Wie unterscheidet man Long COVID (PACS) von PostVac (PACVS)?
Die Unterscheidung ist nicht immer einfach oder eindeutig
Bevor man über Long COVID oder PostVac diskutiert, muss man erst einmal Ordnung in die Nomenklatur bringen. PostVac und Long COVID sind umgangssprachliche Begriffe, die korrekte Terminologie ist:
Long COVID (PACS) und PostVac (PACVS) haben einige Gemeinsamkeiten, weil beide Krankheitsbilder vom Spike-Protein mit verursacht werden.
Long COVID (PACS) hängt jedoch meist mit noch persistieren Virus zusammen, welches sich in Darmzellen, Mikrobiom oder Immunzellen verstecken kann, während bei PostVac (PACVS) persistierende Reste der modRNA- Produkte Verursacher sein können, die zu einer andauernden Spike-Protein Produktion führen.
Man kann aber auch Long COVID (PACS) haben WEIL man “geimpft” ist und sich deswegen das Virus eingefangen hat und es aufgrund z. Bsp. eines IgG4-shifts oder einem durch die “Impfung” dauerhaft geschwächten Immunsystems (z. Bsp. über RAS3) nun nicht mehr los wird.
4 “Definition der Terminologie von Syndromen zweiter Ordnung als Kombination von infektions- und impfstoffinduzierten Syndromen. PACS: postakutes COVID-19-Syndrom. ACVS: akutes COVID-19-Impfstoffsyndrom, PACVS: postakutes COVID-19-Impfstoffsyndrom.”
Es kannbei “Geimpften” theoretisch sowohl Long COVID (PACS) als auch PostVac (PACVS) gleichzeitig vorliegen.
Yale Listen Studie
Das Ziel der Yale Listen Studie:
”Ziel dieser Studie ist es, die lange COVID, das PVS und die entsprechenden Immunreaktionen zu verstehen, indem von den Teilnehmern Informationen über die Symptome und die Krankengeschichte sowie von einigen Teilnehmern Blut- und Speichelproben gesammelt werden.”5
Aus dieser Studie sind mittlerweile 3 Publikationen hervorgegangen, die alle auf Preprinservern verschimmeln, obwohl es eine angemeldete, prospektive Studie der Ivy League Uni Yale war.
Die dritte Studie differenziert zwischen Long COVID (PACS) und PostVac (PACVS).
“In dieser Querschnittsstudie mit 682 Personen identifizierten maschinelle Lernmodelle unterschiedliche Symptome zwischen Long COVID und PVS. Long COVID war durch Gehirnnebel, veränderten Geruchssinn und Kurzatmigkeit gekennzeichnet, während PVS mit Brennen, Neuropathie und Taubheitsgefühl in Verbindung gebracht wurde.
Obwohl Long COVID und PVS überlappende Symptome aufweisen, haben sie unterschiedliche Symptomprofile, was auf potenziell unterschiedliche biologische Mechanismen hindeutet. Das Verständnis dieser Unterschiede kann die klinische Diagnose und gezielte Behandlung leiten und weitere Forschungen zu ihren unterschiedlichen immunologischen und biologischen Signalwegen anregen.”6
Genau das, was die Schweizer in ihrer Publikation schon lange vorher gesagt haben.
Für eine grobe Unterscheidung mag es im Hausärztlichen Bereich mag die symptomatische Unterscheidung basierend auf der YALE Listen Studie vielleicht reichen, selbst ich jedoch kenne Menschen ohne Impfung mir Neuropathie nach Infekt. Die Symptomtendenzen der Yale Studie sind für eine echte Diagnostik zu grob. Dafür gibt es Biomarker, die genauer sind.
Biomarker
Die einfachste Unterscheidung wäre: Interleukin 8 geht bei PACVS (PostVac) hoch und bei PACS (long COVID) runter, würde ich sagen. fT3 und der Ferritin-index würden sich auch anbieten.
Ausschluss einer SARS-CoV-2-Infektion/COVID-19-Genesung als Störfaktor für PACVS:
“Alle PACVS-Biomarker-Kandidaten wiesen bei NAB-positiven (Nucleocapsid Antikörper (NAB)) PACVS-Probanden leicht höhere Werte auf als bei NAB-negativen PACVS-Probanden (Tabelle 3, erste drei Spalten von links). Die meisten dieser Unterschiede waren gering (mediane Effektgröße < 10 %) und nicht signifikant (p > 0,5, U-Test). Nur AT1R und M3R zeigten deutlichere (mediane Effektgrößen 12,8 bzw. 20,2 %) und marginal signifikante (p 0,05, U-Test) Anstiege bei NAB-positiven im Vergleich zu NAB-negativen PACVS-Probanden. Die entsprechenden Unterschiede bei AT1R und M3R zwischen NAB-negativen PACVS-Probanden und NAB-negativen Kontrollpersonen nach der Impfung waren jedoch viel größer (mediane Effektgrößen > 40 %) und von höherer Signifikanz (p < 0,0001) (Tabelle 3, vergleiche Spalten 4 und 5). Daher gehen wir davon aus, dass der verzerrende Effekt von SARS-CoV-2-Infektionen auf die PACVS-Diagnose sehr gering und vernachlässigbar ist.”
“Interessanterweise korreliert die PACVS-assoziierte Hochregulation von IL-6 mit einer noch ausgeprägteren Hochregulation von IL-8, die auch bei ME/CFS nach COVID-19 beobachtet wurde.”
Achtung! Moderna “Geimpfte” bilden unter Umständen auch bei Infektion keine Nucleocapsid Antikörper mehr aus9 bzw. NAB können generell nach “COVID-Impfung” deutlich niedriger ausfallen.10 Das fehlen von NAB bei Moderna “Geimpften” ist somit KEIN Beleg, dass keine Infektion vorlag.
Gemeinsamkeiten von PACVS und ME/CFS
Da der Körper nur n Möglichkeiten hat auf x Reize/Probleme zu reagieren, überschneiden sich die Symptomatiken von PACVS, POTS, ME/CFS, MCAS bzw. eine gemeinsame Ursache, das Spike-Protein, führt zu unterschiedlichen Ausprägungen, welche unterschiedlichen Syndromen zugeordnet werden, obwohl allen die gleiche Ursache zu Grunde liegt.
Ein Test auf das Spike-Protein kann da Klarheit verschaffen. Ist noch Spike-Protein im Körper nachweisbar, sollte dieses als mögliche Ursache der Symptome zunächst entfernt werden. Sind die Symptome danach immer noch vorhanden gibt es wahrscheinlich noch weitere Ursachen.
“Häufige Symptome von PACVS und ihre Überschneidungen mit bestehenden Syndromen. Die Symptome werden von den Betroffenen selbst angegeben und/oder vom Hausarzt festgestellt. ME/CFS, myalgische Enzephalomyelitis/chronisches Erschöpfungssyndrom; POTS, posturales orthostatisches Syndrom; MCAS, Mastzellaktivierungssyndrom; SFN, kleine Faser-Neuropathie. Mögliche molekulare Mechanismen, an denen Spike-Proteine beteiligt sind, sind in der rechten Spalte aufgeführt.”13
Fazit
So einfach, wie es häufig dargestellt wird, ist eine Unterscheidung von Long COVID (PACS) und PostVac (PACVS) nicht. Die Übergänge können vor allem bei “Geimpften” fließend sein, bzw. beides kann gleichzeitig vorliegen. Bei Ungeimpften liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit meistens Long COVID (PACS) vor, es sei denn es gab in der Zeit von 2021-heute Bluttransfusionen mit dem Blut (frisch) “Geimpfter” Menschen. Das sollte man abklären und dann sicherheitshalber auch auf Spike-Proteine testen.
Hier die Sicht eines Praktikers, der teilweise eine andere Sichtweise hat, die ich nicht bieten kann, weil ich eben kein Arzt mit Patientenkontakt bin.
Scholkmann F, May CA. COVID-19, post-acute COVID-19 syndrome (PACS, "long COVID") and post-COVID-19 vaccination syndrome (PCVS, "post-COVIDvac-syndrome"): Similarities and differences. Pathol Res Pract. 2023 Jun;246:154497. doi: 10.1016/j.prp.2023.154497. Epub 2023 May 3. PMID: 37192595; PMCID: PMC10154064. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10154064/
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The Yale LISTEN Study. (n.d.). Yale LISTEN Study. https://medicine.yale.edu/ycci/listen-study/
Harlan M. Krumholz, Mitsuaki Sawano, Yilun Wu, Rishi Shah, Tianna Zhou, Adith S. Arun, Pavan Khosla, Shayaan Kaleem, Anushree Vashist, Bornali Bhattacharjee, Yuan Lu, Frederick Warner, Chenxi Huang, Leying Guan, César Caraballo, David Putrino, Danice Hertz, Brianne Dressen, Teresa Michelsen, Liza Fisher, Cynthia Adinig, Pamela Bishop, Akiko Iwasaki. Comparative Analysis of Long COVID and Post-Vaccination Syndrome: A Cross-Sectional Study of Clinical Symptoms and Machine Learning-Based Differentiation medRxiv 2025.08.14.25333639; doi: https://doi.org/10.1101/2025.08.14.25333639 https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2025.08.14.25333639v1
Halma, Matthew et al. Breaking the silence: Recognizing post-vaccination syndrome Heliyon, Volume 11, Issue 11, e43478 https://www.cell.com/heliyon/fulltext/S2405-8440(25)01864-X
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Eine Krankheit besteht in (a) Eindringen eines Pathogens und (b) der Gegenreaktion des Organismus. Im Falle der mRNS-Technologie wird (b) implementiert, ohne dass (a) eingetreten sein muss. Das Ethinchen säuselte, (b) zerfiele in kurzer Zeit (dies wusste sie aus göttlicher Quelle. Nietzsche ahnte schon, dass ihr Gott tot ist). Es fehlt ein (b') - schreien die Zauberlehrlinge, deren Lehraufträge in den US nicht lange dauern dürften, bis sie nach Danien umsiedeln.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann ist die „Impfung“ nur dafür zugelassen sich die nächsten 3-5 Jahre nicht mit SARS-CoV-2 zu infizieren.
Daraus folgt für mich :
Man dürfte die nächsten 3-5 Jahre keinen positiven Test haben.( mal egal wie schlecht die Tests sind), die Krankheit Covid nicht bekommen und schon garnicht longCovid.
Es müsste die absolute Ausnahme sein das man einen „Geimpften“ in der longCovid Gruppe findet !
Wie sieht die Realität aus ?