Wenn ein Politiker, welcher in der größten Plandemie aller Zeiten Verantwortung getragen hat, ein Buch schreibt, ist dieses Buch mit Vorsicht zu genießen.
Das Buch erschien am 28. September 2022, also bevor die ersten Pfizer Studiendaten in USA herausgeklagt wurden.
Zu diesem Zeitpunkt glaubten die Entscheidungsträger noch, dass ihre Bücher die Sichtweise der Geschichte formen würden, und dass die Geschichtsschreibung auf ihre Darstellung der Ereignisse referenzieren würde.
Das wird die Geschichtsschreibung vielleicht, aber nicht, wie die Autoren es sich ursprünglich gedacht haben, vermute ich.
Das Buch eines Politikers wie Spahn ist auch immer als Vorwärtsverteidigung zu sehen, um sich selbst in der Zukunft zu entlasten und möglichst gut dazustehen.
Des Weiteren ist zu beachten, dass der Jens Spahn im Buch nur ein literarisches Abbild des echten Menschen Jens Spahn ist. Der Jens Spahn im Buch ist eine literarische Kunstfigur, die von seinem Autor (so Jens Spahn das Buch selbst geschrieben haben sollte), erschaffen wurde, um ihn (den Autor) in einer Art und Weise zu repräsentieren, wie der Autor von der Öffentlichkeit gesehen werden möchte und wie er in die Geschichtsschreibung eingehen möchte.1
Wenn ich also den Jens Spahn im Buch kritisiere, kritisiere ich nicht den Politiker Jens Spahn, sondern die vom Politiker Jens Spahn entworfene Kunstfigur, die eine idealisierte Abbildung des Autors ist. Das ist eine wichtige Unterscheidung, die man auch im Deutsch Leistungskurs lernt.
“Der Autor ist etwas Textexternes, während der Erzähler eine dem Text immanente Größe ist. Es gehört zu den Anfängerfehlern, den Erzähler mit dem Autor zu verwechsel.”2
In einer Autobiografie sind Autor und Ich-Erzähler zwar identisch, aber nicht deckungsgleich. Das „Ich“ auf dem Papier bleibt ein Abbild, das durch die Sprache und die Auswahl des Autors geformt wurde. Auch wenn das Buch, sein Inhalt und die Fakten darin mit Vorsicht zu genießen sind, so ist jedoch der Autor immer noch voll verantwortlich für das, was er sein literarisches Abbild sagen lässt.
»Wir bleiben Zuhause«, so lautete eine erfolgreiche und breit unterstützte Kampagne in der ersten Welle der Pandemie. Wir haben damit damals den richtigen Ton getroffen. Die Bürgerinnen und Bürger wollten selbst einen Unterschied machen, sie wollten etwas tun. Die Kampagne bündelte dieses Gefühl. Viele Prominente unterstützten die Kampagne, Medien griffen sie auf, heute steht der Slogan symbolisch für diese Zeit. (S. 11f)
Damit beschreibt Spahn, wie die Regierung erfolgreich eine psychologische Manipulation namens “nudging” eingesetzt hat.
Nudging3 ist eine Technik, die Angela Merkel auch ganz toll fand.4
Selbst die Bundeszentrale für Politische Bildung sieht nudging kritisch und die sind eigentlich ein Propagandaorgan der Regierung.
“Die Implementation von Nudges gerade mit Hilfe digitaler Werkzeuge ist auch aus bürgerrechtlicher Sicht nicht unproblematisch. Soziale Netzwerke, Polls, Votings jederzeit und überall fragen nicht nur Positionen und Meinungen ab, sie gestalten, schärfen und steuern sie auch. Politische Akteurinnen und Akteure entziehen sich durch Nudging teils harten Auseinandersetzungen mit Lobbygruppen und inhaltlichen Gegnerinnen und Gegnern und setzen ihre Agenda eher unterschwellig durch. Die Initiatorinnen und Initiatoren einer Verhaltensänderung bleiben dadurch häufig unerkannt und es wäre selbstverständlich die Frage zu stellen, was sie zur Definition des "besseren Verhaltens" berechtigt oder qualifiziert. Ergebnisse von Nudging sind andererseits jedoch getragen von schnellerer Gewöhnung an neue Umstände, Akzeptanz und freiwilliger Mitwirkung der Betroffenen und dadurch tendenziell beständiger, als sie dies durch Verbote oder Einschränkungen selbst je sein könnten. Da Nudges im sozialen Kontext mit Vergleichen und Motivatoren arbeiten, werden die initiierten Prozesse schnell zum Teil des persönlichen Strebens nach Selbstverwirklichung (siehe das Gewicht von sozialer Anerkennung und Respekt: Maslow, 1978, S. 89). Also ist doch alles in Ordnung?”5
Die von Spahn erwähnt Campagne “Wir bleiben zuhause” wurde direkt vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen uns Psychologen e.V. (BDP) unterstützt.6
Campagne ist nur ein netteres Wort für Propaganda. Statt mit dem Volksempfänger wurden die neuen Medien wie die Asozialen Medien missbraucht, um die Botschaft der Regierung unters Volk zu bringen.
“Berlin: (hib/PK) Mit den Anti-Corona-Kampagnen sind nach Angaben der Bundesregierung über verschiedene Medien sehr viele Menschen erreicht worden. Massenhaft hätten Menschen und Medien den Hashtag #wirbleibenzuhause adaptiert, heißt es in der Antwort (19/22396) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/21919) der FDP-Fraktion. Die Reichweite allein in den sozialen Medien habe bei rund 1,2 Milliarden Kontakten bis Ende März und rund 200.000 Kommentaren gelegen.”7
Wir haben einen Unterschied gemacht. Das Beispiel zeigt, wie kraftvoll Kommunikation sein kann. Das Gefühl des »Wir passen aufeinander auf, wir geben aufeinander acht, wir achten einander« hat trotz aller Härten die ersten beiden Jahre der Pandemie überdauert. Die überwältigende Mehrheit der Deutschen hat die Corona-Maßnahmen mitgetragen. Das gilt bis heute. (S. 12)
Diese “kraftvolle Kommunikation” hat einfach zu beeinflussende Menschen so in ihren Bann geschlagen, dass sie den handelnden Personen jeden schwachsinnige Falschbehauptung entgegen der offiziellen Regierungsdatenbanken geglaubt haben. Die “kraftvolle Kommunikation” hat harte Fakten außer Kraft gesetzt, das werden wir an diversen Stellen dieser Buchanalyse genauer betrachten.
Herr Spahn (ich spare es mir, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es eigentlich das literarische, idealisierte Abbild von Jens Spahn ist) benennt direkt am Anfang des Buches, eine der Hauptursachen, wie die Regierungen dieser Welt, diese Psyop durchgezogen haben: Nudging und Propaganda. Herr Spahn verkauft diese miese Manipulationsmethode, die Millionen in ihr Unglück geschubst hat, aber als etwas Positives. Das Buch ist somit immer noch Teil der für einige Menschen immer noch laufenden Psyop einer angeblichen Pandemie.
Wie genau das linguistisch und psychologisch gemacht wurde, welche Triggerfelder des moralischen Kompass des Menschen8 man dafür verwendet hat, das wäre ein eigener Artikel und wird noch viele wissenschaftliche Analysen füllen.
Man überließ jedenfalls nichts dem Zufall und hat das nicht irgendwelche Ministerien machen lassen, man engagierte dafür zwei Berliner PR Agenturen: Scholz & Friends und Cosmonauts & Kings.9
Eine Krise ist immer auch ein Charaktertest. Für uns als Gesellschaft, für jeden Einzelnen. Wir haben diesen Test leider nicht in jeder Hinsicht bestanden. Die Notsituation wurde von manchen ausgenutzt, um sich an Wirtschafshilfen, Maskenbeschaffung oder Bürgertests zu bereichern. Die Einzelfälle, in denen dies Politiker waren, auch aus den Reihen meiner Partei, finde ich besonders schäbig. (S. 12)
Ja, die Menschen haben ihr wahres Gesicht gezeigt, weltweit.
Auch deutsche Unternehmen und Marken zeigten ihr häßliches Gesicht. An der von der Werbeagentur Antoni initiierten Impfkampagne #ZusammenGegenCorona beteiligten sich zum Start über 150 führende deutsche Unternehmen und Marken, deren Zahl im weiteren Verlauf auf über 1.000 Teilnehmende anwuchs. Mit dabei waren unter anderem: Aktion Mensch, AOK, Bayer, BMW, Budni, Burger King, BVG, C&A, Carl Kühne AG, Citroën, Condor, Cosmos Direct, DAK, Das Handwerk, DB Cargo, Deutsche Bank, Deutsches Rotes Kreuz, DEVK, Douglas, Durex (Reckitt), DZ Bank, easy Credit, ebay, Edeka, Ehrmann, Eis.de, Em-eukal, expert, Fisherman’s Friend, Fleurop, got2b (Henkel), Hans im Glück, HDE, Hornbach, Iglo, Katjes, Kaufland, Kerrygold, Kindernothilfe e.V., KitKat, Leitz, Lidl, Mastercard, McDonald’s, Mentos, Mercedes-Benz, Michelin, Mini, Motel One, Müller, Nespresso, Netto, Nordsee, Otto, Persil, Porsche, Postbank, R+V Versicherung, Ritter Sport, Rügenwalder Mühle, Schwäbisch Hall, Shell Deutschland, Sky, Sparkasse, toom, Trolli, Union Investment, Vodafone, Volks- und Raiffeisenbanken, Vonovia, Warsteiner, Württembergische/Wüstenrot, Yello Strom, ZF Friedrichshafen. Später kamen u. a. Adidas, Aldi, Lufthansa, Siemens, Nivea, zahlreiche Fußball-Bundesliga-Vereine sowie NGOs wie Campact, Greenpeace, NABU und WWF hinzu.
Ich muss an dieser Stelle zugeben, ich habe einen Bias, ich sehe vor allem, wie wir Ungeimpften verunglimpft wurden. Ein Geimpfter mag das Zitat anders interpretieren.
Das Thema “Wirtschaftshilfen,” die nun selbst von Musikschulen und Kleingewerbetreibenden zurückgezahlt werden müssen, was einige in den Ruin treibt, ist ein anderes Thema. Das Land hat die Regeln einfach rückwirkend geändert.14 15 16 Kann schon mal vorkommen, und das machen staatliche Stellen gerne, selbst bei wissenschaftlichen Projekten, die über BMBF/PTJ gefördert werden.
“Wer entscheidet, ob ein Unternehmen Geld zurückzahlen muss?
Für die sogenannte Schlussabrechnung gibt es ein klares Verfahren: Einbezogen werden sogenannte prüfende Dritte - in vielen Fällen sind das die Steuerberater der Unternehmen. Sie haben damals den Antrag auf staatliche Hilfe gestellt, nun reichen sie auch die Abrechnung ein. Über Rück- oder Nachzahlung entschieden wird am Ende in den zuständigen Behörden der Bundesländer.”17
In Österreich landete ein Verfahren zu den Corona(bei)hilfen vor dem Obersten Gerichtshof, welcher die Rückforderung von 1,42 Millionen EURO in seinem Urteil 1 Ob 23/26b bestätigte.18 “Die Richter stützten sich dabei auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes, wonach unionsrechtswidrige Beihilfen grundsätzlich zurückzufordern sind.
Das Urteil könnte auch Auswirkungen auf weitere Verfahren haben. Zahlreiche Corona-Förderungen wurden in den Jahren 2020 bis 2022 unter vergleichbaren rechtlichen Rahmenbedingungen vergeben. Damit stellt sich die Frage, ob weitere Förderfälle mit ähnlicher Struktur überprüft werden. Parallel dazu laufen Nachprüfungen bereits ausbezahlter Corona-Hilfen. Nach Angaben des Finanzministeriums stehen derzeit Rückforderungen von bis zu 118 Millionen Euro im Raum.”19
Die Bereitschaft sank, Kontroversen auszuhalten und auszutragen, ohne dabei als Gesellschaft auseinanderzubrechen. Die Pandemie hat bei einigen Unverständnis, Wut, Hass und Aggression in einem Maße zutage gefördert, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Als Gesundheitsminister wurde ich selbst zum Feindbild all derer, die die Corona-Maßnahmen ablehnten, der Corona Leugner, Impfgegner und Verschwörungstheoretiker. Ihren Hass bekam und bekomme ich hautnah zu spüren, Tag für Tag, seit vielen Monaten. (S. 12f)
Und die Ungeimpften wurden dank Politikern wie Spahn und Lauterbach zum Feindbild der geimpften Gutmenschen. Was diese Menschen ertragen mussten durch die Maßnahmen der Politik interessiert den Herrn Spahn weniger als die Anfeindungen, die er zu spüren bekommt. Von mir muss er kein Mitleid erwarten.
“Corona Leugner, Impfgegner und Verschwörungstheoretiker“ also all jene, die langfristig die Daten auf ihrer Seite und somit Recht hatten? All jene, die gewarnt haben?
Mit dieser Diskriminierung befand sich Herr Spahn, laut der wissenschaftlichen Literatur in guter Gesellschaft, vor allem in Deutschland.
“Anhand von drei miteinander verbundenen experimentellen Studien (n = 15.233) zeigen wir, dass geimpfte Menschen gegenüber Ungeimpften diskriminierende Einstellungen äußern, deren Ausmaß dem von diskriminierenden Einstellungen entspricht, die üblicherweise gegen Einwanderer und Minderheiten gerichtet sind —. Demgegenüber gibt es keine Hinweise darauf, dass Ungeimpfte diskriminierende Einstellungen gegenüber Geimpften zeigen, abgesehen vom Vorhandensein negativer Affektivität in Deutschland und den USA. Wir finden Belege für diskriminierende Einstellungen gegenüber Ungeimpften in allen Ländern mit Ausnahme von Ungarn und Rumänien und stellen fest, dass diskriminierende Einstellungen in Kulturen mit stärkeren kooperativen Normen ausgeprägter sind. Frühere Forschungen zur Psychologie der Kooperation haben gezeigt, dass Individuen negativ auf wahrgenommene „Trittbrettfahrer“ reagieren, auch im Bereich der Impfungen. Im Einklang damit stellen wir fest, dass diejenigen, die zum Gemeinwohl der Epidemiebekämpfung beitragen (d. h. geimpfte Personen), mit diskriminierenden Einstellungen gegenüber wahrgenommenen Trittbrettfahrern (d. h. ungeimpften Personen) reagieren. Nationale Entscheidungsträger und geimpfte Bürger appellierten an moralische Verpflichtungen, um die COVID-19-Impfquote zu erhöhen, doch unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass gleichzeitig diskriminierende Einstellungen – einschließlich der Befürwortung der Einschränkung von Grundrechten – aufkamen.
[…] In allen sechs Ländern stellten wir fest, dass geimpfte Befragte (n = 15.966) ungeimpfte Zielpersonen im Durchschnitt um 14 Prozentpunkte stärker ablehnen als geimpfte Zielpersonen (AMCE 95 %-Konfidenzintervall = 13–15, z = 25,94, P < 0,001). Im Gegensatz dazu lehnen nicht geimpfte Befragte (n = 2.304) geimpfte Zielpersonen im Durchschnitt nicht signifikant stärker ab als nicht geimpfte Zielpersonen (AMCE = 1 Prozentpunkt, 95 %-Konfidenzintervall = −1–4, z = 1,01, P = 0,31; Deutschland stellt jedoch einen signifikanten Ausreißer dar: AMCE = 8 Prozentpunkte, 95 %-Konfidenzintervall = 3–13, z = 3,12, P < 0,001).
Nur in den USA und in Deutschland konnten wir feststellen, dass Ungeimpfte eine gewisse Abneigung gegenüber Geimpften empfinden; doch selbst hier fanden wir keine statistischen Belege für negative Stereotypisierung oder ausgrenzende Einstellungen.”25
AMCE-Schätzungen (Average Marginal Component Effect) messen die durchschnittliche Veränderung der Wahrscheinlichkeit, dass eine Option gewählt wird, wenn sich eine einzelne Eigenschaft (ein Attribut) dieser Option im Vergleich zu einem definierten Basiswert ändert. Sie sind das zentrale statistische Maß bei der Auswertung von Conjoint-Experimenten in den Sozial-, Politik- und Marktwissenschaften. Weil die übrigen Eigenschaften der Profile im Experiment zufällig variiert werden, isoliert die AMCE-Schätzung den kausalen Effekt dieses spezifischen Merkmals. Für jedes Merkmal wird eine Ausprägung als Referenzpunkt gewählt. Die AMCE-Schätzung für diesen Basiswert ist per Definition Null. Ein positiver Prozentwert (z. B. +0,15) bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Profil auszuwählen, um 15 Prozentpunkte steigt, wenn das Merkmal vom Basiswert auf diese Ausprägung wechselt.
Selbst wissenschaftliche Publikationen in Nature belegen, dass die Diskriminierung vor allem von den Geimpften gegenüber den Ungeimpften ausging. Die Spaltung war aber in Deutschland mit am stärksten und führte natürlich dazu, dass Ungeimpfte irgendwann die Nase voll hatten und die Täter ablehnten.
Das wurde in einer weiteren Studie im Dezember 2021, in der 3.233 Personen aus Deutschland befragt wurden (2.003 Geimpfte und 1,230 Ungeimpfte) erneut bestätigt. Je stärker sich Personen mit ihrem Status (geimpft/ungeimpft) identifizierten, desto negativer nahmen Ungeimpfte den Diskurs wahr, während Geimpfte ihn positiver bewerteten. Geimpfte Personen mit hoher Identifikation mit dem eigenen Impfstratus (VSI) gaben ungeimpften Mitspielern in Geldexperimenten signifikant weniger Geld. Ungeimpfte zeigten diese Eigengruppen-Präferenz ebenfalls, aber schwächer. Bei hoher Identifikation (VSI) zeigten Ungeimpfte extreme psychologische Reaktanz (Wut) und Protestbereitschaft gegen die damals in Deutschland diskutierte Impfpflicht. Starke Identifikation bei Ungeimpften korrelierte mit geringem Vertrauen in die Regierung, der Nutzung alternativer Medien (Social Media/Messenger) und einer Präferenz für rechte Parteien. Bei Geimpften war VSI höher bei starkem Regierungsvertrauen und hoher Nutzung klassischer Medien.29
Im Dezember 2022 erschien eine weitere Untersuchung zur Diskriminierung Ungeimpfter. Das Paper “Diskriminierende Einstellungen gegenüber Ungeimpften während der Pandemie” stellt fest, dass diskriminierende Einstellungen gegenüber Ungeimpften besonders in Ländern mit ausgeprägten Kooperationsnormen und hohem sozialem Vertrauen auftreten (da Nicht-Impfen dort als unfaires „Trittbrettfahrer-Verhalten“ wahrgenommen wird). Deutschland fällt in diese Kategorie von Kulturen mit stark verankerten moralischen Erwartungen an das Gemeinwohl. Erneut war in in den USA und in Deutschland eine gewisse Abneigung der Ungeimpften gegenüber Geimpften empfinden messbar, doch selbst hier fanden sich keine statistischen Belege für negative Stereotypisierung oder ausgrenzende Einstellungen.31
Wie man es dreht und wendet, es waren die Geimpften, welche diejenigen, die sich nicht einer experimentellen Gentherapie aussetzen wollten, gesellschaftlich ächteten und das auch noch moralisch richtig fanden.
Diese Daten sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man in späteren Kapiteln liest, wie angeblich die Ungeimpften den armen Jens schikaniert und bedroht haben. Politiker und Medien stellten nämlich die gesellschaftliche Spaltung als von den Ungeimpften ausgehend dar, im besten Fall noch als gegenseitige Eskalation. Tatsächlich stand im normalen Leben eine eine politisch privilegierte Gruppe welche zusammen mit Regierung, Behörden, Medien und Arbeitgebern Menschen, denen die staatlichen Vorschriften die eigentlich vom Grundgesetzt geschützten Rechte auf Bewegungsfreiheit, berufliche Selbstverwirklichung und gesellschaftliche Teilhabe entzogen hatte. Die Forschungsergebnisse zeigen jedoch klar und deutlich, dass die Feindseligkeit vor allem von jenen gesellschaftlich privilegierten Geimpften ausging, die sich selbst für moralisch überlegen hielten.
Das Konzept, dass dem zu Grunde liegt nennt man in den Kulturstudien “Othering” vom Englischen “the other” der/die/das andere. Othering bezeichnet einen sozialpsychologischen und soziologischen Prozess, bei dem eine Gruppe von Menschen eine andere Gruppe als „andersartig“ definiert, um sich selbst als die „Norm“ hervorzuheben. Othering geschieht selten zufällig, sondern erfüllt psychologische und gesellschaftliche Funktionen: Indem man „die anderen“ abwertet, wertet man die eigene Gruppe und damit sich selbst auf. Man fühlt sich überlegen. Gemeinsame Feindbilder schweißen eine Gruppe extrem stark zusammen. Wenn „die anderen“ als minderwertig oder gefährlich dargestellt werden, fällt es leichter, Diskriminierung, den Entzug von Rechten oder soziale Ausgrenzung vor sich selbst und der Gesellschaft zu rechtfertigen. Geimpfte und Ungeimpfte markierten die jeweils andere Gruppe als „unsolidarisch“ oder „blind folgend“. Dadurch wurde das Individuum auf seinen Impfstatus reduziert und moralisch abgewertet, was soziale Spaltung und Diskriminierung rechtfertigte.
Das ist auch deshalb bedeutsam, weil Politiker und Medien die gesellschaftliche Spaltung später gerne als gegenseitige Eskalation darstellten. Auf beiden Seiten habe es Übertreibungen gegeben, hieß es dann. Tatsächlich stand auf der einen Seite eine privilegierte Gruppe mit Regierung, Behörden, Leitmedien und Arbeitgebern moralisch unterstützend hinter sich. Auf der anderen Seite standen Menschen, denen der Staat Bewegungsfreiheit, berufliche Möglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe entgegen des Grundgesetzes entzog und diese gottgegebenen Rechte zu Belohnungen für gutes Verhalten im Sinne der staatlichen Doktrin erklärte. Die Forschung zeigt, dass die Feindseligkeit keineswegs gleichmäßig verteilt war. Sie ging besonders stark von jenen aus, die sich selbst für moralisch überlegen hielten.
Der Schritt von moralischer Überlegenheit zum Wunsch die anderen zu bestrafen ist nicht mehr weit. Auch das wurde in einer Studie untersucht, diesmal aber in Dänemark. In der Dänischen Studie stellten die Forscher fest, “dass restriktive Maßnahmen deutlich (sowohl statistisch als auch inhaltlich) mehr Zustimmung finden, wenn sie sich ausschließlich an Ungeimpfte richten, was wir als Befürwortung einer Ungleichbehandlung dieser Gruppe interpretieren. Zudem decken wir eine starke Polarisierung dieser Präferenzen zwischen Geimpften und Ungeimpften auf, während Vertrauen und die Schwere der Pandemie eine weitaus geringere Rolle spielen.” Das ist an und für sich nicht überraschend, aber die Studie belegt eine signifikante Zustimmung der geimpften Bevölkerung zu restriktiven Maßnahmen und „Bestrafungen“ (Ungleichbehandlung) gegenüber ungeimpften Bürgern. Untersucht wurden fünf Maßnahmen, darunter kostenpflichtige Tests, Wegfall der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und eine niedrigere Priorisierung bei Krankenhausbettenüberlastung. Besonders geimpfte Bürger befürworten diese Sanktionen, wobei die Unterstützung bei gezielter Anwendung auf Ungeimpfte deutlich höher ausfällt als bei allgemeinen Regeln. 37 38
Die Menschen mussten nicht zur Ausgrenzung gezwungen werden. Es genügte, zu sagen, dass die Ungeimpften als an ihrer Situation selbst schuld zu sein. Die staatlichen Maßnahmen setzten den moralischen Rahmen, das “Othering” erledigte die geimpfte Bevölkerung von ganz alleine.
Zugegeben, das Buch ist von 2022, ich bezweifle aber, dass Herr Spahn 2025 etwas dazugelernt hat, wenn man seine Aussagen bei der Enquete-Kommission zu Grunde legt.
Demokratien lernen aus ihren Fehlern und passen ihr Handeln immer wieder der neuen Realität an. Das macht sie stark. Autokratien sind dazu nicht in der Lage. Denn sich zu korrigieren gilt hier im Gegenteil als Schwäche und stellt gleich das ganze System infrage. (S. 13)
Wenn die Bundesregierung die die Mitverantwortlichen also nicht aus ihren Fehlern lernen wollen und eine Aufarbeitung blockieren, ist Deutschland dann nach der Definition von Herrn Spahn eine Demokratie oder eine Autokratie?
So konnten wir in Deutschland in einer gemeinsamen Kraftanstrengung vermeiden, dass es zu dramatischen Situationen wie beispielsweise im italienischen Bergamo oder wie in New York City kam. (S. 13)
Herr Spahn schaut wohl kein BR24? Bergamo wurde sogar von den Qualitätsmedien als überzogen entlarvt.40
In Italien läuft die Diskussion über die Deutungshoheit der Bilder noch.
Am 19. November 2024 sagte Antonio Porto, den Generalsekretär der Autonomen Polizeigewerkschaft (OSA Polizia) aus, dass pro Laster nur ein Sarg geladen gewesen wäre. Gegen Antonio Porto läuft nun eine Anzeige wegen Meineids.
“Die Aussagen von Antonio Porto am 19.11.2024 vor der genannten Parlamentarischen Untersuchungskommission scheinen falsch und verlogen zu sein und zielten unter anderem darauf ab, ebenso falsch zu behaupten, dass die Transportoperationen mit Militärlastwagen dazu dienten, die Bevölkerung dazu zu bewegen, sich für die Impfung gegen Covid-19 zu bewerben und die Bevölkerung dem Lockdown auszusetzen", heißt es in einem Abschnitt der Klage.”44
“Tatsächlich verließen am 18. März 2020 8 Militärlastwagen mit 73 Personen den Friedhof von Bergamo, aufgeteilt in drei Karawanen: einen nach Bologna mit 34 Toten, einen nach Modena mit 31 Toten und einen nach Varese mit 8 Toten. Das Foto und Video, das an jenem Tag von einem Balkon in der Via Borgo Palazzo von einem Steward von Ryanair aufgenommen wurden, reisten um die Welt.”45
Es gab Übersterblichkeit in Bergamo, aber auch in Madrid46, und das hat die deutschen Medien irgendwie so gar nicht interessiert. Da gab es keine so hübschen Bilder, die man medial aufblasen konnte.
Im Detail hat sich die Sterblichkeit in Italien zu dieser Zeit der Substack von Neue Medizin Bibliothek angesehen und analysiert.47
Notkrankenhäuser auf Parkplätzen sind in NY auch in der Grippezeit normal, das war auch 2018 so, sogar in LA48, hat nur damals keinen interessiert49 und 2022 hat es auch keinen mehr interessiert.50
Die Pandemie hat uns gleichzeitig in aller Brutalität unsere Schwächen und Defizite aufgezeigt. All jene Problemfelder, über die wir in der Politik zu lange hinweggesehen und die wir schlichtweg vernachlässigt haben: die Digitalisierung der Verwaltung und des Gesundheitswesens, die Arbeitsbedingungen in der Pflege, die vorausschauende Krisenvorsorge, das Üben für Notfälle und das Vorhalten von Strukturen, klare Zuständigkeitsregelungen für den Krisenfall, der Umgang mit einem Föderalismus, der zu oft von Konkurrenz statt Gemeinsinn geprägt ist. (S. 14)
Die Länder sollen ein Machtgleichgewicht zum Bund herstellen. Das ist kein Bug, das ist ein Feature, das man leider Großteils ausgehebelt hat. Ich wüsste zudem nicht, dass die Arbeitsbedingungen in der Pflege nun deutlich besser oder anders wären als in der Plandemie. Klare Zuständigkeiten wären allerdings wünschenswert, vor allem sollte klar sein, was ein Minister nicht darf und wo er sich rauszuhalten hat.
Die Pandemie ist ein Test für unsere Debattenkultur, im Kleinen – in Familien, in der Nachbarschaft, unter Freunden, am Arbeitsplatz – ebenso wie im Großen. Sie ist ein Test für die Demokratie. (S. 14)
Die Kritikerseite war immer diskussionsbereit und ist bereit die Daten zu analysieren. Wer sich einer Diskussion verweigert hat und die Kritiker diffamiert hat, war Herr Spahn. Ist es Debattenkultur Kritiker “Corona Leugner, Impfgegner und Verschwörungstheoretiker“ (S. 12) zu nennen?
Die Einseitigkeit der Systemmedien ist mittlerweile sogar per Studie belegt.
“Zwischen der Intensität der Medienberichterstattung über die Pandemie und der Intensität des Infektionsgeschehens bestand ein eher loser Zusammenhang. Zwar berichteten die Medien während der drei Pandemie-Wellen häufiger über die Pandemie als zwischen den Wellen. Allerdings lag der Höhepunkt der Medienberichterstattung in der ersten Welle, obwohl das Infektionsgeschehen in den beiden anderen Wellen deutlich dramatischer ausfiel.”51 52
Wo wir schon bei disproportionaler Berichterstattung sind: Wo ist der aktuelle Brennpunkt und der Lockdown zu Grippewelle?
Zudem hat die Regierung einen massiven Zensurkomplex über NGOs aufgebaut.
Der Ausbau dieses Zensurnetzwerkes begann laut Norbert Härings Recherche bereits 1998 mit der Gründung der berühmt berüchtigten Amadeu Antonio Stiftung und beschleunigte sich von Jahr zu Jahr besonders ab 2016, als das links-grüne Establishment langsam anfing die Kontrolle über die Deutungshoheit zu verlieren.56 Norbert Häring hat diese Entwicklung in seinem Buch “Der Wahrheitskomplex” zusammengestellt.
Die UN-Sonderberichterstatterin Irene Khan übt scharfe Kritik Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). es geht vor allem um die Verwendung des Begriffs „Extremismus“ der „keine rechtliche Definition, obwohl er die Grundlage für Einstufungen durch die Behörde bildet“ hat. Dies habe „tiefgreifende Auswirkungen“ auf die Rechte der Bevölkerung. 57 58 59 60
Ist das die demokratische Debattenkultur von der Jens Spahn schreibt?
Ja, wir sind vergleichsweise gut durch diese schwere Zeit gekommen. Aber eben nicht so gut, wie es hätte sein können – und manches Mal auch müssen. (S. 14)
Im Vergleich zu wem?
Was vergleicht er? Tote? Wirtschaftliche Schäden? Psychische Schäden?
Mit welchen Ländern vergleicht er?
“vergleichsweise” ist in diesem Zusammenhang ohne Definition dessen, was vergleichen wird mit was komplett sinnfrei.
Wie entwickeln wir eine Fehlerkultur, die es dann ermöglicht, Fehler zuzugeben und sie in etwas Produktives umzuwandeln?
Wie viele andere hat diese Zeit auch mich manchmal bis an mein Limit gebracht. Und daher nicht zuletzt: Welche Fehler habe ich gemacht? Wo lag ich falsch, was würde ich heute anders, besser machen? (S. 14)
Dafür könnte man die Enquette nutzen, wenn mal wollte und nicht das vordefinierte Ziel wäre, der Regierung ein gutes Zeugnis auszustellen.
Wenn jemand die personifizierte Lernverweigerung aus seinen Fehlern ist, dann ist es Jens Spahn (neben Karl Lauterbach, Södolf und Co.).
Politische Fehlerkultur ist ein Oxymoron, würde ich sagen.
Nur wenn wir aus dem lernen wollen, was geschehen ist, haben wir die Chance, es künftig besser zu machen. (S. 15)
Korrekt! Dafür müsste man sich aber auch die Daten der Kritiker anschauen und Fehler eingestehen. Das sehe ich aktuell bei Herr Spahn nicht.
Es geht mir vor allem um die Frage, welche Lehren sich ziehen lassen, damit wir in zukünftigen Krisen besser werden. (S. 15)
Diese Lehren würden ihm nicht gefallen, daher vermeidet er es, eine wirkliche Aufarbeitung zu betreiben. Lehren hat noch keiner der Verantwortungsträger gezogen, das wäre nämlich ihr Karriereende.
Was man auch noch klären müsste, Herr Spahn schreibt in diesem Kapitel immer wieder von Pandemie.
Welche Definition von Pandemie legt er seinen Aussagen zugrunde?
Man hat z. Bsp. einen Monat vor dem H1N1 Ausbruch von 2009 die notwendigen Toten aus der Definition entfernt.62
Und diese schon windelweiche Definition wurde im Juni 2024 noch weiter aufgeweicht:
„Nach der Definition ist eine Pandemie eine übertragbare Krankheit, die sich geografisch weit in mehrere Staaten ausbreitet oder bei der ein hohes Risiko besteht, dass sie sich in mehreren Staaten ausbreitet, die Reaktionsfähigkeit der Gesundheitssysteme in diesen Staaten übersteigt oder bei der ein hohes Risiko besteht, dass sie übersteigt; die erhebliche soziale und/oder wirtschaftliche Störungen verursacht oder bei der ein hohes Risiko besteht, dass sie erhebliche soziale und/oder wirtschaftliche Störungen verursacht, einschließlich der Störung des internationalen Verkehrs und Handels; und die rasche, gerechte und verstärkte koordinierte internationale Maßnahmen mit Ansätzen für die gesamte Regierung und die gesamte Gesellschaft erfordert“ 65
Herr Spahn wird 2020 sicherlich nicht die Pandemiedefinition von 2024 zugrunde gelegt haben. Er wird wahrscheinlich jene Definition von nach 2009 ohne die vielen Toten zugrunde gelegt haben, während die Bevölkerung an jene von vor 2009 glaubte. Leider hat Herr Spahn die Bevölkerung nie über diese Irreführung aufgeklärt.
Seit August 2026 ist es sogar noch extremer für eine Meldung eines Falles ist kein Krankheitsnachweis mehr erforderlich, ein falsch positiver Labortest reicht.
“Alle Infektionen beim Menschen, die durch einen neuen Subtyp des Influenzavirus verursacht werden, sind gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR, 2005) meldepflichtig. Die Vertragsstaaten der IHR (2005) sind verpflichtet, der WHO unverzüglich jeden laborbestätigten Fall einer kürzlich aufgetretenen Infektion beim Menschen zu melden, die durch ein Influenza-A-Virus verursacht wurde, das das Potenzial hat, eine Pandemie auszulösen. Für diese Meldung ist kein Nachweis der Erkrankung erforderlich. Für diese Meldung ist kein Krankheitsnachweis erforderlich.”66
Die formelle Feststellung und Ausrufung eines internationalen Gesundheitsnotstand (PHEIC) trifft letztlich der WHO-Generaldirektor selbst nach Anhörung des Ausschusses, an dessen Urteil er sich halten kann oder nicht. Die finale und völkerrechtliche Entscheidung liegt allein beim Generaldirektor. Regierungen nutzen die WHO-Einschätzung oft als wissenschaftliche Rechtfertigung für eigene, teils strenge Maßnahmen. Theoretisch ist es also seit August 2026 möglich einen internationalen Gesundheitsnotstand basierend auf falsch positiven Laborergebnissen ohne Krankheitsnachweis auszurufen und ganze Länder in den Lockdown zu schicken, auch wenn es rechtliche Hürden gibt. Nationale Regierungen prüfen bei WHO-Empfehlungen stets die eigene Lage im Land. Wie gut das mit dem prüfen der WHO-Empfehlungen funktioniert hat, konnte man 2020 live und in Farbe beobachten.
P.S. Was Tippfehler angeht, halte ich es wie Jessica Rose
Wenn ich einen finde, der mich stört, nehme ich ihn raus. Ansonsten sehe ich es mittlerweile auch als Beweis, dass der Text nicht von einer KI geschrieben wurde.
Updates:
25.01.2026: Aktualisierungen zu den überzogenen Bergamo Bildern + Quelle zum Moralischen Kompass des Menschen
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Jannidis, F. (2002). Zwischen Autor und Erzähler. In J.B. Metzler eBooks (pp. 540–556). https://doi.org/10.1007/978-3-476-05568-2_29
Dams, J., Ettel, A., Zschäpitz, H., & Zschäpitz, M. G. U. H. (2015, June 25). Nudging: Die neuen Strategien der Bundeskanzlerin. DIE WELT. https://www.welt.de/wirtschaft/article138326984/Nudging-Die-neuen-Strategien-der-Bundeskanzlerin.html
Steinbeis, M. (2014). “Nudging” kommt nach Deutschland. intR2Dok (Staatsbibliothek Zu Berlin). https://doi.org/10.17176/20180124-112918
Bildung, B. F. P. (2026, January 14). “Schubs mich nicht!” – Nudging als politisches Gestaltungsmittel | Digitale Zivilgesellschaft | bpb.de. bpb.de. https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/258946/schubs-mich-nicht-nudging-als-politisches-gestaltungsmittel/
EV, B. D. P. U. P. (2022, November 8). BDP in aktueller TV-Kampagne des BMG. #WirBleibenZuhause #WirGegenCorona. Home. https://www.bdp-verband.de/aktuelles/detailansicht-1-2/bdp-in-aktueller-tv-kampagne-des-bmg-wirbleibenzuhause-wirgegencorona
Pk. (n.d.). Erfolgreiche Anti-Corona-Kampagnen. Deutscher Bundestag. https://www.bundestag.de/webarchiv/presse/hib/2020_09/794262-794262
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Focus-Online-Redaktion. (2020, August 8). BAP-Sänger rügt Corona-Leugner: „Lasse nicht zu, dass ihr unsere Seiten zumüllt“. FOCUS Online. https://www.focus.de/kultur/musik/facebook-post-von-wolfgang-niedecken-bap-frontmann-ruegt-corona-leugner-lasse-nicht-zu-dass-ihr-unsere-seiten-zumuellt_id_12298338.html
(3) TomBayou auf X: „"Hört mal, ihr Aluhüte, Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner! Damit das klar ist: Ich lasse es nicht zu, dass ihr mit eurer Propaganda unsere Seite zumüllt (…) Achtet mal lieber darauf mit welchem Nazi-Pack ihr euch gemein macht. Okay!?" 08.08.2020 #RichtigErinnern https://t.co/ZOm5HembEX“ / X
Template, A. A. (2022, August 9). Public support for unequal treatment of unvaccinated citizens: Evidence from Denmark. https://law.au.dk/en/current/allnews/news/artikel/public-support-for-unequal-treatment-of-unvaccinated-citizens-evidence-from-denmark
Schuessler, J., Dinesen, P. T., Østergaard, S. D., & Sønderskov, K. M. (2022). Public support for unequal treatment of unvaccinated citizens: Evidence from Denmark. Social Science & Medicine, 305, 115101. https://doi.org/10.1016/j.socscimed.2022.115101
Metzdorf, J. (2022, October 31). Der Militärkonvoi aus Bergamo: Wie eine Foto-Legende entsteht. BR24. https://www.br.de/nachrichten/kultur/der-militaerkonvoi-aus-bergamo-wie-eine-foto-legende-entsteht,TJZE6AQ
(1) Claudio Degl'innocen auf X: „⚠️⚠️⚠️ DALLA COMMISSIONE D'INCHIESTA COVID,IL SINDACATO DI POLIZIA: ricordiamo la sfilata dei camion con una Bara dentro,e non 3 o 4 come era normalità,ma si doveva terrorizzare la popolazione e indurli alla vaccinazione di MASSA! Il siero Pfizer era del 2019 #MOVIMENTONESTI https://t.co/sx335l3YrU“ / X
Il Comune sporge denuncia-querela per falsa testimonianza in una audizione della Commissione Parlamentare di Inchiesta sulla gestione dell’emergenza sanitaria COVID-19 | Sportello Telematico - Comune di Bergamo. (n.d.). https://www.comune.bergamo.it/node/746412
Il Comune sporge denuncia-querela per falsa testimonianza in una audizione della Commissione Parlamentare di Inchiesta sulla gestione dell’emergenza sanitaria COVID-19 | Sportello Telematico - Comune di Bergamo. (n.d.). https://www.comune.bergamo.it/node/746412
[demo_r_mwk3_t] Deaths by week and NUTS 3 region https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/demo_r_mwk3_t__custom_14712778/default/line?lang=en
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Studie-Einseitig-unkritisch-regierungsnah?-Reinemann-Maurer-Kruschinski https://rudolf-augstein-stiftung.de/wp-content/uploads/2021/11/Studie-einseitig-unkritisch-regierungsnah-reinemann-rudolf-augstein-stiftung.pdf
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Wenn ein Machthabender, der mittels 2G eine Menschengruppe ein Jahr lang nur noch in den Supermarkt und ins Rathaus lassen wollte, sein Buch "Wir werden uns viel verzeihen müssen" betitelt, dann stellt sich die Frage, wen oder was er mit "Wir" meint.
Er wusste laut eigener Auskunft vor der Enquete seit Beginn der Spritzkampagne, dass die umfassenden Grundrechtsaussetzungen durch 2G unberechtigt gewesen sind, weil die Injektionen gar nicht gegen Ansteckung konzipiert waren.
Trotzdem hat er mit seiner Machtclique eine Menschengruppe zu Aussätzigen erklärt und einen repressiven Apparat gegen sie installiert. Das ist unverzeihlich.
Und wie sieht es eigentlich mit seinem eigenen "Verzeihen" aus in seiner Position als Fraktionsvorsitzender der Regierungspartei? Ärzte und Soldaten sitzen im Gefängnis, Richter sind ihres Amtes enthoben, medizinische Personal hat den Job verloren oder verlassen, Corona-Strafen werden nicht erstattet, Spritzengeschädigte sich selbst überlassen. Nicht ein einziger glaubhafter Anflug von Reue bei Spahn, kein Streben nach Wiedergutmachung.
Der einzig nachvollziehbare Titel wäre: "Ich bitte um Entschuldigung".
Danke für die (un)schöne Beweissicherung.
Aus eigener Erfahrung kann ich noch beitragen, wie ich die Abrechnung der Coronahilfe machte und von der Abrechnungsstelle kam eine Bestätigung zurück **"Sie haben Rückzahlungsbedarf angemeldet."**
Ja, die Würde des Menschen ist unantastbar, sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt. In dem Moment hab ich das so richtig gefühlt!