Das Virus kommt nach Deutschland
Wir wollten mit der gewonnenen Zeit zwei Dinge erreichen: […]
Es galt also erstens, so viel Zeit wie möglich zu gewinnen, um eine gleichzeitige Belastung des Gesundheitswesens durch eine hoffentlich bald abflauende Grippewelle und ein neues Virus zu vermeiden.
Und zweitens bedeutete jeder Tag, an dem sich Covid-19 nicht unkontrolliert in Deutschland ausbreiten konnte, mehr Zeit, um Wissen und Erfahrung zu einem nahezu unbekannten Virus zu sammeln. (S. 17)
Die Lüge vom Unbekannten Virus. Ordnen wir diese Aussage von Herr Spahn in den größeren Kontext ein. Die Frage, die sich dabei stellt: Waren Spahn und Merkel zu diesem Zeitpunkt bereits in Kontakt mit Dr. Osten?
Am 1. Februar gab es eine internationale Videokonferenz, bei der Christian Drosten mit dabei war.
Bis zum 5. Februar wurde das RKI von Dr. Osten von der Furinschnittstelle in Kenntnis gesetzt.
05.02.2020: “Shedding: nCoV hat zusätzliche multibasische Furin Spaltestelle, Drosten-Hypothese ist, dass 2019-nCoV sich auch durch effektiveres und längeres shedding von SARS unterscheidet.”1
“Im Februar 2020 begannen Virologen zu befürchten, dass die Diskussion über den Ursprung von SARS-2 aus dem Ruder laufen würde. Vier von ihnen - Edward Holmes, Kristian Andersen, Andrew Rambaut und Robert Garry - beschlossen, eine kurze Erklärung zu diesem Thema zu verfassen, in der Hoffnung, die Kontrolle über die Debatte zurückzugewinnen. Jeremy Farrar, Vorsitzender der als Wellcome Trust bekannten internationalen Impfkabale, koordinierte ihre Arbeit und schickte einen Entwurf an verschiedene virologische Schurken, darunter Anthony Fauci und Christian Drosten, zur Stellungnahme. Eine spätere Version der Erklärung erschien einen Monat später in Nature unter dem Titel „The proximal origin of SARS-CoV-2“.2
“Kann mir jemand bei einer Frage helfen: Haben wir uns nicht versammelt, um eine bestimmte Theorie in Frage zu stellen und sie, wenn möglich, zu verwerfen? Der ganze Text liest sich so, als ob die Hypothese offensichtlich war oder von einer externen Quelle aufgeworfen wurde, die uns zwang, darauf zu reagieren. Ist das der Fall? Es sieht nicht so aus, als ob dies mit dem HIV-Unsinn in Verbindung stünde.
Wer hat sich diese Geschichte ursprünglich ausgedacht? Arbeiten wir an der Entlarvung unserer eigenen Verschwörungstheorie?”3
“Wie Jeremy schon sagte, wäre ich nicht dafür, etwas Spezielles über die Labor-Flucht-Hypothese zu veröffentlichen, denn ich stimme (mit Kristian (Andersen)) überein, dass dies nach hinten losgehen könnte.”4
Selbst Boris Johnson wusste spätestens im März 2020, dass das Virus wahrscheinlich aus einem Labor stammte.5 6
Der Bericht, der Boris Johnson am 27 März 2020 zuging ist online verfügbar.
Es gibt einen bissigen Artikel aus dem Oktober 2023, wo man sich über diesen Bericht und die Autoren öffentlich lustig macht,8 das Dokument kursierte also 2023 bereits öffentlich.
“Die mit „Geheim – Nur für den Empfänger bestimmt“ gekennzeichnete Akte argumentierte, dass Peking eine falsche Darstellung verbreite, wonach das Virus seinen Ursprung auf einem Tiermarkt habe. Das Dossier, das von einer Gruppe renommierter Wissenschaftler und Geheimdienstexperten zusammengestellt wurde und der Zeitung „The Mail on Sunday“ vorliegt, besagt, dass China sogar nachträglich Virusproben manipuliert habe, um die Täuschung glaubhaft zu machen.
Diese Argumentation wurde jedoch angeblich von Patrick Vallance zurückgewiesen, der während der Pandemie ein bekanntes Gesicht war, da er Johnson bei Pressekonferenzen in der Downing Street Nr. 10 zur Seite stand.
In der heutigen Ausgabe der MoS schreibt Sir Richard über sein Dossier: „Boris selbst war von dieser Argumentation überzeugt. Aber das Gewicht der wissenschaftlichen Einrichtungen der Regierung, die sich bereits der chinesischen Darstellung angeschlossen hatten, überwog.“
Gestern Abend beschuldigte eine Quelle aus dem Umfeld von Johnson Lord Vallance, die Labor-Leck-Theorie abgelehnt zu haben, um die chinesische Regierung zu beschwichtigen. Die Quelle sagte: „Boris hat die [Geheimdienst-]Behörden wiederholt gebeten, mehr über die Ursprünge von Covid zu recherchieren. Es erschien ihm einfach als zu großer Zufall, dass ein mutiertes Covid-Virus in einer Stadt auftauchte, in der sich zufällig eines der wenigen Labore der Welt befand, das mutierte Covid-Viren herstellte.”9
Einen ähnlichen Bericht der Autoren gab es auch anderweitig online.10
Es gab auch in Deutschland einen Bericht des Bundesnachrichtendienstes, von dem aber nicht bekannt ist, von wann dieser Bericht ist und anders, als der US-Bericht11, ist derjenige des BND nicht öffentlich gemacht worden.12
Einer der Mitverschwörer, Dr. David Morens, bekannte sich am 18.08.2026 schuldig wegen Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten, wegen Vernichtung, Veränderung oder Fälschung von Unterlagen im Rahmen von Ermittlungen auf Bundesebene, wegen Verschleierung, Entfernung oder Beschädigung von Unterlagen sowie wegen Beihilfe angeklagt.13 14 Morens war von 2006 bis 2022 als leitender Berater im Büro des Direktors des NIAID tätig.
“Wie in der Anklageschrift dargelegt, haben Dr. Morens und seine Mitverschwörer bewusst Informationen zurückgehalten und Unterlagen gefälscht, um alternative Theorien zum Ursprung von COVID-19 zu unterdrücken. Regierungsbeamte haben die feierliche Pflicht, ehrliche, fundierte Fakten und Ratschläge im Dienste des öffentlichen Interesses zu liefern – und nicht, um ihre eigenen persönlichen oder ideologischen Ziele voranzutreiben.“
„Die Umgehung von Protokollvorschriften mit der Absicht, Transparenz zu vermeiden, wird von diesem FBI nicht toleriert“, sagte FBI-Direktor Kash Patel. „Morens soll nicht nur seine Kommunikation illegal verschleiert haben, sondern dafür auch Schmiergelder erhalten haben. Wenn Sie sich an Aktivitäten beteiligt haben, die gegen die Vereinigten Staaten gerichtet sind, werden wir nicht ruhen, bis Sie sich der Justiz stellen.“
„Wenn Amtsträger absichtlich das Gesetz umgehen, um ihre Kommunikation vor der Öffentlichkeit zu verbergen, untergraben sie das Vertrauen der Öffentlichkeit und die Integrität unserer Institutionen. Dies galt insbesondere während der COVID-19-Pandemie, als Transparenz am dringendsten benötigt wurde“, sagte die US-Staatsanwältin Kelly O. Hayes für den Bezirk Maryland. „Unsere Behörde wird weiterhin diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die versuchen, sich zu ihrem eigenen Vorteil ihren gesetzlichen Verpflichtungen zu entziehen.“ […]
Als leitender Berater beriet Morens den hochrangigen NIAID-Beamten 1 und andere hochrangige NIAID-Mitarbeiter in Fragen der strategischen Ausrichtung, erarbeitete Empfehlungen und Lösungen für Probleme, die die National Institutes of Health (NIH) betrafen, und verfasste sowie redigierte Manuskripte. Morens stand hochrangigen Mitarbeitern zudem mit Rat und Fachwissen zu epidemiologischen Studien sowie zu Fragen der Planung und des Managements im Bereich Infektionskrankheiten zur Seite. Darüber hinaus sammelte Morens Informationen von Fördermittelempfängern und anderen Vertretern der wissenschaftlichen Gemeinschaft, um Fakten über die Natur von COVID-19 zu ermitteln. Dies ermöglichte es Morens, die bisherigen Aktivitäten der NIH und des NIAID in der Coronavirus-Forschung nachzuvollziehen, bei der Ausarbeitung von Richtlinien und Verfahren mitzuwirken und den hochrangigen NIAID-Beamten 1 zu informieren, damit dieser die Informationen anschließend an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, den Kongress und die Öffentlichkeit weiterleiten konnte.
Der Anklageschrift zufolge verschworen sich Morens, Mitverschwörer 1, Mitverschwörer 2 und andere während der COVID-19-Pandemie, um Betrug zu begehen und mehrere Straftaten gegen die Vereinigten Staaten zu verüben, nachdem das NIH den Fördervertrag von Mitverschwörer 1 gekündigt hatte. Das NIH kündigte die Förderung mit dem Titel „Understanding the Risk of Bat Coronavirus Emergence“ (Förderung zum Fledermaus-Coronavirus) auf der Grundlage von Vorwürfen, dass COVID-19 aus dem Wuhan-Institut für Virologie (WIV) in Wuhan, China, stamme. Das NIAID vergab die Förderung an Unternehmen Nr. 1 und Mitverschwörer 1, die eine Unterförderung an das WIV vergaben.
Nach der Kündigung versprachen Morens und Mitverschwörer 2, Mitverschwörer 1 dabei zu helfen, die gekündigte Fledermaus-Coronavirus-Förderung wieder in Kraft zu setzen und der Darstellung entgegenzuwirken, dass COVID-19 aus einem Labor entwichen sei. In der Erwartung, dass ihre Kommunikation im Rahmen eines FOIA-Antrags angefordert werden könnte, vereinbarten Morens, Mitverschwörer 1 und Mitverschwörer 2 schriftlich, ihre Kommunikation absichtlich vor der Öffentlichkeit zu verbergen, indem sie über Morens’ persönliches Gmail-Konto statt über sein offizielles NIH-E-Mail-Konto korrespondierten.”15
Dr. David Morens war während der Pandemie ein aktiver wissenschaftlicher Autor. Er verfasste zusammen mit Dr. Anthony Fauci grundlegende Arbeiten über die Natur von COVID-19 und die Geschichte von Pandemien. Durch diese Arbeiten konnte auch mehr oder minder direkt Einfluss auf die Politik ausgeübt werden.
Ursprung und Wandel von Pandemien: In der Fachzeitschrift Cell analysierten Morens und Fauci, wie menschliche Verhaltensweisen und Umweltveränderungen das Auftreten neuer Krankheiten wie COVID-19 beschleunigen.16
Das Konzept der Herdenimmunität: In The Journal of Infectious Diseases legten sie dar, warum klassische Herdenimmunität bei SARS-CoV-2 aufgrund von Mutationsraten und unvollständiger Immunität schwer zu erreichen ist.17
Zukunft von Coronavirus-Impfstoffen: Im New England Journal of Medicine (NEJM) forderten sie die dringende Entwicklung eines universellen Coronavirus-Impfstoffs, da die aktuellen Vakzine Infektionen nicht dauerhaft verhindern.18
Historische Parallelen: In The Journal of Infectious Diseases untersuchten sie die Lehren aus der Grippepandemie von 1918 für die Bewältigung von COVID-19.19
Morens legte also mit Fauci durch diese Paper die Grundlage für einen wissenschaftlichen Zirkelschluss. Man schreibt sich die Paper, für die Politik, die man führen will und zitiert sich anschließend selbst.
Das wichtigste Beispiel für diesen wissenschaftlichen Zirkelschluss ist das berühmt berüchtigte “Proximal Origins” Paper in welches auch Drosten involviert war.
Dr. David Morens spielte beim umstrittenen „Proximal Origin“-Paper, welches die Laborunfall-Theorie als Verschwörungstheorie brandmarkte, eine zentrale Rolle in der Hintergrund-Koordinierung und der anschließenden Informationskontrolle. Interne E-Mails, die vom US-Corona-Untersuchungsausschuss offengelegt wurden, deuten darauf hin, dass Morens involviert war, um die Laborhypothese im Auftrag Faucis öffentlich zu unterdrücken. In einer E-Mail hieß es, Fauci wolle seine „Fingerabdrücke nicht auf den Herkunftsgeschichten“ haben. 20
Wer Mitverschwörer 1 und Unternehmen ein ist findet man im Fördervertrag 1R01AI110964 – „Understanding the Risk of Bat Coronavirus Emergence“ (Erforschung des Risikos des Auftretens von Fledermaus-Coronaviren).21 Die US-Behörden stoppten bzw. kündigten die Förderung im Jahr 2020.22
Förderkennzeichen: 1R01AI110964
Titel: Understanding the Risk of Bat Coronavirus Emergence
Leitung (PI): Peter Daszak (EcoHealth Alliance)
Geldgeber: National Institutes of Health (NIH) / NIAID
Hauptpartner: U.a. das Wuhan Institute of Virology in China 23 24 25 26 27
Prof. Dr. Christian Drosten war selbst kein Autor des „Proximal Origin“-Papers, spielte jedoch in der entscheidenden Entstehungsphase im Februar 2020 eine gewichtige Rolle im Hintergrund.28 Durch die Veröffentlichung unredigierter E-Mails im Zuge von US-Kongressermittlungen und Enthüllungen über interne Kommunikationsplattformen (wie Slack) wurde seine genaue Involvierung rekonstruiert29
Prof. Dr. Christian Drosten war als direkter Teilnehmer der geheimen Februar-Konferenz 2020 von Beginn an tief in das Netzwerk um Farrar und Fauci eingebunden. Während er in Deutschland als wichtigster wissenschaftlicher Berater der Bundesregierung die Pandemie-Politik maßgeblich prägte, agierte er auf internationaler Ebene als einer der entschiedensten Verteidiger der Theorie eines rein natürlichen Virus-Ursprungs.
Als Jeremy Farrar am 1. Februar 2020 die eilige und vertrauliche Telefonkonferenz mit Anthony Fauci organisierte, um über ein mögliches Laborleck in Wuhan zu beraten, holte er gezielt europäische Top-Virologen hinzu – darunter Christian Drosten von der Charité Berlin. Im Gegensatz zu den US-amerikanischen und britischen Forschern (wie Kristian Andersen), die das Virus zunächst für manipuliert hielten, lehnte Drosten die Laborhypothese sofort und vehement ab.31
Drosten stand in direktem Kontakt mit Farrar und Daszak von Ecohealth Alliance.
Aus den ungeschwärzten NIH-E-Mails geht hervor, dass Drosten am 8. Februar 2020 genervt auf die anhaltenden Labor-Zweifel seiner Kollegen reagierte. Er schrieb wörtlich in die Runde: „Kann mir jemand bei einer Frage helfen: Haben wir uns nicht versammelt, um eine bestimmte Theorie zu prüfen und sie, wenn möglich, zu verwerfen? Wer hat diese Geschichte überhaupt erst aufgebracht?“ US-Ermittler werten diese E-Mail als Beweis dafür, dass es von Anfang an das Ziel der Gruppe war, das Laborleck politisch „abzuschießen“, anstatt es ergebnisoffen zu prüfen.33
Nur wenige Tage nach der Konferenz, am 17. Februar 2020, gehörte Drosten zu den Erstunterzeichnern eines hochgradig einflussreichen Statements im Fachmagazin The Lancet.34 Der von Christian Drosten und weiteren Wissenschaftlern unterzeichnete Brief, der den natürlichen Ursprung von COVID-19 unterstützt, wurde am 19. Februar 2020 in The Lancet veröffentlicht. Das Dokument bezeichnet alternative Theorien als „Verschwörungstheorien“ und wurde maßgeblich von Peter Daszak (EcoHealth Alliance) organisiert.35Die Belege dafür, dass der Lancet-Brief von Peter Daszak (EcoHealth Alliance) heimlich im Hintergrund organisiert und orchestriert wurde, stammen aus seinen eigenen E-Mails.36 37 38
Während das US-Netzwerk um Fauci mit Vertuschungsvorwürfen kämpfte, stieg Drosten in Deutschland zum mächtigsten Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn auf.39 Drosten nutzte seine enorme mediale Reichweite (u. a. über den NDR-Podcast Das Coronavirus-Update), um die deutsche Öffentlichkeit mit ihm genehmen wissenschaftlichen Daten in die gewünschte Richtung zu manipulieren. Gleichzeitig kanzelte er, analog zu Fauci in den USA, die Labor-Theorie in Talkshows über Monate als wissenschaftlich unbegründet ab und plädierte stattdessen für Marderhunde auf chinesischen Wildtiermärkten als Ursprung. Kritische Stimmen im deutschsprachigen Raum, wie der Hamburger Physiker Prof. Roland Wiesendanger, der früh Indizien für ein Laborleck vorlegte, wurden unter Verweis auf Drostens Expertise öffentlich und akademisch marginalisiert.
Durch die Veröffentlichung interner Chat-Protokolle der US-Forscher im Sommer 2026 geriet auch Drosten erneut in Erklärungsnot. Die Chats zeigen, dass die US-Autoren des Proximal Origin-Papers sich intern wunderten, dass Drosten angeblich nichts von den riskanten Gain-of-Function-Experimenten in Wuhan gewusst haben wollte. Biologe Kristian Andersen schrieb intern: „Drosten soll nichts von der Forschung am WIV gewusst haben? Das fällt schwer zu glauben – zumal wir natürlich in der Telefonkonferenz darüber gesprochen haben.“ 40 41

Drosten musste daraufhin im Rahmen des Corona-Untersuchungsausschusses im Bundestag aussagen. Er stritt eine direkte Beteiligung an der Formulierung des US-Vertuschungspapiers ab und betonte, er habe lediglich seine virologische Facheinschätzung geteilt.43
Christian Drosten funktionierte in dieser Situation als das europäische Pendant zu Anthony Fauci. Während er national die politische Marschrichtung für Lockdowns und Schutzmaßnahmen vorgab, half er international auf wissenschaftlicher Ebene entscheidend mit, die Brandmauer gegen die Laborleck-Theorie hochzuziehen.
Was wussten Jens Spahn und Angela Merkel zu diesem Zeitpunkt wirklich und was glaubten sie? Glaubten sie an den Laborursprung, schwiegen aber dazu?
Am 25. Februar fliegt Spahn schnell mal nach Italien zu einem Kollegen Roberto Speranza, weil zehn Menschen an diesem Virus verstorben sein sollen. Wegen dieser zehn Toten koordinierten sich die Gesundheitsminister von Italien, Österreich, Kroatien, der Schweiz, Sloweniens und Frankreichs. (S. 19)
Ersthaft?
Sechs Gesundheitsminister aus sechs unterschiedlichen Ländern, treffen und koordinieren sich wegen zehn Toten?
Bis heute ist unklar, wie das Treffen zustande kam und auf wessen Betreiben. Es gibt auch keine Protokolle, ob das, was berichtet wird, so auch stimmt. Wenn Zeugenaussagen sich jedoch widersprechen, sollte man sich Gedanken machen.
Wenn sich Zeugenaussagen in einem Gerichtsverfahren widersprechen, ist dies ein klassischer Fall für eine eingehende Beweiswürdigung durch das Gericht. Widersprüche führen nicht automatisch dazu, dass eine Aussage als falsch verworfen wird, sondern lösen einen Prozess der Überprüfung aus. Das sollte nun bezüglich dieses Treffens der Gesundheitsminister stattfinden. Alle Teilnehmer vorladen und befragen, würde ich vorschlagen.
“Der damalige italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza beschreibt in seinem Buch, er habe das Treffen wegen der Situation in Norditalien selbst angestoßen.
Der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset hingegen erklärte, der deutsche Minister Jens Spahn habe auf ein Treffen gedrängt, um mögliche politische Maßnahmen zu besprechen. Diese widersprüchlichen Darstellungen würden laut Holzeisen unterschiedliche Interpretationen der damaligen Lage nahelegen.”44
Mit eindringlichen Worten berichtete Minister Speranza von den Zuständen in Bergamo: von den vielen Infizierten mit blau angelaufenen Lippen, eine Folge von bereits eingetretenem Sauerstoffmangel. (S 20)
Blaue Lippen sind mitnichten ein Zeichen von Sauerstoffmanel.
Blaue Lippen können auch einfach an einem MCAS (Mastzellaktivierungssyundrom) liegen oder einer CARPA-Reaktion45, die beide durch das Spike-Protein respektive das Virus ausgelöst werden können. Holger hat seit Monaten blaue Lippen, fühlt sich ansonsten aber gut. Zyanosen können auch auf Herzprobleme hinweisen. Wegen blauer Lippen ohne Differenzialdiagnostik so hohlzudrehen ist unwissenschaftlich und peinlich. Vielleicht war den Menschen auch einfach kalt? Das gibt auch blaue Lippen.
Und selbst wenn dem so gewesen wäre, wie der italienische Minister berichtet: Es waren zehn Fälle.
Spät abends kaum im Flur meiner Wohnung angekommen, klingelte das Telefon. Karl-Josef Laumann (CDU), langjähriger Weggefährte und erfahrener Gesundheitsminister Nordrhein-Westfalens, war dran und eröffnete das Gespräch mit den Worten: »Jens, wir haben ein Problem. In Heinsberg.« (S. 21)
Bis Karneval hatte es sechzehn Infektionsfälle in ganz Deutschland gegeben, vierzehn dieser Erkrankten waren bereits wieder genesen. (S. 22)
Ähm, nein, es gab kein Problem in Heinsberg, das war das Problem.
“Die geschätzte IFR betrug 0,36 % (95 % CI: [0,29 %; 0,45 %]) für die Gemeinde und 0,35 % [0,28 %; 0,45 %], wenn sie altersstandardisiert auf die Bevölkerung der Gemeinde umgerechnet wurde.”46
IFR ist die Infektionssterblichkeitsrate. Eine Infektionssterblichkeitsrate von 0,35% ist im Rahmen einer normalen Grippe, wenn man davon ausgeht, dass die Grippedaten nicht komplett falsch sind, weil das CDC seine geschätzten Grippedaten nicht im Griff hat und die Schätzungen vom jeweiligen Mitarbeiter abhängen und sich teilweise widersprechen.47 48
Das Problem war, dass es kein Problem gab und damit die Plandemie eigentlich vorbei war. Daher wurde Dr. Streeck auch massiv medial angegangen. Das musste falsch geschätzt sein, so harmlos konnte das Virus doch nicht sein.49
Einer der Sündenfälle der Systemmedien. Man wollte sich von einem Virologen nicht seine schöne Plandemie kaputt machen lassen. Dass Ioannidis zum gleichen Ergebnis kam (An 51 Standorten lag die mittlere COVID-19-Infektionssterblichkeitsrate bei 0,27 % (korrigiert 0,23 %)50), juckte keinen, der wurde gleich mit gedisst.
Zwei Wissenschaftler, die unabhängig von einander zu einer Infektionssterblichkeitsrate im Rahmen einer normalen Grippe kommen, das darf nicht sein! Daher wurde Streeck verklagt.51
Selbst Anthony Fauci schrieb am 8. Februar in seinem Tagebuch: “Tom Frieden hat mich heute Vormittag angerufen, und wir haben verschiedene Aspekte des Ausbruchs besprochen. Er und ich sind uns einig, dass sich diese Krankheit hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit wie eine schwere Grippe verhält und dass der Nenner weit über 34.867 (siehe oben) liegt, wodurch die Letalitätsrate (CFR) eher bei 0,2–0,3 % als bei 2,0 % liegt.”52
Ioannidis warnte eindringlich vor Entscheidungen ohne Datengrundlage.53
Deutschland stand vor der Wahl, einem Standford Professor zu glauben oder Christian Drosten. Johannidis wurde seit 2020 612.438 international zitiert, Christian Drosten 149.640 mal. Wer von den beiden ist das wissenschaftliche Schwergewicht?
Und die Daten von damals waren noch hoch geschätzt. Das Ergebnis 2023 sah für die Plandemiker noch vernichtender aus:
“Die IFRs hatten einen Median von 0,034 % für die Bevölkerung im Alter von 0 bis 59 Jahren und von 0,095 % für die Bevölkerung im Alter von 0 bis 69 Jahren. Der Medianwert der IFR betrug 0,0003 % bei den 0- bis 19-Jährigen, 0,002 % bei den 20- bis 29-Jährigen, 0,011 % bei den 30- bis 39-Jährigen, 0,035 % bei den 40- bis 49-Jährigen, 0,123 % bei den 50- bis 59-Jährigen und 0,506 % bei den 60- bis 69-Jährigen.”55
Die Fakten für Deutschland lagen also spätestens am 17 November 2020 auf dem Tisch. Der Preprint Artikel war vom 2. Juni 2020.56 Die Presseerklärung war vom 4. Mai 2020.57 58
Es gab noch eine derartige Studie in Deutschland, wie Streeck sie durchgeführt hatte: Die Kupferzell Studie. Bis heute weigert das RKI jedoch die Herausgabe der Daten. 59 Sie passten der Politik wohl nicht in den Kram und bestätigten Streeck.
Das einzige Problem, das Herr Spahn auf S. 21 hat ist, dass er kein Problem hat und damit auch keine Pandemie.
Schauen wir einmal in die RKI-Protokolle, wie die Lage in Heinsberg dort dargestellt wird:
RKI-Protokoll: 26.02.2020
RKI-Protokoll: 02.03.2020
RKI-Protokoll: 02.03.2020
RKI-Protokoll: 05.03.2020
RKI-Protokoll: 06.03.2020
RKI-Protokoll: 09.03.2020
RKI-Protokoll: 11.03.2020

RKI-Protokoll: 16.03.2020
RKI-Protokoll: 26.03.2020

RKI-Protokoll: 31.03.2020
RKI-Protokoll: 01.04.2020

RKI-Protokoll:07.04.2020
Der Artikel aus dem Ärzteblatt ist leider hinter einer Bezahlschranke: Charakteristik von 50 hospitalisierten COVID-19-Patienten mit und ohne ARDS – Deutsches Ärzteblatt
RKI-Protokoll: 09.04.2020

Mit dem Blutspendensurvey ist möglicherweise die SeBluCo Studie des RKI gemeint, deren Ergebnis für die Plandemiker genauso vernichtend war. Die starken Verläufe mit Bildung von IgG, dem Antikörper des Inneren, gab es vermehrt erst ab der “Impfung”. In den Blutspenden lässt sich keine Pandemie finden.
RKI-Protokoll: 12.05.2020
Also für mich sieht die “Hilfe” des RKI so aus: Das RKI weist an, ALLE Kontaktpersonen in Quarantäne zu stecken. Der Landrat sagt, dass das nur über seine Leiche geschehen wird, weil ihm sonst der Landkreis zusammenbricht. Im Prinzip zeigt der Landrat dem RKI den Stinkefinger und sagt ihnen sie sollen sich trollen und nicht reinpfuschen. Das BMG will den Landkreis auch nicht als Risikogebiet deklarieren. Das RKI hat absolut keine Ahnung, was in Heinsberg abgeht und überlegt, ob es die Befugnis hat, einfach mal Bewohner direkt zu adressieren (per Telefon anzurufen und zu fragen, wie die Lage ist?). Im Mai fängt man dann an zu überlegen, welche Ausreden man sich einfallen lassen könnte, um Presseanfragen zum Thema Heinsberg abzubügeln.
Als es dann endlich Daten zu Heinsberg von Dr. Streeck gab, war man mit dem Ergebnis nicht zufrieden, weil man die Plandemie nicht absagen wollte.
All das fasst Jens Spahn wie folgt zusammen:
In Heinsberg wurden in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI) Erkenntnisse gewonnen und Notfallpläne erarbeitet, etwa für einen gestuften Umgang mit Quarantänemaßnahmen für das Personal in medizinischen Einrichtungen, um diese funktionsfähig zu halten. (S. 22)
Wenn die Grundlage für den Erkenntnisgewinn für den Rest des Landes Heinsberg war, könnte das das Chaos der darauffolgenden Monate erklären: Ohne Daten blind agieren und auf das Beste hoffen, also hoffen, dass keinem auffällt, dass es gar keine Pandemie gibt.
In dieser frühen Phase der Pandemie sprach ich viel mit Karl-Josef Laumann, auch mit Stephan Pusch (CDU), dem engagierten Landrat von Heinsberg, der damals bundesweit bekannt wurde. (S. 23)
Das waren sicherlich sehr erbauliche Gespräche, wenn der Herr Landrat schon das RKI in die Wüste geschickt hat.
Auch wenn Pandemie-Pläne in den Schubladen von Ländern, Behörden, von vielen Unternehmen und Krankenhäusern lagen, begaben wir uns doch auf weitgehend unbekanntes Terrain. Denn geübt hatte diese Pläne noch nie jemand so richtig. In der Praxis erwies sich dann vieles als nicht planbar. (S. 23)
Also ich kenne zumindest eine weitere Übung neben der “5C Health Emergency Simulation Exercise”, die es 2017 auch noch gab: SPARS
Im SPARS pdf stehen ein paar echt lustige Sachen in Kapitel 19 „The Aftermath“. Da wurde „Health Authorities“ dazu geraten, nach der Pandemiephase ihre Fehler zuzugeben und sich empathisch mit der impf- und maßnahmengeschädigten Bevölkerung zu zeigen. Generell geht es in der SPARS Übung um eine sehr durchstrukturierte Impfkampagne im Rahmen einer "Coronavirus-Pandemie" von 2025-2028. Ein Schwerpunkt der Übung lag darin, wie man Gemeinschaften von der Impfung überzeugen könne.61
Was kann man in SPARS so lustiges lesen?
“Ein Wissenschaftler der CDC erinnerte sich daran, einen aktuellen ProMed-Bericht über das Auftreten eines neuartigen Coronavirus in Südostasien gelesen zu haben, und führte einen Pancoronavirus-RT-PCR-Test durch. Eine Woche später bestätigte das CDC-Team, dass die drei Patienten tatsächlich mit einem neuartigen Coronavirus infiziert waren, das nach der Stadt, in der die ersten Fälle auftraten, als St. Paul Acute Respiratory Syndrome Coronavirus (SPARS-CoV oder SPARS) bezeichnet wurde.” (S. 5)
“Zu diesem Zeitpunkt war noch keine Behandlung oder Impfung gegen SPARS für den Einsatz beim Menschen zugelassen. Das antivirale Medikament Kalocivir, das ursprünglich als Therapeutikum für das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) und das Nahost-Atemwegssyndrom (MERS) entwickelt wurde, war eines von mehreren antiviralen Medikamenten, die in den Vereinigten Staaten von der FDA im Rahmen ihres Expanded Access-Protokolls für die Behandlung einer Handvoll schwerer SPARS-Fälle zugelassen wurden. Kalocivir hatte eine gewisse Wirksamkeit gegen andere Coronaviren gezeigt, und ein kleiner Vorrat des Medikaments war bereits Teil der Strategic National Stockpile (SNS) in Erwartung der FDA-Zulassung, trotz einiger Bedenken hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen. Der Mangel an konkreten Informationen über mögliche Behandlungen angesichts der immer schnelleren Ausbreitung von SPARS führte dazu, dass Medien, Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger von der FDA mehr Informationen über mögliche Behandlungsoptionen forderten.” (S. 9)
“Als die Pandemie abklang, gerieten mehrere einflussreiche Politiker und Vertreter von Behörden unter Beschuss, weil sie die Schwere des Ereignisses aus vermeintlichen politischen Gründen dramatisiert hatten. Wie bei vielen Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit schuf der Erfolg bei der Eindämmung der Pandemie die Illusion, dass das Ereignis bei weitem nicht so schwerwiegend war, wie Experten angenommen hatten. Die Kritiker von Präsident Archer in der Republikanischen Partei nutzten die Gelegenheit, um den Präsidenten und die Reaktion seiner Regierung auf die Pandemie öffentlich zu verunglimpfen und die Wähler dazu aufzufordern, „einen starken Führer zu wählen, dem das Wohl des amerikanischen Volkes am Herzen liegt”. Eine weit verbreitete Bewegung in den sozialen Medien, die vor allem von lautstarken Eltern betroffener Kinder angeführt wurde, sowie das weit verbreitete Misstrauen gegenüber der „Big Pharma” unterstützten die Darstellung, dass die Entwicklung von SPARS-MCMs unnötig sei und von einigen wenigen profitgierigen Personen vorangetrieben werde. In den sozialen Medien verbreiteten sich auch Verschwörungstheorien, wonach das Virus absichtlich von Pharmaunternehmen hergestellt und in die Bevölkerung eingeschleust worden sei oder aus einem Regierungslabor entkommen sei, in dem heimlich Biowaffen getestet worden seien.
Die Nachberichte, Regierungsanhörungen und Behördenüberprüfungen nach der Pandemie waren zu zahlreich, um sie zu zählen. Die vom Kongress zur Bekämpfung der Krankheit bewilligten Notfallmittel wurden im Laufe der Pandemie zur Verfügung gestellt, aber die Gesundheitsbehörden auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene hatten Schwierigkeiten, die verfahrenstechnischen Anforderungen für deren Verwendung zu erfüllen. Infolgedessen blieben erhebliche Beträge der Notfallmittel ungenutzt, als die Pandemie abklang. Als die Untersuchungen an Intensität zunahmen, sahen sich mehrere hochrangige Beamte der CDC und der FDA gezwungen, zurückzutreten und sich aus der Regierung zurückzuziehen, um „mehr Zeit mit ihren Familien zu verbringen“. Die erschöpften Mitarbeiter dieser Behörden, von denen viele während der Pandemie sechs oder sieben Tage die Woche lange Arbeitszeiten hatten, wollten einfach nur die ganze Reaktion hinter sich lassen. Sowohl die Entscheidungsträger als auch diejenigen, die während der Reaktion an vorderster Front standen, hatten wenig Lust, die Ereignisse der letzten Jahre noch einmal aufzuwärmen. Die sehr reale Möglichkeit einer zukünftigen SPARS-Pandemie erfordert ein kontinuierliches Engagement für Impfprogramme sowie eine genaue, kulturell angemessene und zeitnahe Kommunikation seitens der Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt. Die Kommunikationserfahrungen aus der SPARS-Pandemie von 2025 bis 2028 bieten zwar einige Beispiele dafür, wie diese Kommunikation stattfinden kann und sollte, sie zeigen aber auch Praktiken auf, die bei der Reaktion auf zukünftige Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit vermieden oder zumindest modifiziert werden sollten.” (S. 66f)
Die Parallelen zu realen Ereignissen sind sicherlich reiner Zufall.
2017 wurden Pandemien in den Epstein Emails “als ständige Kategorie aufgeführt – gleichbedeutend mit Energie – die für die langfristige Mobilisierung von privatem Kapital geeignet ist. Dies ist nicht die Sprache der Notfallmaßnahmen. Es ist die Sprache der Portfoliostrategie.
Bereits 2017, drei Jahre vor COVID-19, betrachteten die engsten Vertrauten von Gates Pandemien als einen dauerhaften Finanzierungsbereich – einen Bereich, der unabhängig davon bestehen bleiben würde, ob es tatsächlich zu einem konkreten Ausbruch kommen würde.”62
Im Januar 2017 wurde die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit einer Startfinanzierung von 460 Millionen Dollar durch die Gates Foundation, den Wellcome Trust und die Regierungen Norwegens, Japans und Deutschland offiziell aus der Taufe gehoben.63 64
Man könnte 2017 als das Jahr bezeichnen, als alles in Rollen kam, damals noch unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit.
Ein weiteres wichtiges Planspiel fand im Februar 2019 statt:
Mit dabei war Heiko Rottmann-Großner.
„Es war genau jener Rottmann-Großner, der ziemlich genau ein Jahr zuvor, am 14. Februar 2019, als deutscher Vertreter an einem hochrangig besetzten Pandemie-Planspiel67 in München unter dem Titel „Übung für hochrangige globale Führungskräfte zur internationalen Reaktion auf vorsätzliche biologische Ereignisse“ teilnahm. Hauptorganisator des Planspiels war die US-amerikanische Lobbygruppe NTI, welche auf Themen der „Biosecurity“ spezialisiert ist und vor allem von Bill Gates und dem Facebook-Mitgründer Dustin Moskovitz und deren respektiven Stiftungen finanziert wird. Daneben traten noch die Georgetown University und die US-Denkfabrik Center for Global Development als Co-Organisatoren auf. Dort begegnete der ranghohe BMG-Mitarbeiter dem „Who is who“ der US-dominierten internationalen Biosecurity-Szene, die sich vor allem aus Lobbyisten und einigen wissenschaftlichen Fachleuten zusammensetzt. Auffallend: Fast alle TNI-Führungskräfte unterhalten belegbar68 enge Verbindungen zu US-amerikanischen Sicherheitsbehörden.[…]
Die Frage, auf welcher fachlichen Grundlage die entsprechende Empfehlung des BMG-Vertreters Rottmann-Großner an jenem 24. Februar 2020 erfolgte, bleibt weiterhin unbeantwortet.“ 69
Rottmann-Großner gehörte Juli 2024 zum Bundesgesundheitsministerium unter K.labauterbach und im Januar 2026 gehört er immer noch dazu, nur unter Nina Warken.
Unter Karl Lauterbach war Rottmann-Großner Teil von Abteilung 6 (Öffentliche Gesundheit) unter Frau Dr. Teichert. Nun ist er Leiter von Abteilung Z.
Generalarzt Dr. med. Hans-Ulrich Holtherm war übrigens derjenige, welcher Abteilung 6 auf Herr Spahns Initiative hin aufgebaut hat.72
Warum Herr Holtherm bzw. jemand von der Bundeswehr?
Darüber könnte Angela Merkels Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 19. oder 20. Mai 2017. Sie hielt sie beim ersten Treffen der G20-Gesundheitsminister in Berlin während der deutschen G20-Präsidentschaft.
„So, wir werden in diesem Jahr nicht nur – die Wissenschaftsakademien haben sich zum ersten Mal getroffen –, sondern wir haben auch zum ersten Mal eine Gesundheitsministerkonferenz auf der Ebene der G20, um das, was sie hier uns sagen, auch noch einmal fachlich sehr gut zu beurteilen, aber auch, um die Gesundheitsminister zu bitten, zum ersten Mal so eine Art Simulation – also eine Trockenübung – durchzuführen, wenn irgendwo eine Pandemie ausbricht, und die Aktionspläne sozusagen zu beschreiben.
Wir machen ja zu Hause bei uns national für alles und jedes immer wieder Übungen, wie wir im Katastrophenfall agieren, aber global kennen wir solche Übungen nicht. Das hat dann ja auch sofort dazu geführt, dass bei Ebola die effizientesten Helfer militärische Einheiten waren, weil sie mit klaren Befehlsketten und klaren Möglichkeiten sozusagen handeln konnten, während die zivilen Strukturen überhaupt nicht darauf vorbereitet waren: Wer transportiert was? Wie kommt das Medikament dahin? Wie ist die Befehlskette? Wer baut die Krankenhäuser auf? Ein ziemliches – ich sage jetzt mal nicht Durcheinander, aber sehr unterschiedliche Ansätze. Und insofern wollen wir uns darauf vorbereiten. Und die Staats- und Regierungschefs sollen dann sozusagen eine Kurzversion dieser Simulationsübung präsentiert bekommen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie theoretisch die Sache wird oder wie anschaulich – ich gucke meinen Sherpa immer ganz gespannt an, was ich da präsentiert bekomme –, aber es sollte so sein, dass wir als Staats- und Regierungschefs das dann auch verstehen können, was uns da präsentiert wird. Denn daraus erwachsen natürlich dann wieder auch Handlungsempfehlungen, die wir in unseren Regierungen vorbereiten können. Und ich halte dieses Thema wirklich für außerordentlich wichtig. Und deshalb möchte ich Ihnen noch mal ganz, ganz herzlich danken, dass Sie sich diesem – diesen gemeinsamen – und da fangen wir hier gestellt haben. Und ich hoffe, dass es auch für Sie bereichernd war. Für uns ist es das auf jeden Fall. Und insofern herzlichen Dank, Herr Professor Hacker, und Ihren Kollegen!“
[Applaus]
Vor 2017 gab es kein regelmäßiges Format für die Gesundheitsminister der G20. Deutschland hat das unter Merkel initiiert, um globale Gesundheitsthemen (insbesondere Pandemievorsorge) stärker auf die Agenda zu setzen.
Angela Merkel bezieht sich in ihrer Rede auf die “5C Health Emergency Simulation Exercise.” Sie wurde als Meilenstein gesehen und die Materialien später sogar als Paket veröffentlicht,74 damit andere Länder ähnliche Übungen machen können.
Im Rückblick (besonders nach COVID-19) wirkt das “fast” prophetisch – nur drei Jahre später kam eine “reale” Pandemie, und viele der angesprochenen Probleme (globale Koordination, Befehlsketten, Vorbereitung) wurden tatsächlich “virulent”.
2015 gab es auch interessante Emails in den Epstein Akten, welche Angela Merke erwähnen und wie damals bereits ihre Meinungen zu Pandemien war:
“Bezugnehmend auf meine letzte E-Mail möchte ich Ihnen mitteilen, dass IPI (International Peace Institut) derzeit eine Konferenz zum Thema globale Abwehrsysteme gegen künftige Pandemien organisiert. Die Idee dazu geht auf Ihre Überlegungen zu diesem Thema zurück, die bereits breite Resonanz gefunden haben – wie beispielsweise kürzlich von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Ausdruck gebracht wurde. Als Redner bestätigt sind Margaret Chan, Peter Maurer und Michael Moller (Leiter des UN-Büros in Genf). Jim Kim wird ebenfalls einen hochrangigen Vertreter entsenden.”
Es scheint, als wenn Frau Merkel bereits 2015 mit dem Thema zukünftiger Pandemien konfrontiert und geprimed wurde bzw. sie zu diesem Thema geäußert hatte und das Camilla Reksten-Monsen77 einfach nur aufgenommen wurde.
Die Agenda der Konferenz, ist in den Epstein Unterlagen enthalten.78
Eine tiefergehende Analyse der Entstehung dieser Konferenz hat Sayer Ji erstellt:
“Der Vorschlag blieb nicht nur Theorie. Im Mai 2015 berief das International Peace Institute in Genf eine hochrangige Klausurtagung mit dem Titel „Vorbereitung auf Pandemien: Lehren für wirksamere Reaktionen“ ein. Die Tagesordnung zeigt eine Konzentration institutioneller Macht, wie sie außerhalb von erklärten Krisenzeiten selten zu beobachten ist: Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, der Präsident der Weltbank, der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, der internationale Präsident von Médecins Sans Frontières sowie hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen und globale Gesundheitsbeamte.
Bemerkenswert ist, dass die Tagesordnung für dieses Treffen in Genf vorab privat in Umlauf gebracht wurde, ausdrücklich in einer E-Mail von Epstein vom 20. März 201579 von der Leitung des International Peace Institute erwähnt und Wochen vor dem Treffen über diplomatische Kanäle weitergeleitet wurde – was unterstreicht, dass diese Konvergenz geplant, koordiniert und bewusst statt spontan zustande kam.
Die Gestaltung des Treffens ist an sich schon aufschlussreich. Anstatt sich eng auf Epidemiologie oder retrospektive Analysen zu konzentrieren, ist die Tagesordnung um zukunftsorientierte Governance-Fragen herum strukturiert: Wie sollten Pandemien antizipiert werden, wie sollte Autorität ausgeübt werden, wie sollten mehrere Interessengruppen koordiniert werden und – ganz entscheidend – welche rechtlichen, institutionellen und finanziellen Mechanismen müssen im Voraus geschaffen werden, um eine schnelle, zentralisierte Reaktion zu ermöglichen? Eine ganze Sitzung ist der Identifizierung von rechtlichen und verwaltungstechnischen Lücken, institutionellen Engpässen und Druckpunkten gewidmet, die frühere Reaktionen behindert hatten, gefolgt von einer weiteren Sitzung, die sich ausdrücklich mit der Umsetzung befasst: Wer sollte verantwortlich sein, wie sollten die Maßnahmen umgesetzt werden und wie sollte die internationale Weiterverfolgung erfolgen?
In diesem Zusammenhang wird die Pandemievorsorge nicht als Notfallplanung für seltene Ereignisse behandelt, sondern als fester Bestandteil der globalen Governance – einer, der im Voraus abgestimmte Befugnisse, festgelegte Verantwortungsketten und einsatzbereite Finanzinstrumente erfordert. Die Anwesenheit der Weltbank neben humanitären und gesundheitlichen Institutionen unterstreicht, dass Pandemien bereits nicht nur als Krisen der öffentlichen Gesundheit, sondern als systemische Schocks konzipiert wurden, die koordinierte finanzielle und politische Maßnahmen erfordern. Diese Architektur wurde bereits Jahre vor COVID-19 aufgebaut, lange bevor die Öffentlichkeit zu einer sinnvollen Debatte über ihren Umfang, ihre Legitimität oder ihre Folgen eingeladen wurde.”80
Ob Frau Merkel oder deutsche Regierungsvertreter an dieser Veranstaltung teilgenommen haben oder nicht, kann nicht belegt werden. Daher habe ich einen entsprechende Anfrage gestellt.


Leider liegen dem Kanzleramt dazu keine Daten vor.
Zufällig begann 2015 auch die Phase der Zensur in Europa:
Die Weltbank war also 2015 involviert und hat 2020 auch entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt:
Das war aber nicht der erste pandemic Bond, der wurde im Juni 2017 von der Weltbank herausgegeben. Erneut 2017, was für ein Zufall. Und noch ein Zufall: Coronaviren waren bereits als mögliche Pandemieverursacher gelistet.
Pandemien als Finanzprodukt mit hoher Rendite dank der Weltbank, organisiert von Jeffrey Eppstein und Bill Gates. Was kann da schon schief gehen?
Zu Ebola und wie das Virus vom US-Militär tatsächlich besiegt wurde komme ich in Kapitel 2.3.
Am 8. Mai 2019 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Rede auf dem Kongress „Globale Gesundheit stärken – UN-Nachhaltigkeitsziel umsetzen“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in der sie die Stärkung globaler Gesundheitssysteme als Teil der UN-Agenda 2030 betonte. Sie hob die Wichtigkeit internationaler Kooperationen bei der Prävention von Krisen wie Ebola hervor und würdigte die Rolle der WHO. Neben Frau Merkel waren Jens Spahn, Christian Drosten, WHO-Boss Tedros, die Gates-Stiftung, der Wellcome Trust und die Pharma-Lobby dabei. Die Rede von Frau Merkel ist auf der Seite des Bundestages archiviert und kann auf youtube angehört werden.86
“Das heißt, Gesundheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe in nationaler wie auch in globaler Hinsicht. Das wird natürlich ganz besonders sichtbar bei übertragbaren Krankheiten. Diese können grenzüberschreitend verheerende Folgen nach sich ziehen. […] Wir erleben auch im Augenblick in der Demokratischen Republik Kongo, wie po litische Instabilität und Verunsicherung durch Ebola eine fatale Verbindung eingehen. Die Krankheit wird zur Durchsetzung politischer Interessen benutzt. […] Die beste Hilfe für Helfer wäre natürlich, wenn deren Hilfe so wenig wie möglich gefragt wäre, wenn also Vorsorge mehr Raum greifen würde. Immer erst auf Gesundheitsrisi ken zu reagieren, wenn sie sich schon realisiert haben, ist alles andere als optimal – vor allem wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass zeitgleich auch Sicherheits risiken genau dann die Hilfseinsätze erschweren, wenn sie besonders notwendig wä ren. Deshalb müssen wir auch in Zeiten, in denen Gesundheitskrisen nicht die Welt presse beherrschen, gemeinsam an einer Stärkung des Gesundheitswesens weiterar beiten. Die internationalen Systeme müssen für den Fall der Fälle möglichst gut vor bereitet sein. […] Ich möchte Generaldirektor Tedros danken für seine Reformanstrengungen und den Aufbau klarer Notfallstrukturen. Lieber Herr Tedros, das ist ein Weg, auf dem wir Sie gerne weiter unterstützend begleiten. […] Mein Besuch in Mali, Niger und Burkina Faso hat mir auch verdeutlicht, wie sehr alle drei Länder terroristi schen Gefährdungen ausgesetzt sind. Sie geben zwischen 20 und 30 Prozent ihres Budgets allein für Sicherheit aus. Wenn das der Fall ist, dann kommen natürlich andere Entwicklungsbereiche, die genauso notwendig sind, eher zu kurz. Die Aufgaben sind also eng miteinander vernetzt – für Sicherheit zu sorgen, für Gesundheit zu sorgen und damit auch einen Beitrag zu wirtschaftlicher Prosperität zu leisten. […] In diesem Zu sammenhang begrüße ich auch den WHO-Ansatz, Lösungen nicht zentral vorzuge ben, sondern zunächst vor Ort in Erfahrung zu bringen, was wirklich gefragt und be nötigt wird und was nachhaltig erhalten werden kann. […] Gerade auch in Gesundheitsfragen zeigt sich, was internationale Zusammenarbeit er reichen kann. Ich denke etwa an die Notfall- und Pandemiefonds bei der WHO und der Weltbank. Wir haben damit sehr wertvolle Instrumente, um Gelder zur Krisenbewälti gung schnell und unbürokratisch bereitzustellen. Wir haben das Zusammenspiel ja auch während unserer G20-Präsidentschaft in einer Übung sozusagen durchexerziert. Die Bundesregierung engagiert sich hier in besonderer Weise. […] Wir versuchen natürlich auch mit Stiftungen zusammenzuarbeiten. – Die Gates Stiftung zum Beispiel ist heute hier vertreten, andere vielleicht auch. – Auch dabei müssen wir darauf achten, dass wir unsere Ziele eben koordiniert angehen.” 87
Das betrag natürlich afrikanische Staaten. Deutschland schafft es natürlich problemlos Aufrüstung und Gesundheit zu finanzieren und differenzierte in der Plandemie zwischen den Regionen (nicht).
Rottmann-Großner war Wielers Aufpasser im Untersuchungsausschuss in Potsdam.88
Damals spekulierte der Nordkurier noch über die Rolle von Heiko Rottmann-Großner während de P(l)andemie: „Damit sich Wieler auch wirklich an die strengen Vorgaben aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) hielt, hatte die Behörde einen Aufpasser mit in den Ausschuss geschickt - Heiko Rottmann-Großner, Leiter der „Unterabteilung 61 - Gesundheitssicherheit“ im BMG. Rottmann-Großner ist seit Jahren im Ministerium verankert, diente auch unter Jens Spahn. Rottmann-Großner gilt als Strippenzieher strenger Lockdown-Maßnahmen wie Ausgangssperren und der Schließung des öffentlichen Lebens.
[…]
Wie aus Ausschuss-Unterlagen hervorgeht, die dieser Zeitung vorliegen, schob Rottmann-Großner Wieler allerdings direkt bei der ersten Frage einen Zettel mit Notizen zu, an anderen Stellen gab er ihm Handzeichen.
Als sich mehrere Ausschussmitglieder mehrfach und eine Einflussnahme des Mannes auf den Zeugen Wieler beschwerten, trennte der Ausschussvorsitzende der CDU den BMG-Mann Rottmann-Großner und Ex-RKI-Chef Wieler nach kurzer Diskussion voneinander.“
Der Nordkurier war eines der wenigen Medien, die über diesen Ausschuss berichteten und bekam deswegen Stress mit dem Landtag, weil die Zeitung ihrer journalistischen Pflicht nachkam. Das fand der Landtag unschön.89
Die obige Mail ist vom 23.2.2020. “Herr Rottmann hat um eine aktualisierte Risikobewertung gebeten”
16.03.2020: “Am WE wurde eine neue Risikobewertung vorbereitet. Es soll diese Woche hochskaliert werden. Die Risikobewertung wird veröffentlicht, sobald Herr Schaade ein Signal dafür gibt.”
Ich habe eine Vermutung, wer Herr Schaade ein Signal gegeben hat. Herr Rottman hatte eine ziemliche Machtposition.
02.04.2020: “Herr. Rottmann hat in der TK mit dem BMG ausdrücklich gebeten, dass das RKI keine weiteren Risikogebiete mehr an das BMG sendet, da ab nächster Woche auf Risikogebiete verzichtet werden soll (dokumentiert in Notizen-TK-BMG 02.04.2020, Fr. Thaiss bestätigt).”
18.05.2020: “In der TK mit dem BMG am Vormittag wurde um ein aktives Medienscreening von Ausbrüchen, die noch nicht im Meldesystem enthalten sind, gebeten. Falls solche gefunden werden, sollen weitere Informationen beim zuständigen GA eingeholt werden. Der Auftrag eines informellen Berichts per Email hierzu wurde von Hr. Rottmann erteilt und als zusätzliche neue Aufgabe ins Lagezentrum weitergegeben.”
04.06.2020: “Es war geplant den Lagebericht am Wochenende auszusetzen, BMG (Hr. Rottmann) hat allerdings Widerspruch eingelegt. Es könnte sein, dass befürchtet wird, dass die Bevölkerung dies als ein Signal der Entwarnung deutet. Zudem greift der BMG/BMI Lagebericht auf den RKI-Lagebericht zurück”
Am 25. Februar fliegt Spahn nach Italien zu einem Kollegen Roberto Speranza und schiebt Panik wegen 10 verstorbenen und blauen Lippen. Das reicht in seinem Buch angeblich für eine Koordinierte Reaktion der Gesundheitsminister von Italien, Österreich, Kroatien, der Schweiz, Sloweniens und Frankreichs.
Auch wenn Pandemie-Pläne in den Schubladen von Ländern, Behörden, von vielen Unternehmen und Krankenhäusern lagen, begaben wir uns doch auf weitgehend unbekanntes Terrain. Denn geübt hatte diese Pläne noch nie jemand so richtig. In der Praxis erwies sich dann vieles als nicht planbar. (S. 23)
Keine Übungen, schon klar. Daher will Heiko Rottman-Großner, der nachweislich zumindest bei einer Übung war, wo es um Biowaffenangriffe ging, eine aktualisierte Risikobewertung.
Über das Coronavirus Pandemieszenario, welches die Regierung 2012 erarbeitet hatte,92
verliert Jens Spahn kein Wort. Genauso wenig wie über dem vom RKI 2016 erarbeiteten Nationalen Influenzapandemieplan93 oder generell die Nationale Pandemieplanung94, die komplett ignoriert wurde obwohl sie eigentlich regelmäßig geübt worden sein sollten.95
Wozu genau werden solche Pläne überhaupt erstellt, wenn die Politik anschließend macht, was sie will und mehr durch P(l)andemie Übungen geschult zu sein scheint als durch eigene nationale Pläne.
Ähnliche P(l)andemie-Übungen:
2000er Jahre
Dark Winter (2001)96
Johns Hopkins Center for Health Security
Szenario: Bioterror mit Pocken in den USA
Fokus: Nationale Sicherheitsentscheidungen, Impfstoff-KnappheitAtlantic Storm (2005)97
Johns Hopkins + Transatlantic Biosecurity Network
Szenario: Internationaler Bioterror mit Pocken
Fokus: Globale Kooperation, NATO-ähnliche Reaktion
2010er Jahre (vor COVID)
RAND Pandemic Influenza Tabletop Template (2006, publiziert; anpassbar)98
RAND Corporation
Szenario: Pandemische Influenza für lokale GesundheitsbehördenExercise Cygnus (2016)99
UK Government (Department of Health)
Szenario: Schwere H2N2-Influenza-Pandemie im Vereinigten Königreich
Fokus: NHS-Kapazitäten, Koordination (zeigte massive Lücken)Exercise Alice (2016)100
UK Public Health England
Szenario: MERS-Coronavirus-PandemieG20 Health Ministers Simulation / 5C Exercise (2017, Berlin)101
Deutsche G20-Präsidentschaft + WHO/Weltbank
Szenario: Globale Pandemie-Ausbruch
Fokus: Erste G20-Gesundheitsminister-Übung, Befehlsketten, KoordinationSPARS Pandemic Scenario (2017, publiziert; kein Live-Event, aber als Übungsgrundlage)102
Johns Hopkins Center for Health Security
Szenario: Fiktives Coronavirus 2025–2028
Fokus: Risikokommunikation, Impfskepsis, DesinformationClade X (2018)103
Johns Hopkins Center for Health Security
Szenario: Gentechnisch verändertes Virus (Nipah-ähnlich), hohe Letalität
Fokus: US-National-Security-Council-EntscheidungenCrimson Contagion (2019)104
US Department of Health and Human Services (HHS)
Szenario: Schwere Grippe-Pandemie aus China
Fokus: US-interne Koordination (zeigte erhebliche Defizite)Event 201 (Oktober 2019)105
Johns Hopkins + World Economic Forum + Gates Foundation
Szenario: Neuartiges Coronavirus (zoonotisch)
Fokus: Globale Wirtschaft, Desinformation, Privat-Öffentlich-Kooperation
Nach COVID (2020–heute)
COVID-19 Simulation Exercise Packages (ab 2020, laufend)106
WHO (mehrere Pakete: Generic TTX, Urban TTX, Vaccine Drills mit 4 Modulen usw.)
Szenario: Anpassbar auf COVID-19 oder ähnliche Erreger
Fokus: Nationale/urbane Reaktion, Impf-LogistikCatastrophic Contagion (2022)107
Johns Hopkins + WHO + Gates Foundation
Szenario: Schwere Enterovirus-Pandemie (hohe Kindersterblichkeit)
Fokus: Globale Führung, WHO-BeratungPacific Eclipse (2019, aber publiziert/analysiert später; Wiederholungselemente post-COVID)108
Internationales Team
Szenario: Pocken-Pandemie aus Fiji
Fokus: Mathematische Modellierung + InterventionenNTI-Munich Security Conference TTX-Serie (2019, 2020, 2021109)
Nuclear Threat Initiative + Munich Security Conference
Szenario: Hohe biologische Bedrohungen (z. B. Monkeypox-ähnlich 2021)
Fokus: Globale Biosicherheit, PräventionIHR Exercise Crystal (ca. 2023–2025)110 111
WHO Western Pacific Region
Szenario: Verschiedene Gesundheitsnotfälle/Pandemien
Fokus: Regionale Koordination (31 Länder/Areas)Exercise PanPRET-1 / PRET-Module (ab 2023/2024, laufend)
WHO (Preparedness and Resilience for Emerging Threats)
Szenario: Atmungsweg-Erreger-Pandemie (anpassbar)
Fokus: Nationale Plan-Tests (z. B. Cook Islands, Costa Rica, Libanon, Mongolei, Turkmenistan)Infectious Disease Self-Administered TTX (Exercise in a Box) (2023)
Virginia Department of Health
Szenario: Sechs verschiedene Krankheiten (inkl. pandemie-relevante)CISA COVID-19 Recovery CTEP (laufend)112
US Cybersecurity and Infrastructure Security Agency
Szenario: COVID-19-Recovery-PhaseWeitere wiederkehrende / anpassbare Formate:
ECDC Simulation Exercise Handbook & Step-by-Step Guidance (2014/2021, EU-weit)115
WHO Mass Gatherings Exercises (Foodborne, Heatwave, Crowd Surge – pandemie-relevant)116
RAND/CMS-kompatible Pandemie-TTX für Health Centers (Influenza, COVID-Recovery)
Nationale RKI-Übungen (Deutschland, laufend, z. B. im Nationalen Pandemieplan)117
Diese Übungen wiederholen oft ähnliche Erkenntnisse: Schwächen in globaler Koordination, Ressourcenverteilung, Kommunikation, Desinformation und politischer Entscheidungsfindung.
Wenn ich jemanden zu einem Untersuchungsausschuss vorladen dürfte:
Heiko Rottman-Großner wäre ganz oben auf meiner Liste.
Danke an die Grok KI, welche mir die Interpunktion der Merkel Rede durchgeführt hat und die chronologische Auflistung der P(l)andemieübungen erstellt hat.
Updates:
04.02.2026: 2015 IPI Konferenz aus den Epstein Files, Weltbank Dokumente.
Die Analyse von Herrn Spahns Buch habe ich genauso unterschätzt wie Ugurs Meisterwerk. Das könnte etwas aufwändiger uns ausführlicher werden.
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Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten
Owen, G. (2025, March 16). Labour minister “rubbished” spy chief’s secret dossier on Wuhan lab leak theory during pandemic despite Boris demanding probe. . . to “avoid offending China.” Mail Online. https://www.dailymail.co.uk/news/article-14503159/Labour-Wuhan-lab-leak-pandemic-Boris-johnson.html
Duffin, C. (2025, March 10). What did the UK’s top scientist know of China lab leak theory? Mail Online. https://www.dailymail.co.uk/news/article-14479567/Patrick-Vallance-faces-questions-controversial-meeting-led-Covid-Chinese-lab-leak-theory-dismissed.html
Times, C. W. a. B. (2023, October 3). Top science journal faced secret attacks from Covid conspiracy theory group. ComputerWeekly.com. https://www.computerweekly.com/news/366553435/Top-science-journal-faced-secret-attacks-from-Covid-conspiracy-theory-group
Owen, G. (2025, March 16). Labour minister “rubbished” spy chief’s secret dossier on Wuhan lab leak theory during pandemic despite Boris demanding probe. . . to “avoid offending China.” Mail Online. https://www.dailymail.co.uk/news/article-14503159/Labour-Wuhan-lab-leak-pandemic-Boris-johnson.html
[PDF] The Evidence which Suggests that This Is No Naturally Evolved Virus A Reconstructed Historical Aetiology of the SARS-CoV-2 Spike | Semantic Scholar https://www.semanticscholar.org/paper/The-Evidence-which-Suggests-that-This-Is-No-Evolved-S%C3%B8rensen-Dalgleish/bae0b5f2cae9f55b0f72349e7964989641a2d71d#citing-papers
Neuroth, O., & Berlin, O. S. A. (2025, March 12). Pandemie-Ursprung: Hielt das Kanzleramt BND-Einschätzung zu Corona zurück? tagesschau.de. https://www.tagesschau.de/inland/bnd-corona-ursprung-wuhan-labor-bundesregierung-100.html
Former senior NIAID official indicted for concealing federal records. (2026, April 28). https://www.justice.gov/opa/pr/former-senior-niaid-official-indicted-concealing-federal-records-during-covid-19-pandemic-0
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Streeck, H., Schulte, B., Kümmerer, B. M., Richter, E., Höller, T., Fuhrmann, C., Bartok, E., Dolscheid-Pommerich, R., Berger, M., Wessendorf, L., Eschbach-Bludau, M., Kellings, A., Schwaiger, A., Coenen, M., Hoffmann, P., Stoffel-Wagner, B., Nöthen, M. M., Eis-Hübinger, A. M., Exner, M., . . . Hartmann, G. (2020). Infection fatality rate of SARS-CoV2 in a super-spreading event in Germany. Nature Communications, 11(1), 5829. https://doi.org/10.1038/s41467-020-19509-y https://www.nature.com/articles/s41467-020-19509-y
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Gibt es überhaupt irgendwo zuverlässige Influenza Daten?
Jahrelang wurde gestritten, ob nun COVID tödlicher ist oder die Influenza. Das Problem ist dabei, dass die Vergleichsbasis Influenza bereits auf tönernen Füßen steht, wie man in den von ICAN herausgeklagten Emails von Anthony Fauci nachlesen kann:
Kümmerer, F. (2021, December 14). Heinsberg-Studie: Falsche Rechnung mindert Aussagekraft. tagesschau.de. https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/heinsberg-studie-103.html
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Ioannidis, J. P. (2023, July 31). A fiasco in the making? As the coronavirus pandemic takes hold, we are making decisions without reliable data. STAT. https://www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/
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Hendrik Streeck, Bianca Schulte, Beate M. Kümmerer, Enrico Richter, Tobias Höller, Christine Fuhrmann, Eva Bartok, Ramona Dolscheid, Moritz Berger, Lukas Wessendorf, Monika Eschbach-Bludau, Angelika Kellings, Astrid Schwaiger, Martin Coenen, Per Hoffmann, Birgit Stoffel-Wagner, Markus M. Nöthen, Anna-Maria Eis-Hübinger, Martin Exner, Ricarda Maria Schmithausen, Matthias Schmid, Gunther Hartmann. Infection fatality rate of SARS-CoV-2 infection in a German community with a super-spreading event medRxiv 2020.05.04.20090076; doi: https://doi.org/10.1101/2020.05.04.20090076 https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.04.20090076v2
Dunkelziffer wohl zehnmal höher als Zahl gemeldeter Infektionen. (n.d.). https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/dunkelziffer-wohl-zehnmal-hoeher-als-zahl-gemeldeter-infektionen-2750
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IPI Konferenz MAI 2015 Genf - FragDenStaat https://fragdenstaat.de/anfrage/ipi-konferenz-mai-2015-genf/
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Nordkurier. (2023, November 15). Corona-Untersuchungsausschuss – Landtag empört über Nordkurier-Berichte. Nordkurier. https://www.nordkurier.de/regional/brandenburg/untersuchungsausschuss-zu-corona-landtag-empoert-ueber-nordkurier-berichte-2041915
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"Der Artikel aus dem Ärzteblatt ist leider hinter einer Bezahlschranke: Charakteristik von 50 hospitalisierten COVID-19-Patienten mit und ohne ARDS – Deutsches Ärzteblatt"
Grundsätzlicher Tipp zu Artikeln hinter der Bezahlschranke: Man findet solche Artikel vollständig oft mit der wayback machine.
Einfach die betreffende Internetadresse dort eingeben und die dort gespeicherten Versionen durchsuchen. (Ich suche immer die älteste).
In diesem Fall: https://web.archive.org/web/20250415142740/https://www.aerzteblatt.de/archiv/charakteristik-von-50-hospitalisierten-covid-19-patienten-mit-und-ohne-ards-c520ff28-9cda-4c04-ad74-832dd8d26415
Danke an Sabine für die unermüdliche aufklärererische Arbeit. (Am Ton wird sie - vielleicht - noch ein wenig arbeiten müssen, weil viele unbeleckte Leser da schnell zumachen dürften und die vielen schönen Ironien und Sarkasmen falsch oder gar icht verstehen.)