Die Calamari-Clot Trilogie
AICs als eigenständige und atypische Gerinnselentität
Im Januar 2026 erschienen drei Preprints zum Thema der gummiartigen, weißen Verstopfungen der Gefäße der Geompften, die wegen ihrer Farbe und Struktur auch gerne als Calamari-Clots bezeichnet werden. Die drei Preprints gehören inhaltlich zusammengehören und bauen aufeinander auf.
Rapley, B., & Shelton, M. (2026). Morphological and Histological Characterisation of Anomalous Intravascular Casts (AICs). Preprints. https://doi.org/10.20944/preprints202601.1846.v1
Rapley, B., & Shelton, M. (2026). Elemental Characterisation of Anomalous Intravascular Casts Reveals an Abnormal Biochemical Matrix. Preprints. https://doi.org/10.20944/preprints202601.2149.v1
Rapley, B., & Shelton, M. (2026). Proteomic Characterisation of Anomalous Intravascular Casts Reveals Non-Canonical Fibrin Architecture and Impaired Fibrinolysis. Preprints. https://doi.org/10.20944/preprints202601.2319.v1
Die Preprints wurden an aufeinanderfolgenden Tagen hochgeladen.
Submitted: 23 January 2026 Posted: 26 January 2026
Submitted: 28 January 2026 Posted: 28 January 2026
Submitted: 29 January 2026 Posted: 31 January 2026
Ich fasse die Highlights der drei Preprints in diesem Artikel zusammen.
SPOILER für die Eiligen:
Die Clots sind anders als bisher bekannte Clots und es gibt keine Auflösung bezüglich des Mechanismus. Die Spannung bleibt also und wir können auf eine Fortsetzung (durch andere Autoren?) gespannt sein.
1. Morphologische und histologische Charakterisierung anomaler intravaskulärer Abdrücke
Zusammenfassung
Seit 2021 werden von Einbalsamierern und Klinikern zunehmend anomale intravaskuläre Abgüsse mit festen, gummielastischen Eigenschaften beobachtet. Um ihre strukturellen Eigenschaften zu bestimmen, führten wir verblindete morphologische und histologische Untersuchungen durch. Die makroskopische Untersuchung ergab längliche, das Lumen ausfüllende Abgüsse mit einer Länge von bis zu 25 cm, die häufig verzweigt waren und eine für herkömmliche Thromben untypische elastische Widerstandsfähigkeit aufwiesen. Die Histologie zeigte eine dichte fibrinöse Schichtung mit intermittierenden Zahn-Linien und verschiedenen zellulären Einschlüssen, was auf eine antemortale Bildung unter atypischen hämodynamischen Bedingungen hindeutet. Diese strukturellen Merkmale unterscheiden sich sowohl von physiologischen Thromben als auch von postmortalen Gerinnseln und weisen auf einen eindeutigen pathologischen Phänotyp hin. Weitere biochemische und molekulare Analysen sind erforderlich, um die Zusammensetzung und die Mechanismen dieser Strukturen zu bestimmen.
2. Einleitung
2.1. Hintergrund und aktuelle Berichte
Anfang 2021 berichteten zugelassene Einbalsamierer und Kliniker in mehreren Ländern über die wiederholte Entfernung von zusammenhängenden, weißen, gummiartigen intravaskulären Abdrücken während der routinemäßigen postmortalen Versorgung (Haviland, 2023, 2024; Hirschman, 2022). Diese Strukturen passen sich den Gefäßlumina an, erstrecken sich über natürliche Gefäßverzweigungen und weisen eine zugfeste, elastische Widerstandsfähigkeit auf, die sich von dem bröckeligen, gelatineartigen Material unterscheidet, das für gewöhnliche postmortale Gerinnsel typisch ist. Umfragedaten deuten darauf hin, dass diese Beobachtungen weit verbreitet sind, wobei viele Einbalsamierer einen abrupten Anstieg ihrer Häufigkeit nach 2021 beschreiben (Worldwide Embalmer Blood Clot Survey, 2023; Haviland, 2024).
Das ist die Geschichte von Richard Hirschman, dem man z. Bsp. auch aus “Died suddenly”1 kennt. Mike Adams versuchte damals auch diese Strukturen chemisch zu untersuchen, was natürlich aufgrund der inadäquaten Methoden aus der Lebensmittelchemie angegriffen wurde. 2
Hier sind die damaligen Bilder der Clots von 2022: https://www.brighteon.com/56a29c98-bf66-423e-9ce2-dc486d7fe019
https://www.naturalnews.com/2022-06-12-blood-clots-microscopy-suddenly-died.html
Dieses Bild aus dem Artikel müsste mittlerweile praktisch jeder Interessierte in der einen oder anderen Art kennen: Richard Hirschmanns Sammlung, oder zumindest ein Teil davon.
In jüngerer Zeit sind klinisch dokumentierte Beispiele bei lebenden Patienten aufgetreten, darunter faserreiches weißes Material, das aus postoperativen Lymphdrainagesystemen mit minimalem Gehalt an roten Blutkörperchen entnommen wurde, was darauf hindeutet, dass diese Strukturen nicht auf postmortale Situationen beschränkt sind, sondern auch im normalen Blutkreislauf vorkommen.
Das Problem hat bei mir im Dorf eine Frau. Davon gehen ihre Stands immer zu. Die Uniklink Freiburg steht vor einem Rätsel.
Der Rest der Arbeit ist die rein morphologische und histologische Beschreibung dieser Clots und kommt zu dem Schluss:
Die in dieser Studie charakterisierten anomalen intravaskulären Abdrücke (AICs) weisen eine Reihe konsistenter morphologischer und histologischer Merkmale auf, die sie sowohl von klassischen antemortalen Thromben als auch von postmortalen Koagula unterscheiden. Ihre Elastizität, ihre lumenkonforme Geometrie, ihre kohäsiven Fasernetzwerke, ihre spärliche Zellzusammensetzung und ihre partiellen, aber echten Zahnlinien deuten insgesamt auf einen Entstehungsprozess hin, der nicht mit den etablierten thrombotischen Pfaden übereinstimmt. Obwohl die Morphologie allein keine Ursache bestimmen kann, deuten diese reproduzierbaren Merkmale darauf hin, dass AICs eine bisher nicht klassifizierte intravaskuläre Entität darstellen könnten.
2. Die elementare Charakterisierung anomaler intravaskulärer Abgüsse offenbart eine abnormale biochemische Matrix
Es wurden verblindete, multisite Elementanalysen an anomalen intravaskulären Abgüssen mittels induktiv gekoppelter Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS) durchgeführt. Die Elementzusammensetzungen wurden mit Referenzwerten für Vollblut und den aus Fibrinogen abgeleiteten stöchiometrischen Erwartungen der ersten Prinzipien verglichen, um die Kompatibilität mit der kanonischen Fibrin-basierten Gerinnselbiochemie zu bewerten. AICs wiesen reproduzierbare, nicht-physiologische Elementverhältnisse auf, die durch einen deutlichen Schwefelmangel, eine relative Phosphoranreicherung und ein Ungleichgewicht innerhalb der Elementverhältnisse gekennzeichnet waren. Diese Zusammensetzungsmerkmale sind mit proteindominierten Fibrinmatrizen unvereinbar und konnten nicht durch einfache Fibrinüberladung, zelluläre Aggregation oder klassische Gerinnungsartefakte erklärt werden. Die Elementzusammensetzung anomaler intravaskulärer Abgüsse steht im Widerspruch zur kanonischen Thrombusbiochemie und stützt die Annahme einer nicht-kanonischen intravaskulären Matrix.
Tabelle 1. Durchschnittliche Elementkonzentrationen (ppm) der in der vorliegenden Studie analysierten Gerinnselproben im Vergleich zu den Gerinnsel-Daten von Adams und den Vollblutwerten.
Die Konsistenz zwischen den Proben war hinsichtlich der dominanten Zusammensetzungsmerkmale hoch. Obwohl die absoluten Konzentrationen zwischen den einzelnen Proben variierten, blieb die relative Reihenfolge der Hauptelemente – insbesondere die Dominanz von Phosphor und Natrium und die relative Unterrepräsentation von Schwefel – über alle Proben und Labore hinweg erhalten. Varianzanalysen zeigten, dass die Streuung für die meisten Elemente innerhalb der für postmortale biologische Materialien zu erwartenden Bereiche lag, die unterschiedlichen Behandlungs- und Dehydrierungsprozessen unterzogen worden waren, ohne dass Anzeichen für bimodale oder durch Ausreißer bedingte Verteilungen erkennbar waren.
Tabelle 2. Elementverhältnisse im Vergleich von AICs mit Referenzwerten für Vollblut und Fibrinogen. Legende: Rot = Überschuss, Blau = Defizit.
Elementzusammensetzung von AICs
• Schwefel: Im Vergleich zur theoretischen Fibrinogen-Stöchiometrie deutlich verringert, wodurch der Anteil des Bulk-Proteins auf einen geringen Bestandteil der gesamten Trockenmasse beschränkt wird.
• Phosphor: Im Vergleich zu den Erwartungen für eine rein proteinhaltige Fibrinmatrix sowohl in der absoluten Konzentration als auch in der relativen Häufigkeit erhöht.
• Stickstoff: Im Vergleich zur Fibrinogen-Stöchiometrie im Verhältnis zu Kohlenstoff und Sauerstoff verringert, was auf eine Verdünnung des Peptidgerüstmaterials hindeutet.
• Sauerstoff: Im Verhältnis zu Stickstoff proportional erhöht, was mit einer Anreicherung von sauerstoffreichen, stickstoffarmen Bestandteilen übereinstimmt.
• Kalzium, Natrium, Kalium, Magnesium: In Konzentrationen vorhanden, die eher mit eingeschlossenen Plasmaelektrolyten und einer postmortalen Umverteilung als mit einer umfangreichen Mineralisierung vereinbar sind.
• Spurenmetalle (z. B. Zn, Cu, Fe, Al, Sn): In physiologischen oder Hintergrundkonzentrationen nachgewiesen, ohne Anzeichen einer selektiven Anreicherung oder Einlagerung von Fremdstoffen.
Dieser elementare Phänotyp steht in starkem Kontrast zu dem, was für kanonische antemortale Thromben zu erwarten wäre, die von Fibrin und aus Thrombozyten stammenden Proteinen dominiert werden und daher einen höheren Schwefel- und Stickstoffgehalt aufweisen, der mit einer proteinreichen Matrix übereinstimmt. Er unterscheidet sich auch von gewöhnlichen postmortalen Gerinnseln, die typischerweise sedimentierte Blutbestandteile und die Serumchemie widerspiegeln, ohne dass es zu einer systematischen Schwefelverarmung oder Phosphoranreicherung kommt.
Schlussfolgerungen
Die elementare Zusammensetzung anomaler intravaskulärer Abgüsse (AICs) ist mit derjenigen kanonischer fibrinbasierter Thromben nicht vereinbar. Der systematische Schwefelmangel, die relative Phosphoranreicherung und das Ungleichgewicht innerhalb der Elementverhältnisse zeigen, dass diese Strukturen nicht als einfache Varianten gewöhnlicher antemortaler Gerinnsel oder routinemäßiger postmortaler Koagula erklärt werden können. Diese Einschränkungen hinsichtlich der Zusammensetzung ergeben sich aus chemischen Grundprinzipien und sind daher unabhängig vom morphologischen Erscheinungsbild oder der histologischen Interpretation. Wichtig ist, dass die hier berichteten elementaren Befunde unabhängig die strukturellen Schlussfolgerungen des ersten Artikels dieser Reihe bestätigen. Während Morphologie und Histologie belegen, dass AICs unter Bedingungen aktiven Blutflusses kohärente, lumenkonforme intravaskuläre Strukturen bilden, schränkt die Elementanalyse ein, woraus diese Strukturen bestehen, und schließt eine Klassifizierung als proteindominierte Fibrinmatrizen aus. Die Konvergenz der strukturellen und kompositorischen Beweise stärkt die These, dass AICs eine eigenständige intravaskuläre Entität darstellen und nicht etwa ein Artefakt oder eine extreme Manifestation bekannter Gerinnseltypen sind.
3. Proteomische Charakterisierung anomaler intravaskulärer Abgüsse zeigt nicht-kanonische Fibrinarchitektur und beeinträchtigte Fibrinolyse
Die Proteomanalyse identifizierte 541 menschliche Proteine, darunter vor allem Komponenten der Fibrinfamilie. Allerdings waren die Fibrinogenketten in stark abnormalen Verhältnissen vorhanden, mit einer ausgeprägten Verringerung der α-Kette im Vergleich zu den β- und γ-Ketten. Plasminogen wurde in extrem geringer Menge (0,1283 % des Gesamtproteins) nachgewiesen, was auf einen schweren Mangel an intrinsischen fibrinolytischen Mechanismen hindeutet. AICs weisen einen reproduzierbaren proteomischen Phänotyp auf, der mit der typischen Fibrinbiologie unvereinbar ist und durch ein Ungleichgewicht der Ketten und Fibrinolyse-Resistenz gekennzeichnet ist. Diese Ergebnisse stützen die Einstufung von AICs als strukturell und funktionell abnormale Gerinnsel und motivieren zu weiteren mechanistischen Untersuchungen.
Zum Vergleich normale Thromben:
Zusammensetzung des Koronarthrombus bei akutem Myokardinfarkt: Die Thromben bestanden hauptsächlich aus Fibrin (55,9 ± 18 %) sowie Thrombozyten (16,8 ± 18 %), Erythrozyten (11,5 ± 9 %), Cholesterinkristallen (5,2 ± 8,4 %) und Leukozyten (1,3 ± 2,0 %).5
Schlussfolgerungen
Anomale intravaskuläre Güsse (AICs) weisen eine eindeutige und reproduzierbare Proteomarchitektur auf, die mit der bekannten Thrombusbiologie unvereinbar ist. Die Kombination aus einem Ungleichgewicht der Fibrinogenketten und einem schweren Plasminogenmangel definiert einen Gerinnselphänotyp, der strukturell abnormal und funktionell resistent gegen Abbau ist. Wichtig ist, dass diese proteomischen Befunde mit früheren morphologischen, histologischen und elementaren Analysen übereinstimmen, die unabhängig voneinander auf eine dichte, fibrinhaltige Matrix mit nicht-physiologischer Zusammensetzung und Persistenz hinweisen. Zusammengenommen stützt die Konvergenz struktureller, biochemischer und molekularer Belege die Interpretation von AICs als eigenständige und atypische Gerinnselentität, die sich zu Lebzeiten bildet, und nicht als Variante eines gewöhnlichen postmortalen Koagulums. Weitere mechanistische Untersuchungen sind erforderlich, um die biochemischen Wege zu bestimmen, die dieser Umwandlung der Fibrinarchitektur zugrunde liegen. Eine unabhängige Replikation unter Verwendung komplementärer analytischer Ansätze wird unerlässlich sein, um die Allgemeingültigkeit dieses proteomischen Phänotyps zu bestätigen und seine Relevanz für ein breiteres Spektrum thrombotischer und gerinnungsassoziierter Pathologien zu bestimmen.
Diese Thromben sind also biochemisch und generell biologisch sehr anders als das, was man normalerweise kennt. Der Mechanismus ist noch unbekannt. Es sind aber keine neuen, mysteriösen Stoffen enthalten, sondern nur körpereigene Substanzen, die man kennt, aber nicht in dieser Zusammensetzung.
Was auch immer im Körper der modRNA transfizierten Menschen biochemisch passiert unterscheidet sich von bisher bekannten Prozessen, bzw. es werden Prozesse angestoßen, die sonst nicht in diesem Maße aktiv sind und nicht auffallen.
Hier ist noch Forschungsbedarf, wenn einem im Labor andere Methoden zur Verfügung stehen als den Autoren der Trilogie
Unterstützungsmöglichkeiten:
Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav
Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:
Konto für Unterstützung für das Projekt Scan 2000
Dr. Merse DE34 4305 0001 0302 7851 75 Sparkasse Bochum
Horst Reissner: IBAN DE51 4401 0046 0406 4514 67
Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten
DIED SUDDENLY: Official Documentary Film https://rumble.com/v4xejeh-died-suddenly-official-documentary-film.html?e9s=src_v1_sa%2Csrc_v4_sa_o%2Csrc_v1_upp_a
Mike Adams’ flawed analysis of a clot sent by embalmer Richard Hirschman doesn’t demonstrate any link between blood clots and COVID-19 vaccines - Science Feedback. (2022, December 9). Science Feedback. https://science.feedback.org/review/mike-adams-flawed-analysis-clot-embalmer-richard-hirschman-doesnt-demonstrate-link-between-blood-clots-and-covid-19-vaccines-epoch-times/
Mike Adams’ flawed analysis of a clot sent by embalmer Richard Hirschman doesn’t demonstrate any link between blood clots and COVID-19 vaccines - Science Feedback. (2022b, December 9). Science Feedback. https://science.feedback.org/review/mike-adams-flawed-analysis-clot-embalmer-richard-hirschman-doesnt-demonstrate-link-between-blood-clots-and-covid-19-vaccines-epoch-times/
Chernysh, I. N., Nagaswami, C., Kosolapova, S., Peshkova, A. D., Cuker, A., Cines, D. B., Cambor, C. L., Litvinov, R. I., & Weisel, J. W. (2020). The distinctive structure and composition of arterial and venous thrombi and pulmonary emboli. Scientific Reports, 10(1), 5112. https://doi.org/10.1038/s41598-020-59526-x https://www.nature.com/articles/s41598-020-59526-x
Silvain J, Collet JP, Nagaswami C, Beygui F, Edmondson KE, Bellemain-Appaix A, Cayla G, Pena A, Brugier D, Barthelemy O, Montalescot G, Weisel JW. Composition of coronary thrombus in acute myocardial infarction. J Am Coll Cardiol. 2011 Mar 22;57(12):1359-67. doi: 10.1016/j.jacc.2010.09.077. PMID: 21414532; PMCID: PMC3071619. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3071619/










The papers by Rapley and Shelton do not meet the minimum standards for publication as they fail to identify the sources of their reagents and the level of impurities.
Their claimed detection of Tin can't be taken seriously because no mention of Tin isotope selection is made.
https://en.wikipedia.org/wiki/Isotopes_of_tin
"casts" sind aber doch auf Deutsch nicht "Abgüsse"?