#Faktenfuchs: Was nach fünf Jahren Covid-Impfung bekannt ist (Teil 1)
Immer der gleiche falsche BS, es wird echt langweilig
Wieder einmal hat der Faktenfuchs zugeschlagen und verbreitet Falschbehauptungen.
Mir wurde der Artikel so oft zugesendet, dass ich ihn wohl zerlegen muss. Ich könnte mir schöneres vorstellen als immer wieder die gleichen Belege wie eine tibetanische Gebetsmühle zusammenzustellen.
Da man auf Facebook wohl empfindlich reagiert hat (ich habe kein Facebook, habe das Bild aber auf Telegram gefunden), und meine Analyse ohnehin zu lang für einen Facebook Eintrag wäre, hier also meine Antwort den den neuesten BS des BR Faktenfuchses.
Auch fünf Jahre nach Beginn der Impf-Kampagne halten sich Gerüchte und Falschbehauptungen rund um die Covid-Impfung: angebliche Herzinfarkte, Unfruchtbarkeit und "Turbo-Krebs". Dabei gibt es verlässliche Erkenntnisse, auch zu möglichen Risiken.
Das ist korrekt, bis auf das angebliche. Die Gerüchte und Falschbehauptungen kommen aber von den von Zwangsgebühren alimentierten Presseorganen der Regierung.
Darum geht’s:
Zahlreiche Studien zeigen fünf Jahre nach Beginn der Covid-Impfkampagne, dass die Impfungen schwere Erkrankungen wirksam verhindern und schwere Nebenwirkungen sehr selten sind.
Übersichtsartikel für den einfachen Einstieg für Herrn Max Gilbert wären:
Spike-Protein Toxizität
Parry PI, Lefringhausen A, Turni C, Neil CJ, Cosford R, Hudson NJ, Gillespie J. ‘Spikeopathy’: COVID-19 Spike Protein Is Pathogenic, from Both Virus and Vaccine mRNA. Biomedicines. 2023 Aug 17;11(8):2287. doi: 10.3390/biomedicines11082287. PMID: 37626783; PMCID: PMC10452662. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37626783/
Posa A. Spike protein-related proteinopathies: A focus on the neurological side of spikeopathies. Ann Anat. 2025 Apr 18;260:152662. doi: 10.1016/j.aanat.2025.152662. Epub ahead of print. PMID: 40254264. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40254264/
Schadwirkung der Impfung
COVID-19 Modified mRNA “Vaccines”: Lessons Learned from Clinical Trials, Mass Vaccination, and the Bio-Pharmaceutical Complex, Part 1. (2024). International Journal of Vaccine Theory, Practice, and Research , 3(2), 1112-1178. https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/101
COVID-19 Modified mRNA “Vaccines”: Lessons Learned from Clinical Trials, Mass Vaccination, and the Bio-Pharmaceutical Complex, Part 2. (2024). International Journal of Vaccine Theory, Practice, and Research , 3(2), 1275-1344. https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/104
Rhodes P, Parry PI. Pharmaceutical product recall and educated hesitancy towards new drugs and novel vaccines. International Journal of Risk & Safety in Medicine. 2024;0(0). doi:10.1177/09246479241292008 https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/09246479241292008
MEAD, M. Nathaniel et al. Compound Impacts of COVID-19 mRNA Vaccination and SARS-CoV-2 Infection: A Convergence of Diverse “Spikeopathies” and Other Hybrid Harms. Medical Research Archives, [S.l.], v. 13, n. 11, nov. 2025. ISSN 2375-1924. Available at: <https://esmed.org/MRA/mra/article/view/7087>. Date accessed: 07 dec. 2025. doi: https://doi.org/10.18103/mra.v13i11.7087. https://esmed.org/MRA/mra/article/view/7087
Grundlagen der LNP Technologie
Non-Immunotherapy Application of LNP-mRNA: Maximizing Efficacy and Safety. Biomedicines. 2021 May 10;9(5):530. doi: 10.3390/biomedicines9050530. PMID: 34068715; PMCID: PMC8151051. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34068715/
Bitounis D, Jacquinet E, Rogers MA, Amiji MM. Strategies to reduce the risks of mRNA drug and vaccine toxicity. Nat Rev Drug Discov. 2024 Jan 23. doi: 10.1038/s41573-023-00859-3. Epub ahead of print. PMID: 38263456. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38263456/
Lenk R, Kleindienst W, Szabó GT, Baiersdörfer M, Boros G, Keller JM, Mahiny AJ, Vlatkovic I. Understanding the impact of in vitro transcription byproducts and contaminants. Front Mol Biosci. 2024 Jul 10;11:1426129. doi: 10.3389/fmolb.2024.1426129. PMID: 39050733; PMCID: PMC11266732. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39050733/
Zusammenstellungen zu einzelnen Krankheitsbildern findet man bei React19
A SYSTEMATIC LITERATURE SURVEY OF COVID-19 VACCINE ADVERSE EVENTS A REACT19 Research Project https://react19.org/images/pdfs/documentsurvey.pdf
3751 begutachtete Fallberichte und Studien, in denen Nebenwirkungen nach einer COVID-Impfung beschrieben werden. https://react19.org/science
Man kann aber auch einige alte juristische Schriftsätze lesen, darin finden sich auch Fallstudien in deutscher Übersetzung.3
Dennoch halten sich zahlreiche Gerüchte und Falschbehauptungen rund um die Impfung.
Korrekt. Sie Frage ist, wer die Gerücht und Falschbehauptungen verbreitet. Ich setze immer Fußnoten, damit jeder Leser meine Aussagen selbst prüfen kann. Der Faktenfuchs hat zwar Quellen angegeben, die sind aber schnell zerlegt.
Für angeblich durch die Impfstoffe erhöhte Fallzahlen von Krebs, Herzinfarkten oder Unfruchtbarkeit gibt es keine Hinweise.
Wenn man nicht hinschaut und die entsprechenden Paper durch die Journals zensiert werden über eine Retraction durch den Editor, wird es auch erst mal so bleiben.
Das mit den Herzinfarkten steht übrigens im Beipackzettel, den der Autor wohl nicht gelesen hat.
Fairer Weise muss man sagen, dass der Herzinfarkt nicht als Wort genannt ist, sondern nur die Ursachen, die dann zum Herzinfarkt führen.
Was die Fruchtbarkeit angeht, so sprechen die Tschechischen Daten eine eindeutige Sprache, nur sind diese nicht als Paper verfügbar, sondern nur als Datensatz.5
Tierdaten gibt es auch, aber nur bei Ratten. Bei Frauen hat man lieber nicht so genau hingeschaut.6
Covid-Impfung: Sehr wirksam gegen schwere Verläufe
Grundsätzlich sei die Impfung “sehr wirksam” gewesen – zumindest was das Verhindern der Krankheit Covid-19 und deren schwere oder tödliche Verläufe angehe, sagt die Virologin Ulrike Protzer von der Technischen Universität München (TUM) im Gespräch mit dem #Faktenfuchs. Auch die jährlichen Auffrischungen seien das. Protzer verweist auf eine kürzlich erschienene Studie mit Veteranen aus den USA, die zeigt, dass die Anzahl der Covid-bedingten Todesfälle um rund 64 Prozent niedriger war als bei den Veteranen, die sich im Herbst 2024 nicht gegen Covid impfen ließen.
Hiermit wird ein nicht zugelassener off-label use propagiert. Dafür war das Produkt nie zugelassen, weil es darauf nicht getestet wurde.
Frau Protzer hätte die verlinkte Studie auch bis zum Schluss lesen müssen:
“Die absoluten Unterschiede in den Ergebnissen zwischen den Teilnehmern, die eine Covid-19-Impfung erhalten hatten, und denen, die keine Impfung erhalten hatten, waren gering.”8
Serge (danke!) hatte in den Kommentare noch eine eingehende Analyse der von Prof. Protzer als Referenz herangezogenen Studie:
Selbst in den CDC Messungen, die massiv zu Gunsten von Impfstoffen sind, schaffen die COVID Produkte 2024/25 NICHT die 50% Hürde!
“Die Wirksamkeit (VE) des COVID-19-Impfstoffs 2024–2025 betrug 33 % bei COVID-19-assoziierten Notaufnahmen (ED) oder Notfallbehandlungen (UC) bei Erwachsenen ≥ 18 Jahren und 45 %–46 % bei Krankenhausaufenthalten bei immunkompetenten Erwachsenen ≥ 65 Jahren im Vergleich zu Personen, die keine Impfdosis 2024–2025 erhalten hatten. Die VE gegen Krankenhausaufenthalte bei immungeschwächten Erwachsenen im Alter von ≥ 65 Jahren betrug 40 %.”9
Unterschiedlichen Studien zufolge hat die Impfung weltweit mehrere Millionen Leben gerettet, Forscher gehen von einer Spanne von einigen wenigen Millionen bis hin zu einer niedrigen zweistelligen Millionenzahl aus.
Zu Modellen zitiere ich einfach mal Anders Tegnell aus seinem Buch:
“Das Albtraumszenario des Berichts erhielt sofort große Aufmerksamkeit. Auch ich las ihn, war aber skeptisch. Das Imperial College hatte diese Werte mit verschiedenen Variablen berechnet. Etwa, wie die Ansteckung anderer durch erkrankte Personen funktionierte und wie viele in der Folge zu Tode kamen. Diese Variablen wurden dann in ein theoretisches Modell gepackt. Dieses, eine komplexe Gleichung, generierte anschließend ein Ergebnis. Zum Zeitpunkt des Erscheinens des Berichts wussten wir allerdings relativ wenig über Covid-19, weshalb ich die Werte der verschiedenen Variablen als nicht gesichert einschätzte. Unsichere Variablen sind nicht irgendein Detail, wenn man eine Prognose erstellen will, sondern von zentraler Wichtigkeit. Füttert man ein Modell mit fehlerhaften Werten, erhält man ein fehlerhaftes Resultat.” (Anders Tegnell - Der andere Weg S. 165f)
Auch Carsten Watzl, Immunologe an der TU Dortmund, sagt im Interview mit dem #Faktenfuchs, im Hinblick auf den Schutz vor einer schweren Erkrankung hätten sich die Erwartungen “vollkommen erfüllt”. Watzl verweist auf eine Studie aus Dänemark, die ebenfalls eine Wirksamkeit hinsichtlich Krankenhauseinweisungen und Todesfällen im Bereich von mehr als 70 Prozent bei den Auffrischungsimpfungen zeigt. Demnach kommen Menschen über 65 Jahren mit Auffrischungsimpfung deutlich seltener wegen Covid-19 ins Krankenhaus oder sterben als diejenigen ohne Auffrischung. “Da tun die Impfungen auch heute noch das, was sie tun sollen. Sie schützen immer noch effektiv vor der schweren Erkrankung”, sagt Watzl.
Wir haben bei der zitierten Studie das Problem mit dem Zählfenster-Verzerrung:
“Teilnehmer, die geimpft wurden, trugen ab dem 14. Tag nach der Impfung zur geimpften (exponierten) Zeit bei.”11
Ein mieser, einfacher Trick, um selbst ein Placebo 95% effektiv zu machen.
Erhöhte Infektionswahrscheinlichkeit und erhöhte Wahrscheinlichkeit krank zu werden reduzieren sicherlich nicht die Wahrscheinlichkeit schwer zu erkranken im Vergleich zu gar nicht zu erkranken, wenn man ungeimpft ist.
Selbst in den CDC Messungen, die massiv zu Gunsten von Impfstoffen sind, schaffen die COVID Produkte 2024/25 NICHT die 50% Hürde!
“Die Wirksamkeit (VE) des COVID-19-Impfstoffs 2024–2025 betrug 33 % bei COVID-19-assoziierten Notaufnahmen (ED) oder Notfallbehandlungen (UC) bei Erwachsenen ≥ 18 Jahren und 45 %–46 % bei Krankenhausaufenthalten bei immunkompetenten Erwachsenen ≥ 65 Jahren im Vergleich zu Personen, die keine Impfdosis 2024–2025 erhalten hatten. Die VE gegen Krankenhausaufenthalte bei immungeschwächten Erwachsenen im Alter von ≥ 65 Jahren betrug 40 %.”13
Wirkt das Produkt in Dänemark besser als in USA? Wenn ja, sollte man sich wirklich Sorgen um die konsistente Qualität machen, das sieht mir dann nicht nach GMP aus.
Mit dem Schutz vor schweren Verläufen habe die Impfung maßgeblich dafür gesorgt, dass das Gesundheitssystem hierzulande nicht zusammengebrochen sei, sagt Virologin Protzer.
Das mit den schweren Verläufen hatte ich schon erklärt, dafür war das Produkt nie zugelassen. Das ist ein off-label use, der auch rechtliche Konsequenzen hat.
Das Gesundheitssystem war NIE am Rande des Zusammenbruchs, das kann man bei DIVI und dem PEI nachlesen. Dr. Protzer soll mir in den Daten zeigen, wo es zu einer Überlastung des Gesundheitswesens in 2020 kam. Es ist eher eine Unterauslastung zu beobachten, trotz Bettenabbau.
Sollten die Todesfälle nach Einführung der Impfung nicht weniger werden, vor allem, weil ja zuerst die gefährdeten Gruppen geimpft wurden, da hätte deutlich schneller Schluss mit sterben sein sollen.
Das müsste auch dem Faktenfuchs auffallen, er hat die Grafik im Text. Die Fälle und Todesfälle steigen mit der Einführung der preisgekrönten Heilspritze.
Die Seroprävalenz nach PEI zeigt mehr Infektionen nach Beginn der Impfung. Wie kann das sein?
Infektionen verhindern und Herdenimmunität schaffen: Experten bewerten Einschätzungen im Nachhinein selbstkritisch
[…]
Auch sei bei so einem Atemwegserreger wie dem Coronavirus mit der Impfung keine Herdenimmunität, die eine Ausbreitung des Virus verhindert, zu erreichen gewesen. Das hätte man wissen und entsprechend kommunizieren können, so Watzl. Laut “Quarks” lag und liegt das vor allem an der hohen Infektiosität und Infektionsgeschwindigkeit, insbesondere der mutierten Varianten und eben dem nur eingeschränkten Infektionsschutz nach der Impfung.
Korrekt.
Auch wenn das Infektionsrisiko durch die Impfung etwas sinkt, sei in der Anfangsphase der Impfkampagne der Eindruck entstanden, Geimpfte würden sich überhaupt nicht mehr anstecken.
Falsch: die Infektionswahrscheinlichkeit stieg nachweislich:
18 Je mehr Impfungen, desto öfter krank und zwar auch mit anderen Atemwegserregern neben dem Coronavirus.
“Während die COVID-19-Impfung offenbar einen teilweisen Schutz vor bestimmten Atemwegsinfektionen wie ILI und Keuchhusten bietet, wurde ein paradoxer Anstieg des Risikos für URI und Erkältungen bei höheren Impfstoffdosen festgestellt.”19
Ulrike Protzer von der TUM spricht von einer missverständlichen Kommunikation, denn eigentlich habe der Fokus der Impfstoffe in erster Linie auf der Verhinderung von schweren Krankheiten gelegen, nicht auf der Verhinderung von Ansteckungen.
Dr. Protzer nennt 2G und Impfnötigungen einen missverständliche Kommunikation? Diese missverständliche Kommunikation hat Karrieren und Arbeitsplätzte gekostet und 1/3 der Bevölkerung vom sozialen Leben ausgegrenzt.
Nebenbei, ich erwähne es immer wieder, das Produkt war NICHT für die Verhinderung schwerer Verläufe zugelassen.
Diese sei dabei zweitrangig gewesen.
Warum dann der Versuch der Politik Impfpflichten einzuführen, wenn es zweitrangig war? Warum die 2G Gängelungen?
Eine Rolle bei den Infektionen trotz Impfung spielten aber auch die neuen Virusvarianten, die immer ansteckender wurden. Wie stark die Varianten sich auf die Effektivität der Impfung auswirken, konnte man vor deren Auftreten nicht vorhersehen.
Doch, konnte man, stand im Lehrbuch schon 2016 drinnen:
Auch die Antigenerbsünde steht im Lehrbuch bzw. sogar bei Wikipedia:
“Kommen Individuen, die zuvor schon einmal mit einer Virusvariante infiziert wurden, mit einer zweiten Variante dieses Virus in Kontakt, so besteht eine Tendenz des Immunsystems, Antikörper nur gegen solche Epitope zu bilden, mit der es zuerst in Kontakt gekommen ist. Dies kann unabhängig davon passieren, wenn die zweite Variante andere hoch immunogene Epitope trägt. Generell unterdrücken die Antikörper gegen die ersten Virusvariante die Reaktionen naiver B-Zellen, die eine Spezifität für die neuen Epitope haben.”22
Damit war klar, Geimpfte würden mit Varianten deutlich mehr Probleme haben als Ungeimpfte.
DAS IST LEHRBUCHWISSEN, das man sogar googeln kann. Was hat diese Frau studiert?
Auch, dass anfangs der Eindruck erweckt wurde, dass mit zwei Impfdosen das volle Wirkungsniveau der Impfstoffe erreicht werde, sei etwas voreilig gewesen. “Man hätte eigentlich annehmen müssen, dass es drei Dosen benötigt”, sagt Protzer und resümiert: “Die Kommunikation ist gerade in Deutschland da nicht optimal gelaufen.”
Das hat die Antigenerbsünde eher verschlimmert, weil noch mehr AK gegen alte Versionen gebildet wurden.
Experten: Impfstoffe sicher, schwere Nebenwirkung sehr selten
Einig sind sich die Experten auch darin, dass die Covid-Impfung sicher ist, da das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen sehr gering ist. “Keine Behandlung ist komplett ohne Nebenwirkungen, aber die Nebenwirkungen der Corona-Impfung waren zum Glück sehr überschaubar”, sagt Virologin Protzer. Einige - wie etwa Sinusvenenthrombosen -, habe man erst dann bemerkt, als extrem viele Menschen geimpft waren, da sie so selten auftraten. “Das darf man dabei sicher nicht runterspielen, aber im Vergleich zu dem Benefit, den sie gebracht haben, muss man sagen, war das Risiko absolut vertretbar”, so Protzer.
Die Definition von sehr selten liefert Dr. Protzer leider nicht mit.
Laut den aktuellsten Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) treten Verdachtsfälle von schwerwiegenden Nebenwirkungen bei etwa 3 von 10.000 Impfungen auf.
3 von 10000 ist selten aber nicht sehr selten wie in der Überschrift.
Wir sind hier also bei “selten” laut Definition. Nur wurde hier das under-reporting nicht bedacht?
“Die mittlere Untererfassungsrate über alle 37 Studien hinweg betrug 94 % (Interquartilsbereich 82–98 %). Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen den medianen Untererfassungsraten, die für Studien in Allgemeinpraxen und Krankenhäusern berechnet wurden. Fünf der zehn Studien in Allgemeinpraxen lieferten Hinweise auf eine höhere mediane Untererfassungsrate für alle UAW im Vergleich zu schwerwiegenderen oder schwereren UAW (95 % bzw. 80 %).”24
Schauen wir mal in die Daten des Herstellers bis Februar 2021.
Vor allem Frauen waren betroffen. 1223 Tote waren dem Hersteller bereits im Februar 2021 bekannt.
Ein Verdachtsfall heißt jedoch erstmal nur, dass er in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung auftritt. Ein kausaler Wirkungszusammenhang ist nicht automatisch gegeben. Impfreaktionen wie ein geschwollener oder schmerzender Arm oder Abgeschlagenheit, die nach kurzer Zeit wieder verschwinden, sind damit nicht gemeint. Insgesamt, sagt Virologin Ulrike Protzer, bewegt sich die Anzahl an schwerwiegenden Nebenwirkungen auf einem Niveau, das bei Impfungen generell zu erwarten ist. “Das hilft natürlich dem Einzelnen, der sie hat, nicht, weil wenn ich sie habe, ist es für mich halt 100 Prozent.”
Wenn man die Kausalität nicht untersucht und Autopsien untersagt, bleibt es natürlich ein Verdachtsfall.
Die Daten in VAERS sehen mit nicht nach einem zu erwartenden Niveau aus:
Mehr Nebenwirkungen als bei den klassischen Impfungen aufsummiert seit 2006. Vor allem der Todesbalken in rot ist auffällig normiert auf eine Million Dosen.
Doch auch eine schwerwiegende Reaktion müsse nicht automatisch einen bleibenden Schaden verursachen. Die “FAZ” hatte Anfang 2025 recherchiert, dass in Deutschland rund 600 Anträge auf Impfschäden behördlich anerkannt wurden.
28 42086 Fälle, 1223 tot, 9400 unbekannt, 11361 nicht erholt zum Berichtszeitpunkt, 520 mit bleibenden Schäden. Muss nicht sein, ist aber ziemlich häufig, wie es scheint.
Nur weil ein Schaden nicht anerkannt ist, heißt es nicht, dass es ihn nicht gibt. Die Anerkennung wird maximal schwer gemacht.
Als häufigste gemeldete schwerwiegende Nebenwirkungen, die zeitlich nach der Impfung auftraten, führt das PEI Atemnot und Herzrhythmusstörungen auf.
Bei den Herstellern selbst sah es so aus:
Warum weichen die Date des PEI ab? Andere Definitionen?
Dem PEI wurden bis Ende 2024 rund 3.000 Verdachtsfälle mit Todesfolge gemeldet, von denen laut dem Institut bei 74 ein konsistenter, kausaler Zusammenhang zur Covid-Impfung hergestellt werden konnte.
Weil man keinen Zusammenhang nachweisen will. Das ist bei eingeäscherten Leichen auch schwierig. Das PEI rückt auch keine Daten raus. Ich weiß aus gut informierter Quelle, dass in EUDRA nachweislich Tote Menschen nicht als tot gelistet sind. Die EUDRA Datenbank ist voller Untoter.
36 davon gehen laut PEI auf den Impfstoff von AstraZeneca zurück. Das zeigt: In extrem wenigen Fällen - gemessen an mehr als 60 Millionen geimpften Deutschen - gab es tödliche Komplikationen infolge der Impfung. Entgegen einiger Behauptungen stimmt nicht, dass Corona-Geimpfte ein allgemein höheres Todesrisiko hätten - das zeigt eine großangelegte Studie aus Frankreich. Demnach ist das Sterberisiko von Geimpften in einem Zeitraum von 45 Monaten nach der Impfung nicht erhöht.
Die zitierte Studie zeigt vor allem den healthy vaccinee bias, denn eine Impfung kann nicht vor Autounfällen schützen. Diese Studie zeigt nur, dass die Autoren den Bias nicht im Griff hatten und dass die Daten nutzlos sind.
Analysen des Papers findet man hier:30 31 (danke an Serge für die Links)
Weltweite Vergleichsstudien belegen Sicherheit
Doch auch bei Verdachtsfällen und den Meldungen von schwerwiegenden Reaktionen gelte es genau hinzuschauen, sagt die neuseeländische Virologin Helen Petousis-Harris von der University of Auckland im Gespräch mit dem #Faktenfuchs. Die Covid-Impfung sei unter dem Strich “unglaublich sicher”. Petousis-Harris ist Co-Direktorin vom “Global Vaccine Data Network”, das Gesundheitsdaten weltweit gesammelt und ausgewertet hat. Sie sagt: “Wir wissen über die Covid-Impfstoffe wahrscheinlich mehr als über alle anderen Impfstoffe.”
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Diverse Medikamente wurden bei weniger Toten vom Markt genommen. 5 Jahre Vioxx haben weniger Menschen getötet als 2 Jahre COVID-Produkte.
Selbst der Vioxx Skandal hat weniger Menschen getötet.
Wann lesen wir im Ärzteblatt die Überschrift: modRNA-Risiken hätten früher erkannt werden können.
Das Impfdaten-Netzwerk von Petousis-Harris erstellte über den Zeitraum der weltweiten Impfkampagne immer wieder sogenannte “Observed vs. Expected”-Berechnungen. Dem liegt, vereinfacht gesagt, die Frage zugrunde: Wie häufig wird ein bestimmtes Symptom oder eine Krankheit infolge einer Impfung gemeldet und wie oft tritt es im Normalfall auf? Wenn es eine deutliche Abweichung nach oben infolge einer Impfung gibt, ist das ein Warnsignal für einen möglichen Zusammenhang. Das sei dann noch kein endgültiger Beleg, aber ein Signal sowie ein möglicher Ansatzpunkt: “Da würde man dann einen Zusammenhang untersuchen und Studien machen.”
“Observed vs. Expected”, dazu gab es in einem Prozess eine Befragung an das PEI. Bei dieser Berechnung braucht es SEHR viele Tote, bis es ein Signal gibt.
Update 02.01.2026: Genaueres zu observed vs. expected habe ich von Professor Martin Schwab bekommen, der das Thema in einem Schriftsatz in einer Anhörungsrüge BVerwG 1 WB 5.22 und 1 W-VR 3.22 ausgearbeitet hatte:
“1. Zweierlei Maß bei Observed und Expected
Bei einer Observed-versus-Expected-Analyse geht es darum, ein mögliches Sicherheitssignal anhand eines Datenvergleichs zu ermitteln: Wie viele Tote haben wir in einem Zeitraum X in einer bestimmten Personen-Kohorte erwartet, und wie viele Tote hat es in diesem Zeitraum in dieser Kohorte tatsächlich gegeben? Wenn die Zahl „Observed“ geteilt durch die Zahl „Expected“, die sog. Standard Mortality Ratio, größer ist als 1 – und zwar so viel größer als 1, dass die Abweichung auch nicht mehr allein mit etwaigen Zählfehlern erklärt werden kann –, liegt ein Risikosignal vor.
Ein solcher Vergleich setzt selbstverständlich voraus, dass für die Rubrik „Observed“ und die Rubrik „Expected“ identische Parameter verwendet werden. Es muss dieselbe Kohorte im selben Zeitraum beobachtet werden, und es muss – wichtig! – dasselbe Spektrum an Todesursachen beobachtet werden. Wenn also unter Rubrik „Expected“ alle Todesfälle ohne Rücksicht auf die Todesursache (sog. Gesamtsterblichkeit oder auch All-Cause-Mortality) betrachtet wurden, müssen auch unter „Observed“ sämtliche Verstorbenen ohne Rücksicht auf die Todesursache gezählt werden.
Und genau da liegt beim PEI der Haken: Das PEI zählt bei „Expected“ die Gesamtzahl aller Verstorbenen ohne Rücksicht auf die Todesursache, bei „Observed“ aber nur die Todesfälle, die im Verdacht stehen, durch die COVID-Impfung verursacht worden zu sein! Wenn man so „rechnet“, dauert es natürlich ewig, bis man überhaupt ein Risikosignal erkennt. Herr Prof. Dr. Christof Kuhbandner hatte ausgerechnet, wie viele Verdachtstodesfälle das PEI benötigt hätte, um beim Datenstand des Sicherheitsberichts vom 4.5.2022 ein Risikosignal zu erkennen (nämlich etwas mehr als 124.000), und fragte Frau Oberle, ob diese Zahl stimme. Frau Oberle bejahte dies! Sie versuchte diese Zahl noch damit zu rechtfertigen, dass ja auch schon so viele Impfdosen verabreicht worden seien. Die Zahl 124.000 stand aber nie in Frage.
Es wäre fast schon zu vornehm, die Observed-versus-Expected-Analyse in den Sicherheitsberichten des PEI einen Vergleich von Äpfeln und Birnen zu nennen. Es ist eher ein Vergleich von Äpfeln und Elefanten.
2. Zweierlei Maß bei Observed und Hintergrundinzidenz
Die Observed-versus-Expected-Analysen beim PEI leiden aber noch an einer anderen Ungenauigkeit. Um die Rubrik „Expected“ mit Leben zu füllen, brauche ich valide Daten, aus denen ich errechnen kann, mit welcher Häufigkeit in der untersuchten Kohorte ein bestimmtes Ereignis (z. B. eben der Tod) auftritt. In der mündlichen Verhandlung wurde dies anhand des Ereignisses „Apoplex“ (Schlaganfall) illustriert: Das PEI ging für einen bestimmten Zeitraum von 164 Schlaganfällen auf 100.000 Personen aus. Die Kohorte „Expected“ ist also definiert durch eine bestimmte Anzahl von Personen.
In der Kategorie „Observed“ werden die beobachteten Ereignisse demgegenüber beim PEI durch einen anderen Divisor geteilt: Es wird die Anzahl der beobachteten Fälle (z. B. eben Schlaganfall) pro 100.000 Impfdosen gemessen. Das führt deshalb zu Verzerrungen, weil bekanntlich schon die „Grundimmunisierung“ (in der Terminologie des RKI) bei allen in der EU zugelassenen Impfstoffen außer bei Johnson & Johnson zwei Impfdosen erfordern und zum Stichtag 31.3.2022 (Datenstand des letzten PEI Sicherheitsberichts) etliche Personen schon die erste, teilweise sogar die zweite Auffrischungsimpfung erhalten hatten. Der Divisor, durch den die Zahl der Ereignisse in der Rubrik „Observed“ zu teilen ist, müsste also eigentlich viel kleiner sein. dann käme bei „Observed“ eine größere Zahl heraus, und wir kämen einem Risikosignal näher.
Frau Oberle räumte ein, dass es da zu Verzerrungen kommen könne. Aber so dramatisch fielen diese nicht aus. Denn schließlich berge jede einzelne Spritze das Risiko von Nebenwirkungen. Wer also zwei oder drei Injektionen bekomme, setze sich auch zum zweiten bzw. dritten Mal dem Nebenwirkungsrisiko aus.
Ich bin Frau Oberle sehr dankbar für das Eingeständnis, dass sich das Risiko von Impfkomplikationen mit jeder neuen Spritze weiter aufsummiert. Inwiefern ihre Antwort aber die Sorge vor Verzerrungen bei der Observed-versus-Expected-Analyse beseitigen soll, erschließt sich mir nicht. Diese Kumulation von Risiken müsste doch vor diesem Hintergrund eigentlich erst recht Anlass geben, auch in der Rubrik „Observed“ die Ereignisse pro Person und nicht pro Impfdosis zu rechnen – oder?”
Die Weltwoche hatte das Problem seinerzeit auch erklärt:
“Der methodische Fehler des Paul-Ehrlich-Instituts
Bei der normalerweise erwarteten Anzahl an Todesfällen wird die Gesamtzahl aller erwarteten Todesfälle über alle Todesursachen (Krebs, Herzkrankheiten, Schlaganfall und viele andere) hinweg bestimmt. Um zu prüfen, ob mehr Todesfälle als erwartet aufgetreten sind, müssen demnach auch bei den tatsächlich aufgetretenen Todesfällen alle Todesfälle über alle Todesursachen hinweg gezählt werden.
Den Fehler des PEI kann man anhand des letzten Sicherheitsberichts illustrieren. Dort berechnet das PEI beispielsweise für den Biontech-Impfstoff zunächst richtigerweise, dass in der geimpften Personengruppe binnen dreissig Tagen nach den Impfungen normalerweise 124.455 Todesfälle zu erwarten sind. Diese Zahl ist deswegen so hoch, weil eine sehr grosse Anzahl von insbesondere alten Menschen geimpft wurde. Ein Warnsignal würde sich demnach dann ergeben, wenn in der geimpften Personengruppe statistisch signifikant mehr als 124.455 Todesfälle auftreten würden. Wichtig ist zu wiederholen: Es handelt sich um alle Todesursachen zusammen.
Was macht aber nun das PEI? Es vergleicht diese Gesamtanzahl an 124.455 erwarteten Todesfällen nicht mit der Gesamtanzahl der in der geimpften Personengruppe tatsächlich aufgetretenen Todesfälle, sondern nur mit der Zahl der gemeldeten Todesfälle mit Verdacht auf einen Impfzusammenhang – das sind im letzten Sicherheitsbericht für den Biontech-Impfstoff 1369 Fälle binnen dreissig Tagen nach der Impfung. Und aus der Tatsache, dass die Anzahl der gemeldeten Impfverdachtstodesfälle in Höhe von 1369 nicht über der Schwelle der Gesamtanzahl von 124.455 erwarteten Todesfällen liegt, schliesst das PEI, dass es für den Biontech-Impfstoff kein Warnsignal für eine erhöhte Sterblichkeit nach der Impfung gäbe.
Es ist augenscheinlich, dass sich mit einer solchen Analyse praktisch niemals ein Warnsignal ergeben kann. Selbst wenn ein Impfstoff so hochgefährlich wäre, dass er so viele Todesfälle verursachen würde wie alle anderen Todesursachen (Krebs, Herzkrankheiten, Schlaganfall und viele andere) zusammengenommen und alle impfbedingten Todesfälle auch gemeldet werden würden, würde sich noch immer kein Warnsignal ergeben.” 35
Dass der Faktenfuchs daher immer noch diese nutzlose Methode als Maß nimmt, ist sehr peinlich für den ÖRR, oder vielleicht verständlich, wenn man sich den fachfremden Hintergrund des Autors ansieht.
Des Weiteren, wie genau berechnet man die Sicherheit, wenn man nicht einmal weiß, wie viele Chargen in Deutschland verimpft wurden. Da fehlt einem doch irgendwie die Referenzmenge für die Berechnung der Sicherheit?
„Dem Paul-Ehrlich-Institut liegen keine Informationen vor, wie viele Chargen in Deutschland tatsächlich verimpft wurden. Aussagen sind möglich zur Zahl ausgelieferter Chargen, seit die Distribution der COVID-19-Impfstoffe mit Wirkung zum 01.05.2022 von der Bundeswehr auf das Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika (ZEPAI) am Paul-Ehrlich-Institut übergegangen ist. Für den Zeitraum vor dem 01.05.2022 wenden Sie sich bitte an die Bundeswehr.“ 36
Ich habe mir mal die PEI XLS-Daten grob mit PIVOT angesehen, das sah mir teils schon auffällig aus.37 Wauter Aukemas Analyse scheint mir auch Auffälligkeiten zu zeigen.38
Vielleicht zitiert man daher lieber Petousis-Harris.
Im Zusammenhang mit den Covid-Impfstoffen waren etwa auffällig erhöht: Myokarditis und Perikarditis, also Entzündungen des Herzens, insbesondere bei jungen Männern, wenn diese eine hohe Dosis eines mRNA-Impfstoffs verabreicht bekamen. Zu den Herzmuskelentzündungen schreibt Kardiologe Michael Böhm von der Universität des Saarlandes dem #Faktenfuchs: “Wirklich schwerwiegende bleibende Schäden am Herzen sind bisher nicht beschrieben.” Bei den Vektorimpfstoffen gab es eine sehr seltene, aber erhöhte Fallzahl von den bereits erwähnten Sinusvenenthrombosen, vor allem bei Frauen im fortgeschrittenen Alter, und dem Guillain-Barré-Syndrom. Das ist eine sehr seltene Autoimmunerkrankung, die auch durch Infektionen mit dem Corona-Virus ausgelöst wird.
Mir liegen dazu irgendwie andere Daten vor:
mRNA-Impfstoffe: Sehr sicher, dennoch im Fokus
Dennoch seien auch die Vektorimpfstoffe wie der von AstraZeneca nicht automatisch unsicher gewesen, betont Immunologe Carsten Watzl. Im Gegenteil: “Selbst dieser vektorbasierte Impfstoff, mit dem ja letztendlich Großbritannien sehr gut durch die Pandemie gekommen ist, ist vom Sicherheitsprofil immer noch sehr gut.”
Daher will die UK-Regierung auch die Übersterblichkeitsdaten nicht herausgeben.39 Die Publikationen die es gibt, zeigen eine erhöhte Übersterblichkeit der Geimpften im Vergleich zu Ungeimpften, den man systemkonform wegzudiskutieren versucht.40
Vor allem in Bezug auf die mRNA-Impfstoffe, wie dem von Biontech, hegen einige Menschen weiterhin Vorbehalte, obwohl sie sich während der Pandemie als sehr wirksam und sicher zeigten.
Bitte definieren Sie Wirksamkeit. Was ist hier gemeint? RRR, RR, ARR? Das macht einen sehr großen Unterschied:
“Die Wirksamkeit eines Impfstoffs wird in der Regel als relative Risikoreduktion (RRR) angegeben. Dabei wird das relative Risiko (RR) herangezogen, d. h. das Verhältnis der Erkrankungsraten mit und ohne Impfstoff, ausgedrückt als 1–RR. Eine Rangliste nach der angegebenen Wirksamkeit ergibt eine relative Risikoreduktion von 95 % für den Impfstoff von Pfizer–BioNTech, 94 % für den Impfstoff von Moderna–NIH, 91 % für den Impfstoff von Gamaleya, 67 % für den Impfstoff von J&J und 67 % für den Impfstoff von AstraZeneca–Oxford. Die RRR sollte jedoch vor dem Hintergrund des Risikos einer Infektion und Erkrankung an COVID-19 betrachtet werden, das je nach Bevölkerungsgruppe und Zeitpunkt variiert. Während die RRR nur Teilnehmer berücksichtigt, die von der Impfung profitieren könnten, berücksichtigt die absolute Risikoreduktion (ARR), also die Differenz zwischen den Ansteckungsraten mit und ohne Impfung, die gesamte Bevölkerung. ARR werden tendenziell ignoriert, da sie eine viel weniger beeindruckende Effektgröße als RRR aufweisen: 1,3 % für den Impfstoff von AstraZeneca–Oxford, 1,2 % für den Impfstoff von Moderna–NIH, 1,2 % für den Impfstoff von J&J, 0,93 % für den Impfstoff von Gamaleya und 0,84 % für den Impfstoff von Pfizer–BioNTech.
Die ARR wird auch verwendet, um eine Schätzung der Impfstoffwirksamkeit abzuleiten, d. h. die Anzahl der zu impfenden Personen (NNV), um einen weiteren Fall von COVID-19 zu verhindern, als 1/ARR. Die NNVs bieten eine andere Perspektive: 81 für den Impfstoff von Moderna–NIH, 78 für den von AstraZeneca–Oxford, 108 für den von Gamaleya, 84 für den von J&J und 119 für den von Pfizer–BioNTech. Die Erklärung liegt in der Kombination aus Impfstoffwirksamkeit und unterschiedlichen Hintergrundrisiken für COVID-19 in den verschiedenen Studien: 0,9 % für den Impfstoff von Pfizer–BioNTech, 1 % für den Impfstoff von Gamaleya, 1,4 % für den Impfstoff von Moderna–NIH, 1,8 % für den Impfstoff von J&J und 1,9 % für den Impfstoff von AstraZeneca–Oxford.
ARR (und NNV) reagieren empfindlich auf das Hintergrundrisiko – je höher das Risiko, desto höher die Wirksamkeit –, wie die Analysen des J&J-Impfstoffs bei zentral bestätigten Fällen im Vergleich zu allen Fällen zeigen:8 Sowohl der Zähler als auch der Nenner ändern sich, RRR ändert sich nicht (66–67 %), aber der Anstieg der Anfallsrate um ein Drittel in der nicht geimpften Gruppe (von 1,8 % auf 2,4 %) führt zu einem Rückgang des NNV um ein Viertel (von 84 auf 64).”41
Die mRNA-Impfstoffe enthalten eine Anleitung für den Bau der sogenannten Spike-Proteine, die dann eine Immunreaktion auslösen.
Was für eine Immunreaktion???
Der exakte immunologische Mechanismus, der für Schutz gegen SARS-COV-2 verantwortlich ist, ist unbekannt“ (Original: „The exact immunologic mechanism that confers protection against SARS-Cov-2 is unknown“)42
Weiß der Autor mehr als der Hersteller?
In sehr seltenen Fällen klagen Menschen über Long-Covid-ähnliche Symptome nach einer mRNA-Impfung - was häufig als “Post-Vac-Syndrom” bezeichnet wird. Wie der #Faktenfuchs im Juni 2025 berichtete, ist ein Zusammenhang zwischen diesen Symptomen und der Impfung nicht auszuschließen, gleichzeitig ist das Auftreten so selten, dass es schwierig ist, einen kausalen Zusammenhang zu belegen. Laut Virologin Protzer treten die Beschwerden nach einer Impfung sehr viel seltener auf als nach einer durchgemachten Infektion, die ja auch zu einem chronischen Müdigkeitssyndrom führen kann.
Diesen Artikel habe ich separat seziert:
Update:
02.01.2026: oberseved vs. expected Daten Schriftsatz Professor Schwab + Weltwoche Artikel +Anlage BF-MS 66 zum Schriftsatz von Prof. Dr. Martin Schwab vom 29. Juni 2022 +
Gilbert, M. (2025, December 27). #Faktenfuchs: Was nach fünf Jahren Covid-Impfung bekannt ist. BR24. https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-was-nach-fuenf-jahren-covid-impfung-bekannt-ist,V673r2a?
Anlage BF-MS 66 zum Schriftsatz von Prof. Dr. Martin Schwab vom 29. Juni 2022. https://www.anwalt-schmitz.eu/wp-content/uploads/2022/07/beA3Anlage.pdf
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Sie lügen einfach weiter. Es glauben zwar immer weniger Leute ihren Lügen. Aber so lässt sich die Geschichte möglichst lange aufrecht erhalten. Und es wird der maximale Profit durch weitere Verkäufe herausgeholt, der unter solchen Bedingungen möglich ist.
Mischung aus Milgram-Experiment, Stockholm-Syndrom und ein wenig Verhaltensökonomie.