiltration von CD8+-T-Zellen im Gewebe führte, mit durchschnittlich 1.100 CD8+-T-Zellen pro mm²
CD8+ Zellen sind übrigens die T-Killerzellen.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Injektion von RNA-LNPs zur Abtötung von Hepatozyten durch antigenspezifische T-Zellen führen kann und dass dies durch die Zugabe von 122T verhindert werden kann.
Nein! - Doch! - Ohh!
Die Expression von Muskelfasern trägt zur CD8-T-Zell-Reaktion auf mRNA-kodierte Proteine bei.
Hatte ich erwähnt, dass CD8 Zellen T-Killer Zellen sind?
Nach der Auffrischungsimpfung stellten wir jedoch erneut fest, dass das Stillegen der RNA in Myozyten (Muskelzellen) die Antigen-spezifische T-Zell-Expansion signifikant verringerte, wobei etwa 30 % weniger Spike-spezifische T-Zellen nachgewiesen wurden ). Dies ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass es keinen signifikanten Unterschied in der Menge der durch die Impfung mit RNA.142T induzierten Spike-spezifischen CD8-T-Zellen im Vergleich zu RNA.WT gab. Dies bedeutet, dass die direkte Expression von Antigenen in Myozyten einen ähnlichen oder größeren Einfluss auf die Induktion von Antigen-spezifischen CD8-T-Zellen hatte als die intrinsische RNA-Expression in pAPCs. Der Beitrag der Myozyten wurde zusätzlich mit einem dritten Antigen, OVA, in C57BL/6-Mäusen bestätigt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die direkte Expression von RNA-LNPs in Muskelfasern zur Stärke der antigenspezifischen T-Zell-Reaktion beiträgt. Wir fragten uns, ob Muskelfasern in der Lage sein könnten, Antigene zu präsentieren, da wir und andere im Steady State eine geringe MHC-I-Expression im Muskel berichtet haben. Tatsächlich konnten wir an nicht injizierten Stellen kein von Muskelzellen exprimiertes MHC-I-Protein nachweisen. In Muskeln, denen die GFP-kodierenden mRNA-LNPs injiziert wurden, war MHC-I jedoch im gesamten Gewebe hochreguliert, einschließlich auf Makrophagen und GFP+-Muskelfasern. Dies deutet darauf hin, dass Muskelfasern in der Lage sind, RNA-abgeleitete Antigene an CD8+-T-Zellen zu präsentieren, und dass dies zur Antigen-spezifischen T-Zell-Expansion nach intramuskulärer Injektion von RNA-LNPs beitragen könnte.
Ohne die Muskelzellen gab es rund 30 % weniger Abwehrzellen (Spike-spezifische T-Zellen). Das zeigt, dass die Muskelzellen für eine starke und dauerhafte Immunantwort nach dem Boostern extrem wichtig sind. Sie haben sogar einen genauso großen oder sogar größeren Einfluss auf das Immunsystem als die Immunzellen (pAPCs) selbst.
Damit Abwehrzellen ein Virus (oder das Spike-Protein) erkennen können, muss die Zelle das Protein auf einem biologischen Präsentierteller (genannt MHC-I) auf ihrer Oberfläche zeigen.
Bisher dachte man: Muskelzellen haben im Normalzustand kaum solche Präsentierteller.
Im gesunden Muskel (ohne Impfung): Es waren tatsächlich keine Präsentierteller (MHC-I) auf den Muskelzellen zu finden.
Im geimpften Muskel: Nach der mRNA-Spritze änderte sich das Gewebe komplett. Plötzlich bildeten sowohl die Muskelzellen als auch die Immunzellen vor Ort massenhaft diese Präsentierteller.
Die Impfung sorgt selbst dafür, dass die Muskelzellen die nötigen Werkzeuge (MHC-I) hochfahren. Dadurch können die Muskelzellen das Spike-Protein den Abwehrzellen (CD8+-T-Zellen) direkt zeigen. Sie sind also nicht nur die "Fabrik", die das Protein herstellt, sondern sie helfen nach der Auffrischungsimpfung aktiv dabei mit, die Abwehrzellen des Körpers massenhaft zu vermehren.
Schauen wir doch mal ins Biologiebuch, was mit MHC-I aktiviert wird: T-Killerzellen
Bemerkenswert ist, dass das Stilllegen von mRNA in Muskelfasern die Antigen-spezifische T-Zell-Expansion in ähnlichem oder sogar stärkerem Maße verringerte als das Stilllegen in pAPCs. Dies war überraschend, da Muskelfasern keine primären Antigen-präsentierenden Zellen (APCs) sind. Sie wandern nicht in das lymphatische Gewebe, wo naive T-Zellen primiert werden, und exprimieren im Steady State geringe bis nicht nachweisbare Mengen an MHC-I, obwohl wir beobachteten, dass MHC-I in mRNA-transfizierten Muskeln hochreguliert war. Muskelzellen wurden mit der Wirksamkeit von intramuskulären DNA- und lentiviralen Impfstoffen in Verbindung gebracht, wobei die Freisetzung extrazellulärer Vesikel (EV) eine Rolle spielt. Es ist jedoch unklar, warum Antigene in Myozyten einen so starken Einfluss auf die Erhöhung der Häufigkeit von CD8-T-Zellen (~30–50 %) haben sollten, wenn es in pAPCs durch RNA-LNP-Injektion bereits eine so starke direkte Expression gibt. Eine mögliche Erklärung ist, dass die Expression in Myozyten als Quelle für exogenes Antigen für die Kreuzpräsentation durch dendritische Zellen (DCs) dient und dies ein wirksamerer Mechanismus zur Aktivierung von CD8-T-Zellen ist als die direkte Präsentation durch transfizierte DCs, wie Studien zur Grippe nahelegen.
Aber keine Sorge, Muskelzellen regenerieren. Herzzellen und Gefäßzellen jedoch nicht.
Wie gut, dass das 2020 alles unbekannt war, man jetzt überrascht ist ob der bemerkenswerten, unerwarteten Ergebnisse und noch unklar ist, ob es vielleicht an einer Kreuzpräsentation der Antigene liegen könnte. So konnte man 2020 einfach so drauf los spritzen. Nun kann man überrascht tun ob des Ergebnisses.
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Brown BD, Venneri MA, Zingale A, Sergi Sergi L, Naldini L. Endogenous microRNA regulation suppresses transgene expression in hematopoietic lineages and enables stable gene transfer. Nat Med. 2006 May;12(5):585-91. doi: 10.1038/nm1398. Epub 2006 Apr 23. PMID: 16633348. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16633348/
Saydaminova, K., Ye, X., Wang, H., Richter, M., Ho, M., Chen, H., Xu, N., Kim, J., Papapetrou, E., Holmes, M. C., Gregory, P. D., Palmer, D., Ng, P., Ehrhardt, A., & Lieber, A. (2015). Efficient genome editing in hematopoietic stem cells with helper-dependent Ad5/35 vectors expressing site-specific endonucleases under microRNA regulation. Molecular Therapy — Methods & Clinical Development, 2, 14057. https://doi.org/10.1038/mtm.2014.57










Ich habe letztes Jahr Ziemliches zu tun gehabt, um die Involvierung von cross-immunity und cross-tolerance durch mRNA Produkte zu publizieren: "Cross-Priming and Cross-Tolerance After Intramuscular mRNA Vaccination for Viral Infections: Feasibility and Implications": https://www.mdpi.com/2075-1729/15/10/1575. Marks et al. haben genau das bestaetigt.
"wir wollten doch nur...", solch ein unendlich elegantes Verfahren entwickeln... und da kommt die Chaos-Mathematik und die Hegelsche Dialektik und Maturana und da steht nun der Zauberlehrling und leider wirbelt der Besen weiter...